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Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat Bilanz der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung im vergangenen Jahr gezogen. Im Landkreis wird der fließende Verkehr mit einer mobilen Anlage sowie mit zwei semi-mobilen Anlagen, den sog. Trailern gemessen. Zusätzlich werden Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstöße seit Ende des Jahres auch mit einer kombinierten Anlage festgehalten. Die mobile Anlage erfasste im vergangenen Jahr 14.054 Fälle, die halbmobilen Anlagen 39.749. Die neue kombinierte Anlage, die an der B 217 in Hachmühlen und der B 1 in Hameln-Wangelist eingesetzt werden kann. erfasste (seit 26.11.25) 837 Geschwindigkeitsverstöße und (seit dem 17.12.25) 57 Rotlichtverstöße.
Die Messorte im Landkreis Hameln-Pyrmont mit der Anzahl der durchschnittlich höchsten Verstöße sind die B 1/Wangelister Straße (Hameln) mit durchschnittlich 192 Verstößen pro Tag, die B217/Hachmühlen (Bad Münder) mit durchschnittlich 112 Verstößen pro Tag und die B1/B83 Pyrmonter Straße (Hameln) mit durchschnittlich 103 Verstößen pro Tag.
Im Zusammenhang mit der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung wurden im letzten Jahr 246 Fahrverbote verhängt. Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich des Landkreises jedoch 460 Fahrverbote aufgrund erheblicher oder wiederholter Verkehrsverstöße durch die Bußgeldstelle ausgesprochen, dazu zählen bspw. Tatbestände wie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und unerlaubte Nutzung eines mobilen Telefons. Die höchste verhängte Geldbuße im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberschreitung belief sich auf 2.000,00 €.
Insgesamt belaufen sich die Einnahmen für den Bereich „kommunale Geschwindigkeitsmessungen“ für den Landkreis Hameln-Pyrmont auf rund 2,4 Millionen Euro. Diesem Betrag stünden allerdings Ausgaben für Personal sowie Miete, Wartung und Versicherung der Fahrzeuge bzw. der Anlagen gegenüber. Es handele sich daher keineswegs einen 100%igen Einnahmeposten, heißt es vom Landkreis.
Der schwerwiegendste Geschwindigkeitsverstoß wurde in der Bahnhofstraße in Bad Pyrmont gemessen: Die dort erlaubte Geschwindigkeit von 50km/ wurde um 82 km/h überschritten, d. h. die Person war mit 132 km/h (!) innerorts unterwegs.
„Insgesamt kann anhand der Datenlage für das Jahr 2025 jedoch festgestellt werden, dass die Geschwindigkeitsverstöße im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind“, sagt Jana Seyfarth, Leiterin des Straßenverkehrsamtes. So wurden mit den semi-mobilen Anlagen (Trailern) 2024 je Einsatztag im Schnitt 88 Verstöße erfasst. 2025 sank diese Zahl auf durchschnittlich rund 68 Verstöße pro Einsatztag, und damit um 23,3%.
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