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Emmerthal

Sitzungen werden aufgezeichnet

In Emmerthal werden die Sitzungen der politischen Gremien zukünftig mitgeschnitten. Das hat der Rat der Gemeinde mit den Stimmen von SPD, Grünen und Bürgermeister mehrheitlich beschlossen. Geplant sind danach Tonaufzeichnungen der Sitzungen von Rat, Verwaltungsausschuss und den Fachausschüssen. Ortsräte und Bürgerfragestunde bleiben von der neuen Regelung ausgenommen. SPD Fraktionschefin Ruth Leunig hatte den entsprechenden Antrag damit begründet, dass es in der Vergangeheit mehrfach Kritik an den Sitzungsprotokollen gegeben habe. Kritik gab es aus Reihen der CDU unter anderem wegen der Kosten für die Aufzeichnungen, die von der Verwaltung auf 4.000 Euro im Jahr geschätzt werden.

Wechsel in CDU-Ratsfraktion

Der Emmerthaler CDU Ratsherr Eberhard von Korff hat seinen Ratssitz zurückgegeben. Von Korff hat aus beruflichen Gründen seinen Lebensmittelpunkt nach Süddeutschland verlegt. Er war seit 2006 für die CDU im Emmerthaler Gemeinderat und war aktuell Vorsitzender des Finanzausschusses. Nachfolger im Rat wird der 61jährige Landwirt Friedrich-Günther Leppel. Leppel kommt aus dem Ortsteil Kirchohsen. Für die Nachfolge im Vorsitz des Finanzausschuses ist CDU Ratsfrau Irmgard Lohmann vorgesehen.

Sanierung vom Rathaus würde deutlich teurer

Die Sanierung des Rathauses soll laut einem Gutachten rund 650.000 Euro kosten. Das bedeutet eine Kostensteigerung gegenüber ersten Schätzungen in Höhe von mehr als 360.000 €uro, wie jetzt im zuständigen Ausschuss bekannt wurde. Grund ist, es hat sich heruasgestellt, dass bei einem Auswechseln der Fenster auch eine umfangreiche Fassadensanierung notwendig wäre, um künftige Schimmelbildung zu vermeiden. Politik und Verwaltung wollen jetzt zunächst klären, ob wirklich alle Fenster des Rathauses ausgetauscht werden und welche Klassifizierung die Fenster haben müssen. Insgesamt sprach sich die Politik dafür aus, nur das Notwendige und nicht das Wünschenswerte umzusetzen. Für eine Sanierung des Rathauses hat die Gemeinde bereits seit drei Jahren Rücklagen in Höhe von 360.000 Euro gebildet. Die Sanierung könnte zusätzlich über ein KfW Darlehen gefördert werden.

Bildungshaus Börry wird erneut teurer

Das wurde im Ausschuss Gemeindewerke und Technik bekannt. Die Kosten liegen jetzt bei knapp 2,6 Mio. (2,58 Millionen) Euro. Grund für die erneute Kostensteigerung seien unter anderem unvorhersehbare Baumängel. Nach dem Einbau von Türen sei der Putz von der Wand gefallen, so der zuständige Mitarbeiter der Verwaltung. Das Bildungshaus vereint die Grundschule und den Kindergarten unter einem Dach. Ursprünglich waren die Kosten auf 1,6 Millionen Euro geschätzt worden.

Wasserschutzgebiet für Brunnen

Die Brunnen in Börry und Grohnde könnten demnächst durch ein Wasserschutzgebiet gesichert werden. Ein Sachverständiger, Dr. Dieter Haas sagte im zuständigen Fachausschuss, die Gutachten seien bis Ende 2013 fertiggestellt. Dann könnte das entsprechende öffentliche Planungsverfahren beginnen. In dem Planungsverfahren wird den Trägern öffentlicher Belange sowie Bürgern Gelegenheit gegeben, Einwände gegen die Schutzzonen vorzubringen. Das Verfahren wird etwa ein bis anderthalb Jahre dauern. Danach könnten jeweils drei Schutzzonen die Brunnen vor schädlichen Umwelteinflüssen absichern. Die Gemeinde Emmerthal hatte Wasserschutzgebiete für die Sicherung und Verbesserung der Wasserqualität gefordert.

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