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Mit einer Banner-Aktion auf der Werrabrücke in Witzenhausen haben Vertreter der Grünen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen gegen eine mögliche Verlängerung der Einleitungserlaubnis salzhaltiger Abwässer protestiert.
Nach den bisherigen Vereinbarungen der Flussgebietsgemeinschaft Weser sollen Prozessabwässer aus der Kaliproduktion ab Ende 2027 nicht mehr in die Werra eingeleitet werden. K+S strebt jedoch an, die Einleitungen bis 2039 fortzusetzen.
Die Grünen befürchten dadurch einen Rückschritt beim Gewässerschutz. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer betont, die beteiligten Bundesländer hätten sich auf eine schrittweise Verringerung der Salzbelastung von Werra und Weser verständigt. Dieses Ziel dürfe nicht aufgegeben werden. Auch die umweltpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Britta Kellermann, fordert ein Ende der Einleitung von Produktionsabwässern ab 2028. Die Salzbelastung der Flüsse beschäftigt die Region bereits seit Jahrzehnten.
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