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Der „FamilienReport“ war in dieser Woche (18.02.) im zuständigen Fachausschuss (‚Familie, Kindertagesstätten, Schule und Sport‘) von der Verwaltung vorgestellt worden. Zentrale Aspekte der kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich Gesundheit, Bewegung und Sport würden im Bericht keine angemessene Berücksichtigung finden, lautet die Kritik des Kreissportbundes.
Der zunehmende Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen sei wissenschaftlich belegt. Steigende Adipositas-Raten, motorische Defizite sowie Haltungsschäden seien keine Randerscheinungen mehr. Gerade angesichts zunehmender psychischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen sei Sport außerdem ein niedrigschwelliger, präventiver Schutzfaktor. Diese präventive Funktion werde im Familienreport nicht angemessen gewürdigt, kritisert der Kreissportbund.
Dass Sport als eines der wirkungsvollsten Integrationsinstrumente der Gesellschaft im Bericht keine strukturelle Rolle spielt, ist aus Sicht des Kreissportbundes ebenfalls ein weiteres erhebliches Defizit.
Nicht berücksichtig worden seien auch die Generationenperspektiven. Prävention durch Sport entlaste langfristig kommunale Haushalte.
Sport sei kein Freizeitluxus, sondern Teil der kommunalen Infrastruktur. Sportstätten, Vereinsförderung und qualifizierte Übungsleitende seien Bausteine der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Ein Familienreport, der diese Perspektive nicht integriere, greife zu kurz.
Der Kreissportbund fordert den Familienreport um ein eigenes Kapitel „Gesundheit, Bewegung und Sport“ zu ergänzen, die Aufnahme belastbarer Daten zur motorischen Entwicklung von Kindern in Hameln und die Entwicklung eines kommunalen Bewegungs- und Präventionskonzeptes, außerdem die systematische Einbindung der Sportvereine als Partner der Familienpolitik und die Verankerung von Sport als Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge.
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