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Wie soll die Domänenburg saniert werden?

Eine Entscheidung darüber gab es auch im Bauausschuss gestern (16.06.) nicht. Zur Debatte steht, ob am Westflügel der Domänenburg das Fachwerk sichtbar bleiben oder mit Holz verschalt werden soll. Weil die Parteien noch Beratungsbedarf haben, wird der Bauausschuss erst in seiner nächsten Sitzung Anfang Juli (am 9. Juli) darüber entscheiden. SPD Ratsherr Karsten Klein sagte er tendiere aus Kostengründen zu einer Holzverschalung. 140618 O-Ton Klein die Optik CDU-Bauausschussvorsitzender ( und Fraktionsvorsitzender ) Friedel-Curt Redeker plädiert dafür ,die Fachwerkfassade zu erhalten. Eine Kommune müsse bei der Sanierung ihrer Gebäude auch die gesamte Optik berücksichtigen und nicht nur die Kosten. Um Fördergelder für die 160.000 Euro teure Sanierung zu bekommen, müssen die Arbeiten bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein. Daher müsse jetzt schnell eine Entscheidung getroffen werden.

Rot Grüne Mehrheitsgruppe gegen Verkauf der Domänenburg

Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Rat hat sich gegen einen Verkauf der Domänenburg ausgesprochen. Die CDU in Aerzen hatte zuvor gefordert, wenn es nicht gelinge, die Domänenburg besser und damit rentabler zu nutzen, sollte sie verkauft werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecher der rot-grünen Mehrheitsgruppe im Aerzener Gemeinderat, Burkhard Schraps, sagte dagegen, das Gebäude werde recht gut besucht und sei für Aerzen sehr wichtig. Selbst wenn sich ein Käufer fände, sollte der Flecken die Domänenburg trotz aller Kosten behalten. Schraps geht davon aus, dass ein Verkauf rechtlich schwierig wäre, unter anderem, weil es bei den jahrelangen Sanierungsarbeiten viele Zuschüsse gegeben hat.

Soll die Domänenburg verkauft werden?

Die Aerzener CDU fordert von der Verwaltung ein Nutzungskonzept für die Domänenburg. An dem Gebäude stehen Sanierungsarbeiten an. Fraktionsvorsitzender Friedel-Curt Redeker sagte, bevor Geld für die Instandsetzung des Westflügels ausgegeben werde, seien noch wichtige Fragen zu klären. Die Verwaltung müsse ein sinnvolles Raumkonzept für die Burg erstellen, habe aber bisher nur unzureichend Auskunft zu diesem Thema gegeben. Die momentane Nutzung mit Bücherei, Jugendraum und gelegentlichen Veranstaltung sei für ein so großes Gebäude zu wenig. Vor Beginn der Sanierungsarbeiten sollten auch die laufenden Kosten der Burg offen gelegt werden. Redeker sagte, er könne sich den Verkauf der Domänenburg vorstellen und würde es auf einen Versuch ankommen lassen.

Wahrscheinlich mehr als 1,2 Mio. Euro Schaden im Aerzener Freibad.

Auch ein halbes Jahr nach dem Brand im Aerzener steht die genaue Höhe des Schadens noch nicht verbindlich fest. Gemeinderat Andreas Wittrock sagte, er rechne für Mitte Juni mit den endgültigen Zahlen. Bislang war der Technikschaden mit gut 400.000 und der Schaden an den Gebäuden mit rund 800.000 Euro angegeben worden. Diese Summe dürfte aber laut Wittrock noch einmal nach oben korrigiert werden. Das Aerzener Freibad bleibt aufgrund des Brandschadens in diesem Sommer geschlossen. Stattdessen kann im Hallenbad geschwommen werden. Ob zumindest ein Teil der Außenflächen genutzt werden kann, werde derzeit geprüft. Dabei spiele auch die Absicherung der Anlagen eine Rolle, so Wittrock.

Politik will Bürgerwunsch zur Straßenbeleuchtung nachkommen

Nach der Bürgerbefragung zur Nachtabschaltung in Aerzen will die Politik den Willen der Bürger respektieren.Bei der von der CDU initiierten erste Bürgerbefragung in Aerzen hatten knapp 60 Prozent dafür gestimmt, dass die Straßen nachts durchgängig beleuchtet werden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedel-Curt Redeker zeigte sich zufrieden. Das sei ein klarer Auftrag der Bürger an die Politik. Der Sprecher der rot-grünen Mehrheitsgruppe Burkhard Schraps (SPD) befürwortet die Nachtabschaltung. Er habe sich ein anderes Ergebnis bei der Befragung gewünscht, denn der Flecken müsse sparen. Er gehe aber davon aus, dass der Bürgerwillen berücksichtigt werde, dafür müsse dann aber an anderer Stelle gespart werden. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Friedrich Pettig zeigte sich nicht überrascht von dem Ergebnis, er habe damit gerechnet. Jetzt müsse der Bürgerwunsch respektiert werden.

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