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Aerzen: Neustart für Kulturprogramm

Mit dem Wegfall der Corona-Beschränkungen läuft auch das Kulturprogramm im Flecken Aerzen wieder an. Start ist das Wochenende 23. Und 24. April mit dem kabarettistischen Jahresrückblick, sagte Bürgermeister Andreas Wittrock. Er geht davon aus, dass es dann keine wesentlichen Einschränkungen mehr gibt und das Jahresprogramm 2022 wie geplant laufen kann. Möglicherweise werde das Programm auch noch erweitert. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es im Internet unter aerzen.de.

Groß Berkel: Laut eines Elternbriefs der Grundschule Groß Berkel haben verschiedene Männer in den letzten Tagen häufiger versucht, Kinder mit Süßigkeiten in einen roten Bulli zu locken

Über das Schreiben wurde auch die Polizei informiert, die nicht nur den Bereich der Grundschule Groß Berkel, sondern auch andere Schulen seitdem vermehrt mit Streifenwagen überprüft. Bisher konnte die Polizei den Sachverhalt allerdings weder selbst bezeugen, noch andere Zeuginnen oder Zeugen ausfindig machen. Deshalb kam es auch noch nicht zu einer Anzeige. Alle bisher bekannten Informationen beruhen demnach auf Hörensagen. Mittlerweile kursieren außerdem Gerüchte, dass Kinder in der Region entführt worden seien. Das treffe nicht zu, so die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont. Die Eltern der in dem Schreiben der Schule genannten Kinder werden gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle (Bad Pyrmont: 05281/9406-0 oder Hameln: 05151/933-222) in Verbindung zu setzen. Grundsätzlich sollten Eltern bzw. Schulen direkt die Polizei informieren, wenn ihnen derartige Sachverhalte zugetragen werden. In jedem Fall rät die Polizei: Kinder müssen immer wieder daran erinnert werden, dass sie ohne elterliche Erlaubnis mit niemandem mitgehen oder in ein fremdes Auto steigen dürfen. Ihnen muss auch bewusst ein, dass sie mit Fremden nicht sprechen müssen und Fremden keine Auskunft geben brauchen. Den Ausruf "Nein, ich will das nicht!" sollten Eltern mit ihren Kindern üben.

Aerzen: Umgang mit Menschen aus der Ukraine

Auch in Aerzen beschäftigt sich die Gemeinde mit den Herausforderungen durch die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. Offiziell sind es derzeit knapp 80 Menschen, wobei die Zahl aber auch deutlich höher sein könnte, sagt Bürgermeister Andreas Wittrock, denn aufgrund des Touristenvisums gebe es für einen Aufenthalt unter 3 Monaten keine Meldepflicht.

Den hier aufgenommenen Kindern und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter ein schulisches Angebot machen zu können, sei in Aerzen kein Problem. Dagegen sei es mit Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten wesentlich schwieriger, auch in Aerzen gebe es keine freien Plätze. Bisher konnten alle Geflüchteten in privaten Wohnungen untergebracht werden, so dass noch keine Sammelunterkünfte bereitgestellt werden mussten. Das könnte sich aber ändern, sagte Wittrock.

Wer privat Menschen aus der Ukraine aufnehmen wollte, sollte das nicht im Alleingang organisieren, sondern sich vorab mit der Gemeinde absprechen. Man müsse sich im Klaren darüber sein, dass diese Unterbringung längerfristig sein müsse, so Wittrock.

Aerzen: Gemeindeeigene Gebäude sollen weg von Öl- und Gasheizung

Der Bauausschuss im Flecken Aerzen hat einhellig dafür gestimmt, ein Fachbüro mit der Planung und Kostenermittlung für den Einbau neuer Heizungsanlagen in der Sporthalle Reher und im Bauhof bzw. dem Feuerwehrhaus in Aerzen zu beauftragen. Die Sporthalle Reher wird zurzeit noch mit einer Ölheizung von 1984 beheizt und der Bauhof bzw. das Feuerwehrhaus mit einer 1983 installierten Erdgasheizung. Nicht untersucht werden sollen neue Erdgasheizungen, weil sie für die Politik von vornherein ausscheiden. Denkbar sind dagegen Heizsysteme mit Wärmepumpe oder Holzpellets. Als dritte Möglichkeit hat der Bauausschuss für den Bauhof bzw. die Feuerwehr den Anschluss an die in der Nähe gelegene Biogasanlage ins Auge gefasst. Auch dies soll von dem Fachbüro geprüft werden.

Aerzen: Gelbe Tonnen für den Landkreis?

Der Aerzener SPD-Ratsherr Carsten Klein spricht sich für die Einführung der Gelben Tonne für Verpackungsmüll im Landkreis Hameln-Pyrmont aus. Klein setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, die bisher üblichen gelben Säcke durch Tonnen zu ersetzen. Zum einen könnte so zusätzlicher Plastikabfall durch die gelben Säcke selbst vermieden werden. Und auch das Problem mit aufgerissenen gelben Säcken und herumfliegendem Plastikmüll würden dann wegfallen, sagt Klein. Zwar könne das aktuell beauftragte Unternehmen nicht gezwungen werden, die Abfuhr auf Tonnen umzustellen. Bei der nächsten Ausschreibung sollte das Thema aber berücksichtigt werden, so Kleins Forderung. Dafür sollte sich der Flecken Aerzen beim Landkreis einsetzen.

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