Weserbergland: Arbeitslosigkeit leicht gesunken

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Die Zahl der Arbeitslosen im Weserbergland ist im August 2025 gesunken: 13.523 Menschen waren in der Arbeitsagentur Hameln und den örtlichen Jobcentern arbeitslos gemeldet; damit sind in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg 108 Arbeitslose weniger als im Vormonat zu verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 6,8%.
Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 5.563 Personen arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im Juli 2025 (-0,6% zum Vormonat, Arbeitslosenquote 7,0%). Im Landkreis Schaumburg sind 5.307 Menschen ohne Arbeit, 28 weniger als im Vormonat (-0,5%, Arbeitslosenquote 6,3%). Auch im Landkreis Holzminden ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken. 2.653 Arbeitslose sind zu verzeichnen, 58 Personen weniger als im Vormonat (-2,1%, Arbeitslosenquote 7,3%).

Im August 2025 wurden 615 neue Arbeitsstellen von den Unternehmen im Weserbergland gemeldet, das sind 135 Stellen weniger als im Vormonat (-18,0%) und elf Arbeitsstellen mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat (+1,8%). Der Stellenbestand betrug 2.690 Stellen, 87 Stellen mehr als im Juli 2025 (+3,3%) und 237 weniger als August 2024 (-8,1%).

„Das leichte Sinken der Arbeitslosigkeit im August ist eine gute Tendenz. Abzuwarten bleibt, ob sich diese zu einer stärkeren Belebung des Arbeitsmarktes im Herbst entwickelt,“ sagt der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Gerade für Geringqualifizierte sei es zurzeit oft herausfordernd, eine neue Stelle zu finden, da nur 20% der bei der Agentur für Arbeit Hameln gemeldeten Stellen für Hilfskräfte ausgeschrieben sind. „Niemand sollte warten, bis Arbeitslosigkeit eintritt oder kurz bevorsteht, sondern frühzeitig mit unseren Vermittlungsfachkräften sprechen und sich von ihnen individuell beraten lassen,“ rät Durchstecher. Dann könnten Fachkräfte unterstützt werden und mit denjenigen, denen berufliche Kenntnisse fehlten, könne eine berufliche Weiterbildung geplant werden, damit die schnellstmöglich begonnen werden könne. So könne in vielen Fällen mit frühzeitigen Beratungsgesprächen der Eintritt der Arbeitslosigkeit vermieden oder möglichst kurzgehalten werden.




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