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Lehrer und Schüler der Oberschule setzten sich für den Erhalt ihrer Schule ein

Nach der Vorstellung des Schulentwicklungsplans des Landkreises sind Gemeinden wie Aerzen und Emmerthal in großer Sorge, dass die „Johann-Comenius Haupt- und Realschule“ und die Oberschule Aerzen aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen werden könnten. Die Schulen sind wichtige Standortfaktoren, heißt es aus beiden Kommunen. Die Lehrerin und Personalrätin der Oberschule Aerzen, Anja Grabbe, fordert klare Aussagen der verantwortlichen Politiker. Vor allem dürften sich die beiden Schulen nicht gegeneinander ausspielen lassen – nach dem Motto „entweder ihr oder wir, es wird nur einer überleben“. Auch die Schülervertreter der Oberschule Aerzen wollen sich für das Fortbestehen der Oberschule Aerzen einsetzen.

Schulleiterin sieht Oberschule gut aufgestellt

Die Leiterin der Oberschule „Im Hummetal“ will den Schulstandort langfristig durch ein attraktives Konzept sichern. Das Schulentwicklungskonzept des Landkreises sieht die Schulstandorte Emmerthal und Aerzen wegen der sinkenden Schülerzahlen gefährdet. Kreisrätin Petra Broistedt hatte von beiden Gemeinden ein Umdenken gefordert. Die Schule „Im Hummetal“ habe bereits vor einigen Jahren die Entwicklung erkannt und Maßnahmen eingeleitet, um den Schulstandort zu stärken, sagte Leiterin Cornelia Händchen. Die Schule habe sich zur Oberschule umgewandelt und befinde sich weiterhin in einem Entwicklungsprozess. Eine Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule IGS sei wegen der Zweizügigkeit der Schule in Aerzen keine Lösung, so Händchen. Die Schule „Im Hummetal“ hat derzeit knapp 350 Schüler.

Beratungsbedarf bei Schulstandorten

In der Diskussion um die Zukunft der Schulstandorte in Hameln-Pyrmont sieht Aerzens CDU-Fraktionsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter Friedel-Curt Redeker noch viel Beratungsbedarf. Hintergrund ist das Schulentwicklungskonzept des Landkreises, das sich mit Blick auf sinkende Schülerzahlen insbesondere auch mit den Schulstandorten Emmerthal und Aerzen beschäftigt. Kritiker sehen die Zukunft eines der beiden Standorte demnach als gefährdet an. Was das für die Oberschule im Hummetal in Aerzen bedeute, bleibe aber noch abzuwarten, sagte Redeker im radio aktiv-Gespräch: Redeker weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung eines guten Schulangebotes für die Gemeinden als Standortfaktor hin. Pauschale Lösungen gebe es in diesem Fall nicht. Die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule halte er für Aerzen derzeit nicht für sinnvoll, so Redeker.

CDU will im Januar Bürgermeisterkandidaten benennen

Die CDU im Gemeinderat will spätestens Anfang 2014 einen eigenen Bürgermeisterkandidaten präsentieren. Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker sagte, er gehe davon aus, dass die SPD in der nächsten Zeit bekannt geben werde, ob der amtierende Bürgermeister Bernhard Wagner bei der Wahl wieder antrete. Die CDU werde auf jeden Fall einen Gegenkandidaten aufstellen. Die Bürgermeisterwahlen sind im Mai nächsten Jahres.

Politiker aus Aerzen und Emmerthal informieren sich über Interkommunales Entwicklungskonzept

Vertreter aus der Aerzener und Emmerthaler Politik haben sich gestern gemeinsam über das Interkommunalen Entwicklungskonzept (IEK) informiert. Die Politiker haben die einzelnen Punkte zur Kenntnis genommen und wollen jetzt in den Fraktionen und den entsprechen Gremien beraten. Der CDU Fraktionsvorsitzende im Aerzener Gemeinderat, Friedel-Curt Redeker, hatte bereits im Vorfeld Kritik an dem Konzept geübt. Der ursprüngliche Gedanke sei gewesen, dass Synergieeffekte erzielt werden, die zu Entlastungen in den teilnehmenden Kommunen führen, sagte Redeker. Das könne er derzeit nicht erkennen.

 

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