Emmerthal: Erneute Kritik an den Plänen für geplante Dokumentationsstätte am Bückeberg

Veröffentlicht am Montag, 11. Dezember 2017 12:11

Zur Zeit des Nationalsozialismus ist der Bückeberg mit seinen Reichserntedankfesten ein fester Anziehungspunkt der Nazis und seinen Sympathisanten gewesen. Nun soll, nach Jahren kontroverser Diskussion, ein Dokumentationsort gebaut werden. Daran stören sich aber einige Emmerthaler. Sie wollen diese Art der Aufarbeitung vor ihrer Haustür nicht und meinen, dass 450.000 Euro zu viel Geld für ein niederschwelliges Gedenkprojekt seien. Für ihn sei die Kritik unverständlich, so Bürgermeister Andreas Grossmann. Kritik gab es vor allem an dem vorgeschlagenen Schriftzug “Propaganda“, der dort sichtbar gebaut werden soll. Anwohner würden so „gebrandmarkt“ werden, heißt es von den Kritikern. Finanziert werden soll der Lern- und Dokumentationsort am Bückeberg übrigens durch Stiftungsmittel und den Landkreis Hameln-Pyrmont.