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Aerzen: Haushaltsentwurf 2022 vorgestellt

Nach dem ersten Haushaltsplanentwurf für das laufende Jahr könnte der Flecken Aerzen ein leichtes Plus erzielen. Nach den Zahlen, die die Verwaltung im Finanzausschuss vorgestellt hat, würde die Gemeinde einen Überschuss in Höhe von 180.000 Euro erwirtschaften, sagte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Frank Pook von der Partei Die Linke. Natürlich sei dies der erste Entwurf, insofern sei die Zahl noch unsicher. Dass Aerzen mit einem leichten Plus kalkuliert, liegt vor allem an den Gewerbesteuereinnahmen. Die haben in der Endabrechnung für das vergangene Jahr dazu geführt, dass die Gemeinde statt des erwarteten Defizits in Höhe von gut 2,2 Millionen Euro ein Minus in Höhe von etwa 800.000 Euro hatte. Dieses Jahr rechnet Aerzen mit mehr als 5,5 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen. Allerdings stehen in Aerzen auch etliche Investitionen an, beschreibt Pook die Lage. Die Politik wird jetzt den Haushaltsplanentwurf beraten und möglicherweise Änderungswünsche einbringen. Am 10. März soll der Gemeinderat den Haushalt 2022 dann beschließen.

Dehmkerbrock: Drei Grüne Kandidatinnen und ein Kandidat für die erneute Wahl des Ortsrates

Auf ihrer Aufstellungsversammlung haben die Grünen-Mitglieder aus Dehmkerbrock, Dehmke, Herkendorf und Multhöpen drei Kandidatinnen und einen Kandidaten für die anstehende Ortsratswahl am 6. März bestimmt. Die erneute Wahl ist notwendig, weil die SPD-Kandidatin das Ortsratsmandat nach erfolgreicher Wahl nicht angenommen hatte. Neben den beiden bereits angetretenen Kandidierenden Ursula Frieler und Tobias Wittkopf aus Dehrenberg, wird der neue Wahlvorschlag durch Ulrike Baier-Kühn aus Multhöpen und Marina Mantopoulos aus Dehrenberg komplettiert. Wittkopf will im Falle einer erfolgreichen Wahl als Ortsbürgermeister kandidieren.

Aerzen: Zwischenlösung für Feuerwehrfahrzeug

In Aerzen /Reinerbeck wird zur Zeit nach einer kostengünstigen Zwischenlösung für ein Löschfahrzeug gesucht. Das Feuerwehrfahrzeug ist in die Jahre gekommen und müsste für rund 8.000 Euro repariert werden. Weil in Reinerbeck die Löschwasserversorgung über die Hydranten ungenügend ist, soll dort ein wasserführendes Tragkraftspritzenfahrzeug angeschafft werden. Für ein solches Fahrzeug ist aber die vorhandene Garage zu klein. Es müsste ein neues Feuerwehrhaus gebaut oder die vorhandenen Garage erweitert werden. Geplant ist daher, zunächst ein Löschfahrzeug aus Hessisch Oldendorf zu übernehmen. Dort werden demnächst neue Fahrzeuge geliefert, sagt Aerzens Bürgermeister Andreas Wittrock. Die Politik muss in den nächsten Wochen über das weitere Vorgehen beraten.

Groß Berkel: Zwischenbericht zum Erhalt der Humme-Brücke

Zum Erhalt der denkmalgeschützten alten Brücke über die Humme in Groß Berkel liegt jetzt ein erster Zwischenbericht vor. Das hat die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mitgeteilt. Die Brücke war vor einiger Zeit wegen mangelnder Verkehrssicherheit für jeglichen Verkehr gesperrt worden. Die Kosten für eine Sanierung wurden auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. Das Brückenbauwerk selbst ist verkehrlich nicht zwingend erforderlich. Es stand die Frage im Raum, ob das Bauwerk sanierungsfähig ist und als Baudenkmal erhalten werden kann. Das Ergebnis laut Zwischenbricht: Das Bauwerk lässt sich sanieren, ohne dass es seine Denkmaleigenschaften einbüßen würde und könnte dann wieder zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden, allerdings nicht mit Kraftfahrzeugen. Als nächster Schritt soll jetzt ein detailliertes Sanierungskonzept mit Ausführungsplanung und einer genauen Kostenermittlung erstellt werden.

Aerzen: Nach Hackerangriff - Bilanz der Aerzener Maschinenfabrik für 2020

Mittels einer Schadsoftware hatte es ein Hacker geschafft, den gesamten Betrieb zum Erliegen zu bringen, sagte Geschäftsführer Björn Irtel auf Anfrage von radio aktiv. Weder Telefon noch IT-Infrastruktur hätten noch funktioniert. Zunächst musste das System von der Schadsoftware befreit werden, so Irtel. Eine neue IT-Infrastruktur soll die Gefahr verringern, dass sich ähnliche Vorfälle in Zukunft wiederholen. Nach sechs Wochen waren die Logistik und der Service wieder einsatzbereit. Nach acht Wochen konnte der Produktionsstart in bestimmten Bereichen erfolgen. Aktuell sind laut Irtel rund 90 Prozent der Systeme wieder einsatzfähig. Allein dafür musste die AM einen hohen einstelligen Millionenbetrag aufwenden. Hinzu kommt ein Umsatzverlust in Höhe von rund 15 Millionen Euro.

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