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Bürgermeister Bernhard Wagner für Diskussion über Schulträgerschaft des Landkreises

Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner hält eine Diskussion über eine einheitliche Schulträgerschaft des Landkreises für sinnvoll. Dabei müsse aber zunächst geklärt werden, was die alleinige Schulträgerschaft für die Kommunen bedeute. Die zentrale Frage sei, was eine solche Regelung den Flecken Aerzen kosten würde. Wenn die Kosten über die Kreisumlage abgefedert würden, sei Aerzen dafür, so Wagner. Landrat Tjark Bartels will, dass der Landkreis die Schulträgerschaft für die weiterführenden Schulen übernimmt.

 

Rat verabschiedet Resolution für neue Ortsumgehungen

Der Aerzener Gemeinderat hat mit großer Mehrheit eine Resolution für eine Ortsumgehung Reher und Groß Berkel verabschiedet. Der Gemeinderat will damit die Forderung unterstützen, die beiden Ortsumgehungen im neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 bis 2030 in den vordringlichen Bedarf hochzustufen, sagte Bürgermeister Bernhard Wagner. Besonders für Reher werde eine Ortsumgehung dringend benötigt. Die neue Ortsumgehung Aerzen war Ende November frei gegeben worden.

 

Positive Bilanz nach einem Jahr Tafel in Aerzen

Aus Sicht des Bürgermeisters, Bernhard Wagner, wird die Ausgabestelle der Hamelner Tafel in Aerzen gut angenommen. Seit gut einem Jahr ist die Tafel in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte untergebracht, so Wagner. Meistens seien ausreichend Lebensmittel vorhanden, die verteilt werden können. Es kämen viele Kunden in Aerzen und es gebe genug Ehrenamtliche, die den Dienst in der Tafel verrichten. Knapp 40 Kunden kommen regelmäßig. Das bedeutet, dass die Zahl derer, die von der Ausgabestelle profitieren, wesentlich höher ist, so Wagner, weil meistens Familien dazu gehören. Sie werden von etwa 20 Frauen, die sich abwechseln, immer mittwochs ab 11 Uhr versorgt.

Brand im Freibad offenbar durch technischen Defekt entstanden

Der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, Polizeirat Jens Kozik, sagte, bei den Nachforschungen seien keine Reste von Brandbeschleuniger aufgespürt worden. Im Bereich der Brandausbruchstelle seien dagegen Hinweise gefunden worden, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Kurzschluss in einer elektrischen Leitung schließen ließen. Hierdurch sei dann eine Zwischendecke in Brand geraten. Auch ein von der Versicherung eingeschalteter Gutachter sei unabhängig von der Polizei zu diesem Ergebnis gekommen. Der Brand stehe nach den bisherigen Ermittlungen somit NICHT im Zusammenhang mit der Brandserie im Bereich der Gemeinden Aerzen und Emmerthal, so Kozik abschließend. Das Feuer im Freibad Aerzen am vergangenen Mittwoch (11.12.) hatte einen Sachschaden von insgesamt über 1 Mio. Euro verursacht.

Ermittlungen zur Brandursache gehen weiter

Nach dem Großbrand im Freibad Aerzen werden heute die Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt. Bislang sei sowohl ein technischer Defekt als auch absichtliche oder fahrlässige Brandstiftung möglich, sagte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Jens Kozik. Daher würden heute Brandmittelspürhunde zum Einsatz kommen. Bei der Untersuchung der Brandursache werde auch geprüft, ob es einen Zusammenhang mit der Brandstiftungsserie im Bereich Emmerthal und Aerzen gebe. Konkrete Hinweise dafür gebe es derzeit aber nicht. Das Feuer am Mittwoch hatte im Freibad Aerzen den Eingangsbereich, die Schwimmaufsicht und die Umkleidekabinen zerstört. zur Schadenshöhe gibt es noch keine verbindlichen Informationen. Schätzungen gehen von mehreren 100.000 Euro aus.

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