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Seit Jahren erregt das Thema die Gemüter all derer, die an Werra und Weser leben: die Versalzung der Flüsse durch die Verklappung von Abwässern durch den hessischen Düngemittelhersteller Kali und Salz. Gestern nun tagte der Runde Tisch und da hat das hessische Umweltministerium bekannt gegeben, dass es dem Unternehmen K+S gestatten will, Werra und Weser weiterhin und unvermindert für die Entsorgung ihrer Salzabfälle in Anspruch zu nehmen. Damit sei den Illusionen über eine Verschiebung der Verklappungsstelle an die Nordsee ein Ende bereitet, sagt der Vorsitzende der Werra-Weser-Anrainerkonferenz, Dr. Walter Hölzel. Jetzt sei es notwendig, die Wirtschaftlichkeit von anderen technischen Lösungen – wie den K-UTEC-Vorschlag – zu prüfen, fordert Hölzel. Der K-UTEC-Vorschlag will die bei der Kalisalzproduktion entstehenden Abwässer und den Abraum der Kalihalden mittels einer Anlage eindampfen. Dadurch könnten Salze, wie Natriumchlorid, Natriumsulfat und Kaliumsulfat gewonnen werden. Nach Einschätzung des K-UTEC-Chefs befinden sich in den rund sieben Millionen Kubikmetern Salzabwässern rund 2,5 Millionen Tonnen gelöste Salze, die so zusätzlich gewonnen werden könnten. Der verwertbare Rest soll nach dem Vorschlag der Bergbauspezialisten unter Tage in die vorhandenen Kalibergwerksstollen verbracht werden, wo der Abbau bereits beendet ist.




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