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Der Sprecher der rot grünen Mehrheitsgruppe im Aerzener Gemeinderat, Burkhard Schraps sieht den Erhalt der Oberschule „Im Hummetal“ als wichtigen Standortfaktor für den Flecken. Um den erwarteten Bevölkerungsrückgang durch den demografischen Wandel nicht noch zu verstärken, sei es wichtig, die Schule vor Ort zu erhalten. Aerzen sei ein Wirtschaftsstandort und müsse eine entsprechende Infrastruktur vorhalten, um Fachkräfte für die örtlichen Betriebe zu gewinnen, so Schraps. Um die Schule „ Im Hummetal“ zu sichern, seien auch nicht zusätzliche Schüler aus anderen Kommunen nötig, sondern es müsse die Qualität erhöht werden. Letztendlich entscheide aber der Landkreis als Schulträger über die Zukunft des Schulstandortes, der Einfluss der Aerzener Politik sei begrenzt.

Der Kompromiss wurde mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden in Hameln Pyrmont ausgehandelt. Er sieht vor, dass der Landkreis in diesem Jahr 1,4 mio Euro mehr als Zuschuss für die Kinderbetreuung an die Städte und Gemeinden zahlt. Im nächsten Jahr sind es 3 Mio. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecher der rot grünen Mehrheitsgruppe im Aerzener Gemeinderat, Burkhard Schraps hält das für ausreichend. Ob die Mehrheitsgruppe im Aerzener Gemeinderat dem Kompromiss zustimmt, sei aber noch offen, sagte Schraps.

Die Sanierung findet im Rahmen der aktuellen Städtebauförderung statt, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecher der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Gemeinderat, Burkhard Schraps: Die Baumaßnahmen kosten insgesamt rund 420.000 Euro, der Eigenanteil des Flecken Aerzen beträgt ein Drittel, zwei Drittel sind Fördergelder. Ab Morgen ist die Straße komplett für den Verkehr gesperrt. Die Anwohner können ihre Häuser in den nächsten viereinhalb Monaten nur zu Fuß erreichen. Im Rahmen der Städtebauförderung sollten eigentlich noch weitere Straßen saniert werden. Das ist jedoch am fehlenden Geld gescheitert. Aerzen kann momentan den Eigenanteil in Höhe von einem Drittel nicht aufbringen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Aerzener Rat, Burkhard Schraps hofft, dass der Radweg zwischen Groß Berkel und Ohr im nächsten Jahr wirklich gebaut werden kann. Seit bald 20 Jahren wurde an diesem Ziel gearbeitet, sagte Schraps. Das Planfeststellungsverfahren sei abgeschlossen und er gehe davon aus, dass inzwischen alle erforderlichen Grundstücke gekauft werden konnten. Jetzt müsse das erforderliche Geld von der Landesregierung bereitgestellt werden – dann gehe es los. Für den Bau des Radwegs wird mit Kosten in Höhe von 800.000 Euro gerechnet.

In Groß Berkel werden Menschen gesucht, die sich regelmäßig um den Erhalt des Dorfplatzes kümmern. Nachdem die Bürger jahrelang den Dorfplatz gefordert hatten, war er im letzten Jahr für rund 170.000 Euro fertiggestellt worden. Geplant war, dass der Platz von Ehrenamtlichen in Ordnung gehalten wird. Bisher funktioniert das aber noch nicht so richtig, sagt SPD-Ortsratsmitglied Burkhard Schraps. Zwei Termine zur Dorfplatzpflege sind für August und September vorgesehen. Schraps hofft, dass dann mehr Bürger als bisher mithelfen. Wenn nicht, müsste entgegen der mit dem Dorferneuerungsausschuss getroffenen Vereinbarung, die Gemeinde die Arbeiten übernehmen.

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