Niedersachsen: Mehr Schutz für Kinder im Internet

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Niedersachsen will Kinder und Jugendliche besser vor gefährlichen Manipulationen im Internet schützen. Wie das Justizministerium mitteilt, bringt die Landesregierung gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern eine Bundesratsinitiative auf den Weg.
Ziel ist es, den strafrechtlichen Schutz von Minderjährigen zu stärken. Hintergrund sind sogenannte Online-Challenges, bei denen Kinder und Jugendliche über soziale Medien gezielt zu selbstschädigendem Verhalten oder sogar zur Selbsttötung angestiftet werden.
Nach Ansicht der Landesregierung gibt es dabei bislang rechtliche Lücken. Vor allem die Anbahnungsphase, also die Kontaktaufnahme und der gezielte Vertrauensaufbau durch Täter, könne häufig straflos bleiben.
Niedersachsens Justizministerin Kathrin Wahlmann fordert deshalb eine schnelle Prüfung durch den Bund. Kinder- und Jugendschutz müsse auch im digitalen Raum oberste Priorität haben. Täter, die gezielt auf Minderjährige einwirkten, um sie zu gefährlichem Verhalten zu verleiten, müssten konsequent strafrechtlich verfolgt werden.




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