Das Blomberger Unternehmen Phoenix Contact hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 auf den Dächern seiner deutschen Produktionsstandorte Photovoltaikanlagen zu montieren, um die Versorgung mit regenerativen Energien weiter zu steigern.
Allein bei den Dachflächen in Blomberg kommen etwa 93.000 Quadratmeter zusammen. Perspektivisch soll auf allen Dächern der Standorte in Deutschland und weltweit Solarstrom produziert werden.
Nicht alle Dächer können die Last herkömmlicher PV-Anlagen tragen. Die Alternative sind Leichtbaumodule, die bereits am Standort in Blomberg auf Dächern einiger Gebäude angebracht sind. Die biegsamen Panels, deren Oberfläche das Licht intelligent bricht, können ganz flach aufs Dach geklebt werden. Bezogen auf die Dachfläche eines Gebäudes liegt ihre elektrische Leistung bei 750 Kilowatt-Peak (kWp). Im Idealfall können sie etwa 700.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Das würde reichen, um in dieser Zeit bilanziell etwa 175 Einfamilienhäuser mit Strom zu versorgen. Die Gesamtleistung aller Dächer in Blomberg, die jetzt nach und nach bebaut werden, wird zwischen 7.500-8.000 kWp liegen. In Summe können dort perspektivisch 6,5 bis 7,5 MWh (Megawattstunden) an Strom erzeugt werden. Dies entspricht einem Verbrauch von ca. 1800 Einfamilienhäusern.