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Eigenbetrieb soll aufgelöst werden

Der Flecken Coppenbrügge will seinen Eigenbetrieb für Wasser- und Abwasserversorgung, Bäder und Elektrizität auflösen. Die Auflösung soll rückwirkend zum Januar 2014 wirksam werden. Dafür hat sich der Coppenbrügger Betriebsausschuss einstimmig ausgesprochen. Der Eigenbetrieb war vor drei Jahren in Abstimmung mit drei umliegenden Gemeinden gegründet worden. Der Flecken hatte sich davon Steuereinsparungen erhofft, die allerdings nicht verwirklicht werden konnten, hieß es zur Begründung. Während Bürgermeister Hans Ulrich Peschka sich noch nicht zum Defizit aus dem Eigenbetrieb äussern wollte, schätzt Ausschussvorsitzender Hartmut Greve den Betrag auf 200.000 bis 240.000 Euro. Das entspräche in etwa dem Defizit vor der Testphase. Morgen, am Mittwoch beschäftigen sich Verwaltungsausschuss und Rat mit dem Thema und den Haushaltszahlen.

Burg-Museum zieht eine positive Bilanz für 2013

Der 1. Vorsitzende des Museumsvereins, Klaus Stettner, sagte, das Programm des Museums sei sehr gut angenommen worden. Zu den acht Veranstaltungen seien insgesamt etwa 5.600 Besucher gekommen. Ein besonderes Highlight sei die Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn am Ith gewesen, bei der 1.400 Besucher gezählt wurden. Zusätzlich nahmen 25 Paare die Möglichkeit wahr, in der Burg zu heiraten. Auch in diesem Jahr seien wieder unterschiedliche Veranstaltungen geplant, so Stettner. Das Programm für 2014 ist zu finden auf der Website des Museums: www.museum-coppenbruegge.de.

CDU weist Kritk der Opposition zurück

Ebenso wie Coppenbrügges Bürgermeister hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat die von der Opposition vorgebrachte Kritik entschieden zurückgewiesen. Thorsten Kellner sagte, aus seiner Sicht sei die Opposition immer in alles mit einbezogen worden. Der Vorwurf, die CDU/FDP-Mehrheitsgruppe sei nicht gesprächsbereit, sei falsch. Es sei auch nicht wahr, dass die Verwaltungskosten in Coppenbrügge zu hoch seien. Die Opposition hatte in einer gemeinsamen Erklärung angesichts der Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 2.250,- Euro in Coppenbrügge unter anderen gefordert, die Interkommunale Zusammenarbeit zu intensivieren.

 

Coppenbrügges Bürgermeister weist Vorwürfe zurück

Laut Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka ist die von der Opposition gemeinsam vorgebrachte Kritik haltlos. Es habe ihn überrascht, im Radio zu hören, die CDU/FDP verweigere eine Zusammenarbeit mit den übrigen Parteien, sagte Peschka. Wer Gemeinsamkeit fordere, müsse sie auch selbst pflegen. Zum Beispiel sei die Verwaltung diesmal nicht - wie sonst immer – von der SPD-Fraktion eingeladen worden, um den Haushalt vorzustellen. Gestern hatten die SPD mit Karl-Heinz Brandt und Hartmut Greve, Klaus-Dieter Dohme (UWG), Ludwig Krückeberg (Grüne) und Torben Friedrich (Piraten) zum ersten Mal eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Angesichts der Pro-Kopf-Verschuldung von 2.250,- Euro müsse endlich gehandelt werden, und Einsparungen verwirklicht werden. Außerdem hatte die Opposition die CDU/FDP-Mehrheitsgruppe zu einer besseren Zusammenarbeit im Rat aufgerufen.

Gemeinsame Kritik an "Wagenburgmentalität" in Coppenbrügge

Die Opposition im Coppenbrügger Rat hat die CDU/FDP-Mehrheit dazu aufgefordert, gemeinsam mit ihr gegen die katastrophale Finanzlage im Flecken anzugehen. Angesichts der Schulden in Höhe von insgesamt mehr als 16 Mio. Euro müsse etwas geschehen, sagte SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Brandt. In diesem Jahr werde die Pro-Kopf-Verschuldung auf 2.250,- Euro ansteigen. Dem müsse Einhalt geboten werden. Die Mehrheitsgruppe im Rat dürfe sich einer offenen Diskussion nicht länger verschließen. Heute Vormittag hatten die SPD, mit Karl-Heinz Brandt und Hartmut Greve, Klaus-Dieter Dohme (UWG), Ludwig Krückeberg (Grüne) und Torben Friedrich (Piraten) zum ersten Mal eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie die Mehrheitsgruppe zur Zusammenarbeit aufruft. In diesem Zusammenhang wurde auch Kritik an Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka laut.

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