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Die Stadt Hameln hat ein Graffiti der Partei die Linke und ihrer Jugendorganisation Solid im Bailey Park überstreichen lassen. Auf einer freigegebenen Graffitifläche hatten Mitglieder den Satz „Kein Platz für rechte Hetze“ angebracht. Die Linke kritisiert die Entfernung und verweist darauf, dass für die Graffitiflächen keine schriftlichen Regeln bestehen. Nach Angaben der Stadt war allerdings nicht der politische Inhalt des Spruchs ausschlaggebend. Der Satz „Kein Platz für rechte Hetze“ ist auf der Graffitifläche grundsätzlich erlaubt – das stellt die Stadt Hameln ausdrücklich klar. Entscheidend für die Entfernung war demnach etwas anderes: Auf dem Graffiti waren auch das Logo eines politischen Kreisverbandes und der Termin der Kommunalwahl zu sehen. Für die Stadt war das deshalb nicht nur eine politische Meinungsäußerung, sondern Wahlwerbung. Und dafür gelten eigene Regeln. Städtische Liegenschaften, zu denen auch der Bailey Park gehört, dürfen grundsätzlich nicht für Wahlwerbung genutzt werden. Die Linke kritisiert dagegen, dass es für die Graffitiflächen selbst keine schriftlich festgehaltenen Vorgaben gibt.
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