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Emmerthal

Emmerthal: Es werden Gewerbeflächen benötigt

Im Dezember 2021 geht das AKW in Grohnde endgültig vom Netz. Betroffen davon sind 600 Arbeitsplätze. Deshalb ließ die Gemeinde Emmerthal eine Potenzialanalyse für den Industriestandort Emmerthal erstellen. Diese ist nun im Detail veröffentlicht worden. Die Emmerthaler Unternehmen sind mehrheitlich zufrieden mit ihrem Standort – es fehlt aber an Gewerbeflächen. Das geht aus der jetzt veröffentlichen Gewebepotenzialanalyse hervor. Positiv sei, dass in Emmerthal im Vergleich zum Rest des Landkreises in den letzten 10 Jahren die Zahl der Arbeitsplätze um 12 Prozent gestiegen ist, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann. Allerdings ist die Bevölkerung seit 2011 um 2,6 Prozent zurück gegangen. Ein Problem: der Gemeinde fehlen Gewerbeflächen, die nun schnell bei Hagenohsen erschlossen werden müssten, so die Empfehlung der Fachplaner. Dies dauere aber, so Grossmann. Langfristig müsse auch das bestehende Gewerbegebiet in der Nähe des Kraftwerkes erweitert werden. Für den damit verbundenen zusätzlichen Schwerlastverkehr müssten dann allerdings auch neue Anfahrtswege gebaut werden, so Grossmann weiter.

Hamburg/Grohnde: PreussenElektra streitet vor Gericht um Reststrommengen für AKW

Am Landgericht Hamburg hat heute die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Kraftwerksbetreiber PreussenElektra und dem Energie-Konzern Vattenfall um sogenannte Reststrommengen begonnen - und damit auch um die Laufzeit des Atomkraftwerks Grohnde. PreussenElektra will die Hälfte der Reststrommenge des im Jahr 2011 stillgelegten AKW Krümmel auf das AKW Grohnde übertragen. Nach Unternehmensangaben ist die Reststrommenge für Grohnde voraussichtlich im Oktober dieses Jahres aufgebraucht. Der Konzern Vattenfall, der wie PreussenElektra zu 50 Prozent an Krümmel beteiligt ist, möchte die Reststrommenge von Krümmel am Markt veräußern. Ein Urteil soll am 29. August verkündet werden. Festgelegt wurden die Restrommengen im sogenannten Atomkonsens im Jahr 2000, als die Nutzung der Atomkraftwerke zeitlich begrenzt wurde. Die für das AKW Grohnde festgelegte Laufzeit endet im Jahr 2021.

Emmerthal: Verbotene Kraftfahrzeugrennen - zwei Motorräder eingezogen und zwei Führerscheine beschlagnahmt

Die Polizei hat nach verbotenen Kraftfahrzeugrennen in Emmerthal zwei Motorräder eingezogen und zwei Führerscheine beschlagnahmt. Bereits in der vergangenen Woche war 20 Jahre alter Mann aus Bad Münder mit einem geliehenen Motorrad aufgrund stark überhöhter Geschwindigkeit verunfallte. Er war mit über 150 km/h auf der Hauptstraße unterwegs, als er bei einem Bremsvorgang die Kontrolle über die Maschine verlor, einen Bordstein sowie ein Beet überfuhr und schließlich an einer Mauer landete. Er wurde leicht verletzt, sein Führerschein wurde sichergestellt und das Motorrad beschlagnahmt.  Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich gestern (10.06.) an derselben Stelle. Eine Polizeistreife beobachtete einen Krad-Fahrer, der am Ortsausgang Kirchohsen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung KKW fuhr. Die Beamten verfolgten das Motorrad, aber trotz einer gefahrenen Geschwindigkeit von ca. 130 km/h vergrößerte sich der Abstand zwischen Motorrad und Streifenwagen. Erst am Ende der Hauptstraße stoppte der Zweiradfahrer und wendete, so dass die Polizeistreife aufschließen konnte. Auch sein Führerschein wurde beschlagnahmt, außerdem wurde sein Motorrad eingezogen.

Emmerthal/ Hameln: Gemeinde will sich gegen Windkraftanlagen wehren

Die Gemeinde Emmerthal will sich gegen zu geringe Abstände von Windkraftanlagen zu Wohngebieten in Hameln wehren. In Hameln sollen lediglich 400 Meter Abstand gelten, in Emmerthal gelten 1000 Meter Abstand zu Wohngebieten. Emmerthal sei durch beabsichtigte Vorranggebiete in Hamelner Randbereichen und in der Tünderschen Enklave bei Völkerhausen von diesen Gebieten betroffen, so Gemeinderat Elmar Günzel. Emmerthal sei als Träger öffentlicher Belange im Rahmen des Verfahrens zu einer Stellungnahme aufgefordert worden.

Emmerthal: Die objektive Sicherheitslage ist außerordentlich gut

Zu dieser Einschätzung kommt der Leiter des zentralen Kriminaldienstes in Hameln Heiko Heimann. In einem Vortrag im Rahmen einer Ausschusssitzung stellte Heimann die Sicherheitslage anhand von Fakten den Politikern vor. In Emmerthal habe es im letzten Jahr 265 Delikte gegeben. Das seien weniger Fälle als in den vergangenen Jahren. Die Aufklärungsquote lag mit über 70 Prozent ausgesprochen hoch. Heimann appellierte zudem, dass der Diskurs zur Sicherheit immer an objektiven Fakten geführt werden sollte. Sorge bereite allerdings, dass es zunehmende Angriffe auf Ordnungskräfte gebe. Das seien keine Kavaliersdelikte. Zwei Emmerthaler Wehren hatten aus diesem Grund auch ihre Teilnahme am Felgenfest abgesagt.

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