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Coppenbrügge: Vertrag für Abwasserentsorgung unterzeichnet

Ab 2023 sollen die Abwässer aus dem Flecken Coppenbrügge nach Hameln geleitet und auch dort geklärt werden. Interkommunale Zusammenarbeit ist das Stichwort! Am Mittwoch (23.12.) wurde der Vertrag zwischen dem Abwasserbetrieb Weserbergland und dem Flecken Coppenbrügge unterzeichnet. Dieser Schritt zu dem Abwasserbetrieb Weserbergland sei der Richtige für Coppenbrügge, sagt Bürgermeister Hans- Ulrich Peschka.200.000 Euro muss Coppenbrügge pro Jahr dafür bezahlen, so Peschka. Mit einer Abwassergebührenerhöhung sei aber nicht zu rechnen. Gut fünf Kilometer Leitung müssten verlegt werden, damit das Coppenbrügger Abwasser ab 2023 in Hameln geklärt werden kann, sagt der Vorsitzende der Abwasserbetriebe Weserbergland, Ralf Wilde. Es solle bald mit der Planung begonnen werden. Durch die neue bundesweite Klärschlamm- und Düngemittelverordnung, ist die Entsorgung des Klärschlammes ein Problem geworden. Dies sei nun durch die Kooperation mit dem Abwasserbetrieb Weserbergland gelöst, so Peschka.

 

Coppenbrügge: Zusammenarbeit mit GeTour um ein Jahr verlängert

Der Rat Coppenbrügge hat die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Tourismus und Gesundheit GeTour in Bad Münder verlängert. Da es in Coppenbrügge Kritik an der Zusammenarbeit mit der GeTour als „Tourismuszentrale östliches Weserbergland“ gibt, erfolgt die Vertragsverlängerung zunächst nur um ein Jahr, statt wie geplant um drei Jahre. Der Flecken Coppenbrügge zahlt seit neun Jahren jährlich 11.000 Euro für Werbemaßnahmen und touristische Vermarktung der Region an die GeTour. Die Politik bemängelt dabei das Fehlen klarer Konzepte und fordert eine bessere Vernetzung und deutlich messbare Parameter der Angebote des angestrebten sanften Tourismus.

Hameln/Coppenbrügge: Ratssitzungen abgesagt

Die Sitzung des Rates der Stadt Hameln ist coronabedingt abgesagt. Eigentlich wollten die Politiker am Mittwoch im Weserberglandzentrum tagen. Wegen des Lockdowns ist die Sitzung aber abgesagt worden. Die Beschlüsse werden nun in einem sogenannten Umlaufverfahren gefasst. Das heißt, jedes Ratsmitglied muss seine Stimme zu den einzelnen Tagesordnungspunkten schriftlich abgeben. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Freitag vorliegen und dann auch veröffentlicht.

Auch die Ratssitzung des Fleckens Coppenbrügge ist abgesagt. Beschlüsse werden im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss – also im kleineren Kreis – gefasst.  

Coppenbrügge: Ölspur bis nach Lauenstein

Die Feuerwehr musste gestern eine Ölspur abstreuen, die sich durch ganz Coppenbrügge bis Lauenstein hinzog. Ein defekter Tank eines Kleintransporters war der Grund für eine Ölspur, der Fahrer hatte den Schaden nur notdürftig geflickt. Der Transporters wurde später am Naturfreundehaus in Lauenstein ausfindig gemacht. Das Fahrzeug war nicht zugelassen. Gegen den Fahrer ermittelt die Polizei. Kurz zuvor musste die Feuerwehr bereits in Eimbeckhausen eine Ölspur beseitigen. Hier ist der Verursacher laut Polizei unbekannt.

Bäntorf: Linke sehen Pläne für weiteren Hähnchenmaststall kritisch

Die Fraktion die Linke im Kreistag Hameln-Pyrmont sieht die Planungen für einen Hähnchenmaststall in Bäntorf kritisch. Massentierhaltung sei nicht mehr zeitgemäß. Der Klimawandel und die Coronapandemie zeigten, dass es bei der Fleischproduktion eines Umdenkens bedarf, heißt es in einer Mitteilung der Fraktion, die eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort fordert und eine Anfrage zum Thema an die Verwaltung gerichtet hat. Die Fraktion die Linke möchte wissen, welche Auswirkungen die Anlage auf das Grundwasser hat - insbesondere mit Blick auf die Nitratwerte, ob ausreichend Filteranlagen geplant sind, um die Luft von Geruch und Keimen freizuhalten, welche zusätzliche Verkehrsbelastung zu erwarten ist und wie die Stellungnahmen der beteiligten Behörden lauten – insbesondere von Umwelt-, Gesundheits- und Veterinäramt. Darüber hinaus fragt die Fraktion, ob bei der Baugenehmigung berücksichtigt werden muss, das Bürgerinnen und Bürger vor Ort bereits durch Windkraftanlagen, Biogasanlagen und bestehende Mastställe einer – so die Linken - konzentrierten Belastung ausgesetzt seien.

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