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Angesichts von Fehlalarmen aufgrund von Feldarbeiten rät die Feuerwehr beim Aufsteigen von vermeintlichen Rauchsäulen genau hinzuschauen. Zuletzt hatte gestern die Staubentwicklung durch Arbeiten auf einem Stoppelfeld bei Salzburg zu einem Fehlalarm geführt. Aufgrund der Wetterprognose in dieser Woche herrscht bei den Feuerwehren im Landkreis besondere Aufmerksamkeit, sie gehen jeder Meldung einer Rauchsäule mit entsprechender Fahrzeug- und Mannschaftsstärke nach. Wer einen Notruf absetzt, sollte seine Beobachtungen deshalb möglichst genau schildern. Der Hintergrund: Die Getreideernte ist im Landkreis Hameln-Pyrmont nahezu vorbei. Aktuell steht bei den Landwirten der sogenannte Stoppelsturz an, bei dem die Strohreste in den Boden eingearbeitet werden.

Dabei kommt es durch die trockenen Böden teilweise zu erheblicher Staubentwicklung, die durch den Wind zu einer weithin sichtbaren „Rauchsäule“ in die Höhe getragen wird. Die Feuerwehren bitten daher darum, die Farbe der vermeintlichen Rauchsäule genau zu beobachten und das der Leitstelle entsprechend mitzuteilen, denn gelbliche oder beige wirkende Rauchsäulen sind meist durch Bodenarbeiten verursacht. Wenn möglich, sollte der Ursprung der vermeintlichen Rauchsäule erkundet werden, um Fehlalarme zu vermeiden. Wenn man unsicher sei, oder der Rauch direkt aus dem Wald komme, sollte allerdings weiterhin sofort die Feuerwehr unter 112 angerufen werden.




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