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Eine Verzögerung der Energiewende könnte Deutschland bis zum Jahr 2050 rund 430 Milliarden Euro zusätzlich kosten. Das zeigt eine neue wissenschaftliche Studie, an der das Institut für Solarenergieforschung Hameln in Ohr maßgeblich beteiligt war.
Die Forschenden haben untersucht, welche wirtschaftlichen Folgen ein langsamerer Ausbau erneuerbarer Energien hätte. Demnach könnte eine Verzögerung um fünf Jahre erhebliche Mehrkosten verursachen. Die Wissenschaftler empfehlen deshalb, den Ausbau der Windenergie zu beschleunigen und das Tempo bei Solaranlagen beizubehalten. Auch Stromspeicher und Wärmepumpen müssten stärker gefördert werden.
Die Wissenschaftler warnen davor, Investitionen in die Energiewende aufzuschieben. Denn dadurch müsste Deutschland länger teure Energie importieren. Nach ihren Berechnungen könnten so jährlich rund 17 Milliarden Euro zusätzliche Kosten entstehen. Ihre Empfehlung an die Politik ist deshalb klar: Hindernisse beim Ausbau erneuerbarer Energien schnell beseitigen, mehr Windkraftanlagen bauen und den Ausbau der Solarenergie nicht bremsen. Auch Stromspeicher sollten stärker ausgebaut werden.
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