Im Studio: Ute Ziegeler

Ute Ziegeler

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Bisperode: Bürgertreff diskutiert über Zukunft des Ortes

Der zweite Bürgertreff in Bisperode ist auf große Resonanz gestoßen. Über 100 Interessierte kamen in der Wilhelm-Eppers-Halle zusammen, um über die Zukunft des Ortes zu diskutieren. Bisperode verzeichnet einen stetigen Einwohnerrückgang. Es fehlt an ärztlicher Versorgung, an Einkaufsmöglichkeiten, schnellem Internet und die Bank droht zu schließen. Die Initiative „Zukunftsplan Bisperode“ will den Ort wieder attraktiver machen. Ein Kernteam aus 6 Einwohnern will gemeinsam mit Politik und Bürgerinnen und Bürgern Lösungen finden. Erste Gespräche mit Ärzten und Supermarktketten laufen. Beim schnellen Internet könnte der vom Landkreis Hameln-Pyrmont geplante Ausbau eine Lösung sein. Voraussetzung für den Anschluss der Ortschaften sei allerdings eine ausreichende Nachfrage dort, sagte der Leiter des Dezernats für erneuerbare Energien, Umwelt und Wirtschaft Andreas Manz.

Coppenbrügge: Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall nahe Bessingen

Am Montag, 02.04.2018, kam es auf der Landesstraße 588 an der Anschlussstelle zur Bundesstraße 1 zu einem Verkehrsunfall, bei dem nach ersten Erkenntnissen 6 Personen verletzt wurden. Polizeibericht: Ein 21-Jähriger aus Coppenbrügge verließ gegen 11.10 Uhr mit einem Opel Corsa in Richtung Hameln fahrend die Bundesstraße 1. Vor der Einmündung zur Landesstraße 588 wollte er bremsen und einbiegen. Dann rutschte er nach eigenen Angaben vom Bremspedal ab, so dass der Wagen weiter in die vorfahrtberechtigte Landesstraße fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision mit einem Pkw Ford, der von einem 49-jährigen Mann aus dem Landkreis Holzminden gefahren wurde. Neben den beiden Fahrern wurden vier weitere Insassen aus den Fahrzeugen mit leichten Verletzungen durch Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Da es in den ersten Anrufen hieß, dass Insassen in den Fahrzeugwracks eingeklemmt seien, wurde die Feuerwehr alarmiert. Entgegen dieser ersten Meldung konnten jedoch alle Fahrzeuginsassen selbständig die Unfallautos verlassen.

Coppenbrügge/Berlin: Bundestagsabgeordnete Krellmann fordert mehr Geld für ErzieherInnen

Die heimische Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke Jutta Krellmann fordert eine bessere Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher. Der Fachkräftemangel habe längst die Krippen und Kindergärten erreicht, betont Krellmann. Bessere Verdienstmöglichkeiten würden auch dazu führen den Berufs des Erziehers wieder attraktiver zu machen. Krellmann unterstützt damit die Bestrebungen von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, die die Verdienstmöglichkeiten der Erzieherinnen und Erzieher deutlich verbessern will. Auch das Gehalt von Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern müsste angehoben werden. Sie würden heute deutlich mehr Aufgaben übernehmen als noch vor 20 Jahren, so Krellmann.

Coppenbrügge: Quad und Reh prallen zusammen - Quad-Fahrerin schwer verletzt

Am Montagabend ist eine 58-jährige Quad-Fahrerin auf der Kreisstraße 3 bei Herkensen verunglückt. Polizeibericht: Die Frau aus Hameln befuhr gegen 21.15 Uhr die Kreisstraße 3, aus Richtung Landesstraße 423 kommend, in Richtung Klein Hilligsfeld. Auf Höhe Herkensen stieß ihr Quad mit einem Reh zusammen. Das Quad kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Straßengraben. Mit schweren Verletzungen wurde die 58-Jährige durch den Intensivtransporthubschrauber "Christoph Niedersachsen" in eine Klinik nach Hannover geflogen. Die Feuerwehr wurde zum Ausleuchten und Absichern der Hubschrauberlandestelle unweit der Unfallstelle alarmiert. Das Quad wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Das Reh verendete vor Ort.

Niedersachsen/Coppenbrügge: Kritik an geplanter Regelung des Landes zu Kita-Gebühren

Der Kreisgeschäftsführer des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und Bürgermeister von Coppenbrügge Hans-Ulrich Peschka sieht die vom Land geplante Finanzierung der Kindergartenplätze kritisch. Ab dem 1. August müssen Eltern in Niedersachsen nicht mehr für die Kita zahlen. Das Land will zunächst 55 Prozent, später 58 Prozent der Personalkosten übernehmen. Das reiche nicht, um bei allen Trägern und Gemeinden einen Ausgleich für die wegfallenden Elternbeiträge herzustellen, sagte Peschka. Die Kommunen fordern einen Landesanteil von 66 Prozent. Kritisiert wird auch, dass Eltern, die ihre Kinder von einer Tagesmutter betreuen lassen, die Kosten ab August nicht erstattet bekommen. Ab August wird die Sprachförderung der angehenden Erstklässler von der Grundschule in die Kitas verlegt. Die Kitas befürchteten eine Überlastung, da für diese Aufgaben kein zusätzliches qualifiziertes Personal gestellt werde, so Peschka. Wenn die beitragsfreie Kita so kommt wie derzeit geplant, bedeute das für Coppenbrügge eine Mehrbelastung von 60.000 Euro pro Jahr. Das sei bei dem aktuellen Schuldenstand so nicht hinnehmbar. 

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