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Nachdem bei der kürzlich durchgeführten Schadstoffanalyse nur sehr geringe Mengen von gesundheitsgefährlichen Stoffen gefunden wurden, kann jetzt die europaweite Ausschreibung für die Abbrucharbeiten erfolgen. Zunächst soll das Betriebsgebäude in der Ruthenstraße entkernt werden. Danach entscheidet sich, ob die Abrissarbeiten per Bagger oder kontrollierter Sprengung erfolgen, sagt Stadtsprecherin Wiebke Kanz. Bevor die Arbeiten beginnen, wird zudem eine Tierbestandsprüfung abgeschlossen. Turmfalken, Fledermäuse und andere Tiere, die in den Gebäuden Unterschlupf gefunden haben, sollen in Ersatzquartiere umgesiedelt werden. Die Silos am Weserufer werden erst später abgerissen, da sie aktuell noch als Mobil- und Rundfunkstandort dienen. Außerdem prüft das Landesamt für Geoinformation mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, da Industrieflächen und Häfen häufig Ziel von Luftangriffen waren. Mehrere Investoren hatten in den vergangenen Jahren Pläne zur Nachnutzung vorgelegt – umgesetzt wurde jedoch nichts. Die Stadt prüft jetzt Ideen für ein urbanes Hafenquartier mit Wohn- und Freizeitnutzung, so Kanz weiter.
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