HitStory Spezial mit Dandy Livingstone und einem neuen Rätsel

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HitStory Spezial mit Dandy Livingstone und einem neuen Rätsel
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In der „HitStory Spezial“ stellt Jens Meyer diesmal den jamaikanischen Reggae-Musiker und Plattenproduzenten Dandy Livingstone vor, der bekannt wurde mit seinen Hits „Suzanne Beware of the Devil“ und „Rudy, A Message to You“.
Außerdem gibt’s ein neues Rätsel für nächsten Sonntag: Wenn Sie erraten, welche Band dann vorgestellt wird, können Sie uns das per WhatsApp-Nachricht schreiben an die 05151 555555. Unter allen Teilnehmenden wird ausgelost, wer demnächst eine eigene „HitStory“ im radio aktiv-Studio präsentieren darf und eine der begehrten radio aktiv-Tassen bekommt.

Hier der komplette Text der Musikkolumne „HitStory“ von Jens F. Meyer:

Echt easy, Leute: Dandy Livingstone hatte mit „Rudy, a message to you“ 1967 die Bedeutung der Leichtigkeit des Lebens auf eine neue Ebene gehoben. Melodisches Savoir-vivre mit jamaikanischer Würze; ein vollkommen entspanntes Stückchen Musikgeschichte, das erst Jahre später wertgeschätzt wurde, als es die Specials, eine britische Ska-Band aus Coventry, 1979 zum Hit machten. Fünfunddreißig Jahre später zwirbelte der fröhliche Rocksteadyreggae von Grant Phabao & Carlton Livingston abermals neu gemixt auf dem Soundtrack des Kinostreifens „Kiss The Cook“ unverkrampft um die Erdkugel. Das Original strahlt indes über alle Versionen am weitesten hinaus. Heiß und lässig serviert, mit derselben Wirkung wie ein frisch gemixter Caipirinha am Strand unter Palmen.

Dandy Livingstone, 1943 in Kingston geboren, hatte zwar mit „Suzanne beware of the devil“ 1972 seinen größten Hit (der aber nicht so groß war), doch dieser fidele Freudenfetzen funkelt formidabel. Innerhalb von zehn Minuten geschrieben, dann in einer Zeitspanne von kaum zwanzig Minuten im Maximum Sounds Studio an der Old Kent Road eingespielt. Zeit ist Geld, klar, da wurde damals nicht lange gefackelt.

Bonmot am Rande: Livingstone hatte am Aufnahmetag eine fiese Erkältung, wollte daher später noch mal drübersingen – aber allen gefiel sein Timbre, und so blieb die Nummer wie wir sie heute hören dürfen. Erst während der Aufnahme hatte er sich übrigens entschieden, noch eine Posaune mit einzuflechten. Was man so alles in zwanzig Minuten bewerkstelligen kann, ist echt der Hammer! Gerade dieses Instrument macht aus „Rudy“ ein lustvolles Freudenfest für die Ohren, das wussten auch die Specials. Der kubanische Posaunist Rico Rodriguez war 1979 von ihnen eingeladen worden, bei der Neuaufnahme mitzumischen. Weise Entscheidung!

 




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