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Die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland (KRL) ist im letzten Jahr durchschnittlich 125 Mal täglich über die 112 angerufen worden. Die Leitstelle ist für die Bereiche und damit für die Bevölkerung der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sowie der Stadt Hameln zuständig.

Rund 1.100 Mal wurde die Regionalleitstelle im letzten Jahr wegen Brandeinsätzen angerufen. Die Zahl der Brandeinsätze ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,83 % gesunken. Die höchste Alarmstufe für Brandeinsätze, F4, wurde dreimal ausgelöst.

Die Zahl der technischen Hilfeleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,59 % gesunken. Es habe keine absolut signifikanten Großschadenslagen in vermehrter Anzahl wie beispielsweise Hochwasser, Sturmereignisse etc. gegeben, heißt es zur Begründung.

Die Notfallrettung ist mit einem geringfügigen Anstieg um 0,26 % in 2025 nahezu gleichbleibend. Dies sei erwähnenswert, weil in den letzten 10 Jahren – in allen niedersächsischen Landkreisen – die Notfallrettungszahlen teilweise im zweistelligen Prozentbereich pro Jahr angestiegen sind, in Hameln beispielsweise von 2015 zu heute um über 7.000 Einsätze pro Jahr. Die absoluten Zahlen bewegen sich dabei im niedersächsischen Vergleich im Durchschnitt.

Trotz in nahezu allen Tätigkeitsfeldern rückläufigen Einsatzzahlen sind die Anrufe über die „112“ um 0,86% angestiegen. Ursächlich dafür sind u. a. Anrufe, die keine Alarmierung des Rettungsdienstes auslösen, sondern an den ärztlichen Notdienst verwiesen werden. Offensichtlich gibt es in der Bevölkerung noch Unsicherheiten, wann die 112 und wann die 116 117 anzurufen ist: Als Merksatz kann hierbei gelten, dass alle zeitkritischen und lebensbedrohlichen Notfälle der 112 gemeldet werden sollen, für alle Ereignisse, mit denen man sich tagsüber an seinen eigenen Hausarzt gewendet hätte, ist die 116 117 der richtige Ansprechpartner.

Notrufdauer 126 Sekunden: Die Notruf-Gespräche dauern ca. 12 Sekunden länger als im Vorjahr. Ursächlich dafür ist eine strukturierte Abfrage sowie erweiterte Anweisungen zur ersten Hilfe bzw. Telefonreanimationen. Dadurch tritt aber keine verlängerte Eintreffzeit des Rettungsdienstes ein, weil bereits während des Telefonats alarmiert wird.
Zeitaufwändig sind zudem die Telefonate, in denen die KRL den Anrufenden Hilfe bei der richtigen Zuständigkeit erklären muss, beispielsweise wenn Hilfeersuchen an die 116 117 verwiesen werden oder Feuerwehren nicht die richtige Hilfe vor Ort sind, weil beispielsweise der Bauhof zuständig ist.

Erstmals in der Bilanz der KRL tauchen die Einsätze auf, die über die „Katretter“App eingehen. Seit Inbetriebnahme der „Weserberglandretter“ am 10. Dezember 2025 wurden im Landkreis Hameln-Pyrmont insgesamt in 52 Einsätzen Katretter alarmiert, im Landkreis Holzminden waren es 30 Einsätze.

Die Arbeit der KRL in Hameln, die rund um die Uhr im Einsatz ist, verteilt sich auf insgesamt 34 Stellen und steht unter der Leitung von Carsten Otto.




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