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Aerzen: Unfall zwischen Königsförde und Grupenhagen

Auf der Landesstraße 432 ist es heute am frühen Nachmittag zwischen Königsförde und Grupenhagen zu einem Autounfall mit 2 PKW gekommen. Inzwischen ist die Landesstraße aber wieder befahrbar, nachdem sie für die Bergungs- und Aufräumarbeiten zwischenzeitlich vollgesperrt war. Innerhalb einer Kurve zwischen Grupenhagen und Königsförde sind zwei Pkw zusammengestoßen, nachdem der 79-jährige Fahrer auf seinem Weg von Grupenhagen nach Königsförde auf die entgegenkommende Fahrbahn gekommen ist. Einer der Fahrer soll sich dabei schwere, der andere leichte Verletzungen zugezogen haben. Beide sind daraufhin von Notärzten und Rettungssanitätern behandelt und ins Krankenhaus gebracht worden. Die zwei nicht mehr fahrbereiten Autos sind inzwischen von einem Abschleppdienst abtransportiert worden. Die Aufräumarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Der Totalschaden der Autos beläuft sich auf über 30 Tausend Euro.

Groß Berkel: Hoher Sachschaden bei Unfall auf B 1

Bei einem Unfall auf der B 1 in der Ortsdurchfahrt Groß Berkel ist am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden. Eine 52-jährige Autofahrerin aus Horn- Bad Meinberg war vermutlich infolge von Sekundenschlaf von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen geparkten PKW gefahren. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr Ffhrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Ähnliches wurde nicht festgestellt. Auf die Frau, die unter chronischer Müdigkeit litt und einräumte, schlecht geschlafen zu haben, kommt trotzdem eine Anzeige zu - wegen Straßenverkehrsgefährdung durch Müdigkeit. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Aerzen: Kunst im Saal in Reinerbeck

Volles Haus bei der Ausstellung Kunst im Saal der Gruppe Brückenschlag. Es sei die erste Kunstausstellung in Reinerbeck, so Bürgermeister Bernhard Wagner in der Eröffnungsrede. Aber warum nicht einmal Kunst im ländlichen Raum. 12 ambitionierte Hobbykünstler wie auch professionelle Künstler stellen ihre Arbeiten an diesem Wochenende aus. Ausstellungsraum ist der Saal im ehemaligen Gasthof, der bis in die 80er Jahre für Ortsfeiern genutzt wurde. Heute wird der Gasthof privat genutzt. Viel Platz für Kunst bietet der Saal des einstigen Dorfgasthofes und des angegliederten Gartens. Ein Wochenende lang werden Bilder, Fotos und Keramiken sowie Skulpturen gezeigt. Geboten werden z.B. Miniaturcollagen von Magdalena Hohlweg. Wie im Setzkasten ordnet sie kleine Abbilder von Vögeln und Insekten an. Die Anordnung erinnert teils an musikalische Partituren, wie der Titel Arabeske oder an wissenschaftliche Sammlungen, wie Insektensammlung vegan. Durchaus beachtenswert auch die Fotografischen Arbeiten von Matthias Schlüter dessen Kaffeehausszene an Malerei erinnert, grobkörnig und farblich grell. Auch die Skulpturen von Klaus Egner fallen auf, abstrakte Wesen aus Holz, wie der Fisch, der durch rostig, metallische Pointierung ein fast freundliches Aussehen erhält. Ambiente und kreative Arbeiten passen zusammen. So wird der ehemalige Dorfgasthof durch Brückenschlag zum Raum mit neuen Perspektiven. Eine lohnende Schau, leider nur noch am Wochenende.

Aerzen: Hubschrauberabsturz gibt Rätsel auf

Nach dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers bei Aerzen hat der Kommandeur des internationalen Hubschrauberausbildungszentrums in Bückeburg noch einmal die Erfahrung der beiden Piloten hervorgehoben – die Unglücksursache gibt weiter Rätsel auf. Entgegen ersten Informationen, wonach eine 25-jährige Soldatin den Hubschrauber geflogen habe und ein 26-jähriger Soldat der Co-Pilot war, sagte General Ulrich Ott gestern, dass noch nicht klar sei, wer den Hubschrauber geflogen habe. Erst müsse der Voice-Recorder ausgewertet werden. Die Hubschrauber Wrackteile sollen nach Bückeburg gebracht werden, wo sie weiter untersucht werden. Erste Erkenntnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Die beide Piloten seien wegen ihrer "hervorragenden fliegerischen Kompetenzen" dafür ausgewählt worden, künftig als Fluglehrer an dem Standort zu arbeiten. Bei dem Absturz am Montag kam eine 25-jährige Soldatin ums Leben. Ein 26-jährige Soldat wurde verletzt.

Dehmke: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besichtigt die Unfallstelle

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist am Montagabend zur Unglücksstelle des abgestürzten Hubschraubers nach Dehmke gekommen. Am Montagmittag war in Dehmke ein Bundeswehrhubschrauber abgestürzt. Die Pilotin war hierbei getötet worden. Außerdem gab es einen Schwerverletzten. An der Absturzstelle haben Spezialisten einen Dekontaminations-Platz aufgebaut. Jeder, der sich in einem bestimmten Radius aufgehalten hat, musste von Experten, die Schutzanzüge und Atemschutzmasken tragen, gesäubert werden. Nach ersten Informationen könnten beim Brand der Wrackteile gesundheitsschädliche Fasern freigesetzt worden sein. Die Untersuchungen an der Unfallstelle des abgestürzten Bundeswehrhubschraubers bei Dehmke dauern an. Die Bundeswehr hat den Bereich weiträumig abgesperrt und zum militärischen Sicherheitsbereich erklärt.

 

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