Emmerthal: Streit um Bückeberg spitzt sich zu

Veröffentlicht am Dienstag, 19. Dezember 2017 09:41

Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg waren in den Jahren 1933 bis 1937 eine Propagandaveranstaltung der Nationalsozialisten. Seit 2011 steht der Bückeberg unter Denkmalschutz und soll in Zukunft als Bodendenkmal erlebbar und begehbar sein. Die Pläne für die Dokumentationsstätte auf dem Bückeberg bei Hagenohsen sorgen weiter für Diskussionen. An dem vor kurzem vorgestellten Konzept zur historischen Aufarbeitung des Bückebergs gibt es Kritik aus Bevölkerung und Politik. Viele halten das Vorhaben für überdimensioniert und die Gesamtkosten von 450.000 Euro für zu teuer. Finanziert werden soll das Projekt aus Stiftungsmitteln und vom Landkreis. Auch eine gemeinnützige GmbH soll gegründet werden. 250.000 Euro will der Landkreis für das Projekt im Jahr 2018 einstellen. Anfang des Jahres waren nur 60.000 Euro dafür eingeplant, kritisierte der 1. stellvertretende Bürgermeister und CDU-Kreistagsabgeordnete aus Emmerthal, Rolf Keller, die Kostensteigerung. Keller spricht sich nun für eine Art runden Tisch aus. Zudem will die Emmerthaler CDU/FWE Gruppe das Thema im nächsten Gemeinderat zur Diskussion stellen