Weserbergland: Grüne fordern mehr Klimaschutz und Wassermanagement

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Angesichts des historisch niedrigen Pegels der Oberweser mahnen die Grünen zu mehr Klimaschutz und Wasserrückhalt in der Landschaft. In dieser Woche hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser bei Hameln-Wehrbergen den niedrigsten Pegel seit Beginn der Messungen vor über 50 Jahren gemessen. Die Klimakrise sei längst auch in Deutschland spürbar, sagt die Landtagsabgeordnete der GRÜNEN aus Salzhemmendorf, Britta Kellermann. Deshalb dürfe die Bundesregierung die Klimaziele nicht aufweichen.

Die Klimakrise verändere auch den Wasserhaushalt. Mit dem Masterplan Wasser habe das Land Niedersachsen bereits einen Paradigmenwechsel eingeleitet: Statt alles Wasser über Gräben, Bäche und Flüsse direkt ins Meer abzuleiten, solle es in der Landschaft gehalten werden. Lebendige Auen, wie im Blauen Band Oberweser geplant, könnten dazu einen wichtigen Beitrag leisten, ebenso wie Entsiegelungsmaßnahmen oder die Wiedervernässung von Mooren. Wenn das verfügbare Wasser bestmöglich in Böden und Gewässern gehalten werde, würde auch das Grundwasser geschont.




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