Hameln-Pyrmont/Holzminden: Zahl der Straftaten erneut leicht zurückgegangen

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Der Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, Polizeidirektor Matthias Kinzel, hat gemeinsam mit der Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, Polizeirätin Marie Lohmann, am Mittwoch die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 (PKS) bekanntgegeben. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 – kurz PKS – ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht zurückgegangen.
Eine der bundesweiten Kennzahlen zur objektiven Messbarkeit der Sicherheit ist hierbei die Kriminalitätshäufigkeitszahl. Dabei handelt es sich um die Anzahl der registrierten Straftaten, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Die Häufigkeitszahl im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden liegt mit 5.147 deutlich unter dem Landesschnitt in Niedersachsen (6.329), sagt Polizeidirektor Matthias Kinzel. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, bewege sich daher weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.

Die Aufklärungsquote für die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist weiterhin auf hohem Niveau: mit 71,23% ist das landesweiter Spitzenwert. Es gibt deutlich weniger Fallzahlen im Bereich sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Die Fälle von Häuslicher Gewalt haben abgenommen. Einen Anstieg der Fallzahlen gab es bei dem Phänomen „Messergewalt“. Gesunken sind die Fallzahlen bei Straftaten durch junge Menschen. Es gab allerdings hohe Vermögensschaden bei Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, nämlich 168 vollendete Taten und 136 Versuche. Hier entstand ein Gesamtschaden von 1.111.463 EUR. Insgesamt hat sich die Zahl der Straftaten in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden von 11.296 im Jahr 2024 auf 11.107 (-189) im Jahr 2025 reduziert.

Die Anzahl von Gewaltdelikten gegen Polizeivollzugsbeamte ist weiterhin auf einem hohen Niveau. 2025 kam es in der Polizeiinspektion zu 89 Fällen von Gewalt gegen Polizeivollzugskräfte (-4) und 9 Fällen von Gewalt gegen Rettungskräfte (+1). Diese Entwicklung gibt weiterhin Anlass zur Besorgnis, sagt Kinzel. Insgesamt zeige die PKS mit der hohen Aufklärungsquote, wie effektiv und zuverlässig die Polizeiarbeit in der Region sei. Die Menschen könnten sich darauf verlassen, dass die Polizei auch in einer Zeit moderner und zunehmend komplexer Kriminalitätsformen handlungsfähig bleibe. Die Professionalität und Einsatzbereitschaft der Polizei sei hoch, dass zeige die Kriminalstatistik für das letzte Jahr.




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