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Vertreter für Migrationsrat stehen fest

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat das vorläufige Ergebnis der Wahl für den Migrationsrat mitgeteilt. Insgesamt wurden 1121 gültige Stimmzettel ausgezählt. Aufgrund des jeweils besten Wahlergebnisses in ihren Wohnsitzgemeinden sowie den Stimmen aus dem Flecken Salzhemmendorf sind folgende Kandidaten in den Migrationsrat gewählt: Aerzen: Süreyya Kursawe Bad Münder: Ekaterini Heindorf Bad Pyrmont: Mustafa Aygün Coppenbrügge: Aylin Albayrak Emmerthal: Yasemin Götze Hameln: Lydia Hoffmann Hessisch Oldendorf: Ayse Anil Für den Flecken Salzhemmendorf hatte sich kein Kandidat aufstellen lassen. Das offizielle Endergebnis wird morgen vom Wahlausschuss festgestellt. Ebenfalls morgen tagt die Findungskommission, die Landrat Tjark Bartels bis zu sieben weitere Kandidaten zur Ernennung vorschlagen wird, um ein hinsichtlich Geschlecht, Herkunft und Alter eine ausgewogene Besetzung des Migrationsrates sicherzustellen.

Lömö verteidigt ausgehandelten Mindestlohn

Die heimische SPD Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller hat die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zum Mindestlohn verteidigt. Lösekrug-Möller sagte, dass alle an gewisse auch zeitliche Vorgaben gebunden seien, die eingehalten werden müssten. Der ausgehandelte Mindestlohn stehe im Einklang mit der Sicht der Gewerkschaft. Heute Morgen hatte die hiesige Bundestagsabgeordnete der Partei die LINKE, Jutta Krellmann, in radio aktiv Gespräch die ausgehandelten Bedingungen für einen gesetzlichen Mindestlohn als zu dürftig bezeichnet.

LINKE zum Koalitionsvertrag - Krellman sagt "dünne Nummer"

Aus Sicht der heimischen Bundestagsabgeordneten der Partei die LINKE, Jutta Krellmann, hat sich die SPD von ihren ursprünglichen Forderungen bei den Koalitionsverhandlungen weit.entfernt. Krellmann kritisiert vor allem, dass das Thema Rente mit 67 außen vor geblieben ist. Auch die ausgehandelten Bedingungen für einen gesetzlichen Mindestlohn sind nach Krellmanns Ansicht zu dürftig. Weiterer Kritikpunkt ist für Krellmann, dass Steuererhöhungen nicht umgesetzt werden sollen. Heute Nachmittag bietet die Partei die LINKE eine Informationsveranstaltung über die Eckpunkte des Koalitionsvertrags an. Beginn ist um 16 Uhr in der Hamelner Domeierstraße 6 .

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen haben sich auch in Hameln-Pyrmont zahlreiche Kommunen und Organisationen solidarisch gezeigt

In Hameln hatte die Fachschule für Sozialpädagogik der Elisabeth Selbert Schule zum Theaterstück “Häusliche Gewalt – hinter fremden Türen” eingeladen. In Bad Münder am Steinhof und in Hessisch Oldendorf vor dem Rathaus waren mit der Fahne “Frei leben – ohne Gewalt” Zeichen gesetzt worden. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Hessisch Oldendorf, Waltraud Brümmer, sagte, die Fahne weise einmal mehr auf Gewalt an Frauen hin, sowohl im häuslichen als auch in öffentlichen Bereichen. Mit dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat auch die bundesweite Kampagne “16 Tage” begonnen, mit der bis zum 10. Dezember auf das Thema aufmerksam gemacht werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die sexuelle Gewalt gegenüber Frauen.

Kreisbehindertenbeirat: Inklusion auf gutem Wege

Der Vorsitzende des Kreisbehindertenbeirats, Gotthard Feist sieht gute Ansätze für eine Umsetzung der Inklusion in Hameln-Pyrmont. Bereitschaft, sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung einzusetzen, sei zu erkennen, sagte Feist. Allerdings müsse dieses Engagement jetzt auch gebündelt und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Entscheidend sei dabei neben den finanziellen und personellen Voraussetzungen aber auch ein frühzeitiger Ansatz schon im Kindesalter, um den Gedanken der Inklusion als selbstverständlich zu etablieren. Feist warnt vor verfrühten Schließungen von Förderschulen im Zuge der angestrebten Inklusion. Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung soll in Niedersachsen bis 2018 an allen Schulen umgesetzt werden. Förderschulen sollten aber erst dann geschlossen werden, wenn die Regelschulen räumlich und personell für den inklusiven Unterricht gerüstet seien. Die Stadt Hameln hatte für dieses Jahr gut 300.000 Euro für Umbaumaßnahmen im Zuge der Inklusion an Schulen bereitgestellt. Davon wurden aber nur 45.000 Euro abgerufen.

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