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Nach Großbrand im Freibad dauern die Ermittlungen zur Brandursache an

Es sei sowohl ein technischer Defekt als auch absichtliche oder fahrlässige Brandstiftung möglich, teilte die Polizei heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz mit. Das Feuer war gestern im Bereich des Freibadkiosks ausgebrochen. Durch den Brand wurden der Eingangsbereich, die Schwimmaufsicht und die Umkleidekabinen zerstört. Das Hallenbad und ein unmittelbar benachbartes Wohnhaus konnten vor dem Feuer bewahrt werden. Genauere Informationen zur Schadenshöhe gibt es noch nicht.

 

Brand im Freibad beschäftigt Feuerwehren bis kurz vor Mitternacht

Ein Brand im Aerzener Freibad hat gestern Nachmittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Es entstand erheblicher Sachschaden. Eine Feuerwehrfrau wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. An den Löscharbeiten, die sich bis kurz vor Mitternacht hinzogen, waren knapp 150 Einsatzkräfte beteiligt. Auch THW und DRK waren zur Unterstützung ausgerückt, um die Einsatzstelle auszuleuchten und die Feuerwehrleute zu verpflegen, die zum Teil unter schwerem Atemschutz arbeiten mussten. Erschwert wurden die Löscharbeiten auch durch herum fliegende Teile geplatzter Eternit-Platten. Wegen der starken Rauchentwicklung überprüften Messtrupps der Feuerwehr während des Einsatzes die Luft auf mögliche Schadstoffe. Alle Messwerte sollen aber unterhalb der Nachweisgrenze gelegen haben. Durch das Feuer wurden der Eingangsbereich, die Schwimmaufsicht und die Umkleidekabinen des Freibades zerstört. Ein unmittelbar benachbartes Wohnhaus und das Hallenbad konnten vor den Flammen geschützt werden. Die Polizei nimmt heute (12.) die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Brand im Schwimmbad Aerzen

Im Frei- und Hallenbad in Aerzen ist ein Brand ausgebrochen. Seit heute Nachmittag sind rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei mit den Löscharbeiten beschäftigt. Ein vom Feuer bedrohtes Wohnhaus in unmittelbarer Nähe zum Schwimmbad scheint gehalten werden zu können, sagte Feuerwehrsprecher Jörg Grabandt. Das Feuer sei vermutlich im Eingangsbereich des Bades ausgebrochen. Kiosk und Umkleidekabinen seien zerstört. Ein Messwagen untersuche die aktuellen Werte der Luft. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Löscharbeiten dauern zur Zeit noch an, so Grabandt. Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner war am Brandort. Er lobte die Einsatzkräfte für ihre Arbeit.

Lehrer und Schüler der Oberschule setzten sich für den Erhalt ihrer Schule ein

Nach der Vorstellung des Schulentwicklungsplans des Landkreises sind Gemeinden wie Aerzen und Emmerthal in großer Sorge, dass die „Johann-Comenius Haupt- und Realschule“ und die Oberschule Aerzen aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen werden könnten. Die Schulen sind wichtige Standortfaktoren, heißt es aus beiden Kommunen. Die Lehrerin und Personalrätin der Oberschule Aerzen, Anja Grabbe, fordert klare Aussagen der verantwortlichen Politiker. Vor allem dürften sich die beiden Schulen nicht gegeneinander ausspielen lassen – nach dem Motto „entweder ihr oder wir, es wird nur einer überleben“. Auch die Schülervertreter der Oberschule Aerzen wollen sich für das Fortbestehen der Oberschule Aerzen einsetzen.

Schulleiterin sieht Oberschule gut aufgestellt

Die Leiterin der Oberschule „Im Hummetal“ will den Schulstandort langfristig durch ein attraktives Konzept sichern. Das Schulentwicklungskonzept des Landkreises sieht die Schulstandorte Emmerthal und Aerzen wegen der sinkenden Schülerzahlen gefährdet. Kreisrätin Petra Broistedt hatte von beiden Gemeinden ein Umdenken gefordert. Die Schule „Im Hummetal“ habe bereits vor einigen Jahren die Entwicklung erkannt und Maßnahmen eingeleitet, um den Schulstandort zu stärken, sagte Leiterin Cornelia Händchen. Die Schule habe sich zur Oberschule umgewandelt und befinde sich weiterhin in einem Entwicklungsprozess. Eine Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule IGS sei wegen der Zweizügigkeit der Schule in Aerzen keine Lösung, so Händchen. Die Schule „Im Hummetal“ hat derzeit knapp 350 Schüler.

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