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Aerzen: Keine Änderung bei Jagdhundsteuer

Der Rat Aerzen hat eine Aussetzung der Jagdhundsteuer abgelehnt. Damit bleibt es bei einem ermäßigten Steuersatz für Jagdhunde von 50 Prozent, bzw. 30 Euro pro Jagdhund jährlich. Die Entscheidung fiel mehrheitlich mit den Stimmen der rot-rot-grünen Mehrheitsgruppe. Hintergrund der Abstimmung war die Bitte des Kreisjägermeisters, die Steuer auszusetzen, da die Hunde auch bei der verstärkten Bejagung von Wildschweinen zur Eindämmung der Schweinepest eingesetzt werden. Aus Sicht der Mehrheitsgruppe ist das allerdings nicht nötig, da die Hundebesitzer für den Einsatz bei einer Drückjagd eine Prämie von 25,00 Euro erhielten.Die CDU hatte sich dagegen für eine Befreiung von der Jagdhundsteuer ausgesprochen, konnte sich im Rat aber nicht durchsetzen.Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker, selbst Jäger, verwies unabhängig von möglichen Prämien auf den hohen Aufwand der Jagdhund-Halter und das Risiko.

Aerzen: Rat beschließt Glyphosat-Verbot

Ab dem 1. August darf auf den gemeindeeigenen Flächen im Flecken Aerzen das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat nicht mehr eingesetzt werden. Das hat der Gemeinderat mit den Stimmen der rot-rot-grünen Mehrheitsgruppe beschlossen.Allerdings wird auf den Flächen der Gemeinde schon jetzt fast kein Glyphosat mehr eingesetzt. Deshalb werde sich der Mehraufwand bei der Grünpflege für den Bauhof in Grenzen halten, so die Einschätzung.Die CDU hat gegen das Glyphosat-Verbot gestimmt. Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker sieht anders als die Mehrheitsgruppe deutlich mehr Arbeit auf den Bauhof zukommen. Außerdem halte er Glyphosat bei sachgerechter Anwendung nicht für gesundheitsschädlich, so Redeker.

Aerzen: Flächenbrand bei Reinerbeck

Im Flecken Aerzen hat am Sonntagnachmittag ein Flächenbrand zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt gemacht. Am Ortsrand von Reinerbeck war ein zwei Hektar großes Getreidefeld in Brand geraten. Die Rauchsäule war weit über den Ort hinaus zu sehen. Rund 100 Freiwillige beteiligten sich an den Löscharbeiten und dem Schutz nahestehender Häuser. Auslöser für den Brand waren vermutlich die Arbeiten in dem Getreidefeld. Durch ein heiß gelaufenes Teil des Mähdreschers sollen sich Stoppeln und Gerste entzündet haben. Durch die anhaltende Trockenheit ist die Brandgefahr für Graslandflächen weiterhin groß, auf einer Skala von eins bis fünf gilt derzeit Gefährdungsstufe vier in der Region.

Aerzen: Rat beschließt Kindergartenneubau

Der Rat in Aerzen hat den Neubau des Kindergartens an der Königsförder Straße einstimmig beschlossen. Anders als von den Architekten vorgeschlagen wird die Kita kein Gründach bekommen, sondern ein normales Ziegeldach. Damit wird die Kita knapp 40.000 Euro günstiger - Gesamtkosten also rund 3,35 Millionen Euro.  CDU-Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker kritisierte, dass der Flecken Aerzen die Kosten für den Bau von zwei neuen Kitas selbst tragen muss. Eigentlich müsste das der Landkreis finanzieren, schließlich sei die Kinderbetreuung eine Pflichtaufgabe des Kreises, die die Kommunen lediglich für ihn übernommen hätten, so Redeker. Zusammen mit der Rathaussanierung komme eine Verschuldung in Höhe von 22 Millionen Euro auf den Flecken zu.

Aerzen: Planungen für Baugebiets-Erweiterung vorgestellt

Der Bau-Boom im Flecken Aerzen hält weiter an – jetzt soll in Groß Berkel ein weiteres Baugebiet entstehen. Weil das Groß Berkeler Baugebiet „Dübbwicksfeld II“ fast belegt ist, soll nun daran anschließend ein weiteres Baugebiet ausgewiesen werden. In der aktuellen Sitzung des Bauausschusses wurden erste Planungen für das Baugebiet „Im Dübbwicksfeld III“ vorgestellt. Es sollen 21 neue 600 bis 700 Quadratmeter große Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Es gäbe jetzt schon 45 Interessenten, sagte Bürgermeister Bernhard Wagner.  Die Nachfrage nach Bauplätzen in Groß Berkel sei nach wie vor hoch. Auch die Politik steht hinter der Erweiterung. Der CDU-Bauausschussvorsitzende Friedel-Curt Redeker begrüßt, dass die Gemeinde die Möglichkeit hat, an dieser Stelle weitere Bauplätze auszuweisen.Er gehe davon aus, dass die ersten Grundstücke noch in diesem Jahr erworben werden können. 

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