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Bisperode/Lauenstein: Bald Deponie der Klasse 2?

Wenn es nach den Hannoverschen Basaltwerken geht, soll aus dem Steinbruch am Ith zwischen Bisperode und Lauenstein eine Schadstoffdeponie werden – das wollen viele Anwohner und heimische Politiker verhindern. Die Kreisvorsitzende der Grünen Britta Kellermann ist eine davon. Sollte in dem Steinbruch tatsächlich eine Schadstoffdeponie der Klasse 1 entstehen, befürchtet Kellermann, dass es nicht lange dauern werde bis die Deponie auf Klasse 2 oder sogar 3 höher gestuft wird. Seitdem die Pläne für die Umwandlung des Steinbruchs in eine Schadstoffdeponie bekannt sind, seien diese Befürchtungen immer an sie herangetragen worden sind, so Kellermann. Ob aus dem Steinbruch am Ith eine Schadstoffdeponie wird, muss letztendlich das Gewerbeaufsichtsamt entscheiden.

Bisperode/Lauenstein: Auch Kreistagsfraktion der Linken gegen Schadstoffdeponie

Der Unmut über die geplante Schadstoffdeponie im Steinbruch am Ith reißt nicht ab – jetzt haben sich auch die Linken dazu geäußert. Die Linke Kreistagsfraktion unterstützt die Gründung der Bürgerinitiative gegen die Deponie zwischen Lauenstein und Haus Harderode. Fraktionschef Peter Kurbjuweit bezeichnet das Vorhaben als „Unverschämtheit“ und „massiven Eingriff in die Landschaft“. Auf einer Informationsveranstaltung in Coppenbrügge wurde kürzlich über die Deponie-Pläne der Hannoverschen Basaltwerke am Ith aufgeklärt. Thema war dabei auch das Vorkommen der Geburtshelferkröte und deren Umsiedelung in ein Ausgleichsgewässer. Die Umsiedelung erfolgte unter Aufsicht des NABU. Doch bis heute liegt den Gremien des Kreistages dazu kein Abschlussbericht vor. Die Linke Kreistagsfraktion hat darum nun bei der Verwaltung nachgefragt, warum der Bericht bisher nicht vorliegt. Mehr zur geplanten Schadstoffdeponie hören Sie morgen in der Sendung "Nachgefragt" von 10 bis 11 Uhr.

Coppenbrügge: Deponie-Diskussion geht weiter

Die Diskussionen um eine geplante Deponie am Ith Steinbruch zwischen Lauenstein und Bisperode halten an. Grünen Politikerin Britta Kellermann hat gestern in Coppenbrügge (18.6) über die geplante „Deponie Schanzenkopf“ informiert. Geplantes Verfüllvolumen der Deponie ca. 3,5 Millionen Kubikmeter. Laut Kellermann kann es sich bei den Abfällen für die geplante Deponie am Ith auch um schwermetallhaltigen Schutt aus der Sanierung von Böden handeln, Altfahrzeuge, gebrauchte Katalysatoren oder Schlacke. Die rund 60 Zuhörer machten nach der Veranstaltung ihrem Unmut Luft. Die Unterlagen über die geplante Deponie liegen zur Einsicht in den Gemeinden Coppenbrügge und Salzhemmendorf aus. Es wurden auch Unterschriften für eine Bürgerinitiative gegen die geplante Schadstoffdeponie gesammelt. Eine Petition gegen die Deponie ist im Internet (zu finden unter www.openpetition.de/petition/online/keine-schadstoffdeponie-im-naturschutzgebiet-ith) Inzwischen gibt es mehr als 2600 Unterstützer, 5.000 Unterschriften werden benötigt.

Coppenbrügge: Infoabend zur geplanten Deponie

In Coppenbrügge gibt es morgen (Dienstag 18.6) einen Infoabend zum Thema geplante Deponie am Ith Steinbruch. In dieser Deponie sollen unter anderem Abfälle aus der Metallindustrie, Schlacken und Asphalt gelagert werden. (Britta Kellermann von den Grünen informiert über die geplante Deponie am Ith. Kellermann hat bereits eine Petition gegen die geplante Bauschuttdeponie der Hannoverschen Basaltwerke ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Grünen Politikerin von der Musikerin Sue Sheehan aus Coppenbrügge. Der Infoabend ist ab um 19 Uhr auf dem Mühlenkamp 4 im Kulturcentrum in Coppenbrügge. Die Petition finden Sie im Netz unter www.openpetition.de/pettion/online/keien-schadstoffdeponie-im-naturschutzgebeit-ith

Coppenbrügge: 3,2 Millionen Euro für Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge

Das Krankenhaus Lindenbrunn erhält 3,2 Mio. Euro vom Land Niedersachsen zur Neukonzeption der Pflege. Das teilte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann mit. Damit könnten dringende und wichtige Projekte des Krankenhauses unterstützt werden. Auch für Hameln-Pyrmonts Patientinnen und Patienten stehe zukünftig eine hochmoderne und gut aufeinander abgestimmte stationäre Versorgung bereit, so Watermann. Insgesamt fördert der Niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss Investitionsmaßnahmen an 19 Klinikstandorten mit insgesamt 120 Millionen Euro.

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