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Emmerthal

Grohnde: Revision abgeschlossen - KKW wieder am Netz

Das Kernkraftwerk Grohnde ist nach der Revision heute Morgen wieder ans Netz gegangen. Das teilen sowohl der Betreiber als auch das Niedersächsische Umweltministerium mit. Bei der Revision, die vor dreieinhalb Wochen begonnen hatte, wurden 56 der knapp 193 Brennelemente ausgetauscht. Außerdem wurden neben routinemäßigen Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen größere und zum Teil zeitaufwendigere Instandhaltungsarbeiten an nuklearen und sicherheitstechnisch bedeutsamen Anlagenteilen durchgeführt. Während der Revision wurden dem Ministerium zwei Vorkommnisse der Meldekategorie N (Normal) gemeldet. Dabei handelte es sich um einen „Mangel am elektrischen Antrieb des Frischdampf-Abblaseregelventils“ und um einen „Defekten Brennelement-Zentrierstift“. Beide Mängel wurden behoben, heißt es in den Mitteilungen.

Emmerthal: Weiter Widerstand gegen Windkraftanlagen

Acht Windkraftanlagen mit einer Höhe von 217 Metern sollen im Windpark Grohnde-Kirchohsen entstehen, die der Landkreis bereits genehmigt hat. Das Vorhaben trifft aber weiter auf Widerstand. Der Erste Vorsitzende der Bürgerinitiative „Keine Windkraft in Emmerthal“, Stephan Stallmann, befürchtet, dass der Baugrund in Emmerthal nicht geeignet ist, um die schweren Windkraftanlagen zu tragen. Stallmann kritisiert, dass die Untersuchungen, die durch den Baugrundgutachter vorgenommen worden sind, nicht ausreichten, um zu gewährleisten, dass die Windkraftanlagen sicher stehen. Es habe eine Bodenwiderstandsmessung gegeben, aber keine Bohrung. Der Landkreis Hameln-Pyrmont als Genehmigungsbehörde für den Windpark weist diese Vorwürfe zurück. Nach Auffassung von Karl Holweg vom Umweltamt des Landkreises sind alle notwendigen Gutachten erstellt worden, so dass die Baugenehmigung erteilt werden konnte. Gerade werden die Baugruben für die Windkraftanlagen ausgehoben. Wenn das abgeschlossen ist, werden die Baugruben erneut begutachtet, sagt Holweg. Die Bürgerinitiative fordert aber den sofortigen Baustopp bis der Sachverhalt aus ihrer Sicht geklärt ist.

Emmerthal: Diebstahl von Leergutkisten - Täter lässt Fahrrad am Tatort zurück

Am Samstagmorgen teilten Mitarbeiter eines Verbrauchermarktes an der Hauptstraße der Polizei mit, dass wiederholt Leergutkisten aus einem umzäunten Außenbereich entwendet wurden. Die letzte Tat erfolgte in der zurückliegenden Nacht, also von Freitag auf Samstag. Aufgrund von Videoaufzeichnungen konnte der Tatzeitpunkt auf 05.00 Uhr eingegrenzt werden. Auf den Aufzeichnungen ist zu sehen, wie zwei männliche Personen den Hinterhof des Verbrauchermarktes betreten. Die Männer nahmen mehrere Leergutkisten aus dem Bereich und flüchteten unerkannt. Wie die Markt-Mitarbeiter der Polizei berichteten, kam es in der Nacht davor ebenfalls zu einem Diebstahl. Auch diese Tat ist durch eine Videoüberwachungsanlage erfasst worden. Zu sehen ist, wie ein Mann mit einem Fahrrad auf den Hinterhof fuhr. Nachdem das Fahrrad abgestellt wurde, kletterte der Täter über die Umzäunung. Zusammen mit den Diebesgut (mehrere Leergutkisten) ging er zu Fuß in unbekannte Richtung davon. Das Fahrrad ließ er am Tatort zurück. Eine Augenzeugin, die eine fremde Person auf dem Hinterhof beobachtet habe, sagte inzwischen aus, dass der Fremde eine rot-braune Jacke getragen haben soll. Im Rahmen ihrer Ermittlungen sucht die Polizei den Eigentümer des zurückgelassenen Fahrrades, einem schwarzen Giant-Herrentrekkingrad. Auffällig dabei: am Lenker ist ein hell-grauer Metall-Fahrradkorb angebracht; am Gepäckträger befindet sich ein grün-gestreifter Spanngurt. Im Fahrradkorb lag eine Druckertonerkartusche. Die Polizei fragt nun: wem gehört das gezeigte Fahrrad oder kann Angaben darüber machen, wer das Fahrrad vor dem 16.03.2018 benutzt hatte? Wo sind Personen aufgefallen, die insbesondere in den Morgenstunden mit Leergutkisten durch Emmerthal gelaufen sind? Hinweise nimmt die Polizeistation Emmerthal entgegen (Tel. 05155/279380).

 

 

 

 

Emmerthal: Steinwürfe in Kirche und Sparkasse

Wie bereits berichtet, wurden in den letzten Tagen diverse Kirchenfenster der Petri-Kirche in Emmerthal mit Steinen eingeworfen. Jetzt wurde auch bekannt, dass die Sparkasse Hameln-Weserbergland in der Sültstraße Opfer von Steinewerfern wurde. In der Zeit vom 12. März, 16 Uhr, bis zum 13. März 8 Uhr, wurde eine Glaswand zum Kundenraum eingeworfen. 2 Steine wurden von den Mitarbeitern der Sparkasse vor Ort aufgefunden. Der Gesamtschaden beider Objekte dürfte sich bereits auf mehrere tausend Euro addiert haben. Heute Morgen wurde der Polizei telefonisch mitgeteilt, dass es in der Zeit von gestern zu heute wieder zu gleichartigen Sachbeschädigungen an der Kirche sowie bei der Sparkasse gekommen sei. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Emmerthal (Tel.: 05155/279380) entgegen.

Emmerthal: Gemeinderat befasst sich mit Bürgerbefragung zum Bückeberg

Der Gemeinderat beschäftigt sich heute mit der geplanten Bürgerbefragung zum Lernort Bückeberg. Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) gehört zu den Befürwortern des Lernorts. Er hält eine Bürgerbefragung in diesem Fall nicht für sinnvoll, obwohl Bürgerbefragungen grundsätzlich wichtige basisdemokratische Instrumente seien. Rechtlich bindend wäre das Ergebnis der Bürgerbefragung nicht, weil für das Projekt Bückeberg der Landkreis und nicht die Gemeinde zuständig sei. Außerdem sei bisher nicht klar, über welche Fragestellung die Bürger abstimmen sollen, so Grossmann. Die genaue Fragestellung müsste vom Rat beschlossen werden. Grossmann rechnet mit Kosten von rund 10.000 Euro für eine Bürgerbefragung.

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