Im Studio: Marvin Weiß

Marvin Weiß

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Emmerthal

Emmerthal: Preussen Elektra zieht positive Jahresbilanz für AKW

 

Im vergangenen Jahr standen die von der PreussenElektra GmbH betriebenen Atomkraftwerke rund 91 % im Jahresmittel zur Verfügung, meldet das Unternehmen. Während der heißen und trockenen Sommerwochen erzeugten die drei Anlagen Brokdorf, Isar 2 und Grohnde mehr Strom als geplant: insgesamt über 30 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Davon lieferte Grohnde knapp 11 Milliarden Kilowattstunden (brutto). Die Geschäftsführung kündigte in ihrer Bilanz erneut an, sich mit allen Kräften für die Übertragung von Strommengen einsetzen zu wollen. Um das AKW Grohnde bis zum festgelegten Abschalttermin Ende 2021 weiter betreiben zu dürfen, verhandelt PreussenElektra über Reststrommengen von stillgelegten Kraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden.

 

Emmerthal: Fehler beim Verschicken der Gebührenbescheide!

In Emmerthal hat es eine Panne bei der Versendung der Gebührenbescheide für Wasser und Abwasser gegeben. Vermutlich durch einen Fehler in der Verarbeitungssoftware wurden in bisher 21 Fällen fälschlicherweise Bescheide verschiedener Empfänger in einem Umschlag verschickt. Aus den Bescheiden gehen verschiedene personenbezogene Daten, nicht jedoch die Bankverbindung des Empfängers, hervor. Gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten und dem externen Dienstleister wird nun die Ursache für die fehlerhaften Zusammenführungen ermittelt. Empfänger solcher falsch zusammengefassten Briefe bittet die Gemeinde Emmerthal, die falschen Bescheide unfrei (Gemeinde Emmerthal, Fachbereich Finanzen, Berliner Straße 15, 31860 Emmerthal) zurückzusenden.
Gebührenpflichtige, die bis zum 30. Januar keinen Bescheid erhalten, werden gebeten, sich bei der Gemeinde Emmerthal (Frau Wehner, unter 05155/69-134) zu melden.

Emmerthal: AKW Grohnde läuft mindestens bis Oktober weiter

Das Atomkraftwerk Grohnde wird mindestens bis Oktober dieses Jahres weiter betrieben. Zwar ist die im Atomgesetz zugewiesene maximale Strommenge für das AKW bereits in etwa drei Monaten erreicht, es werden aber Reststrommengen eigener bereits stillgelegter Kernkraftwerke nach Grohnde verlagert. Dafür hat das Unternehmen jetzt die Zustimmung des Mitgesellschafters Stadtwerke Bielefeld erhalten. Für die Zeit darüber hinaus bis zum festgelegten Abschalttermin Ende 2021 gibt es noch Unsicherheiten. PreussenElektra will Reststrommengen von weiteren stillgelegten Kernkraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden, nach Grohnde verlagern. Dafür verhandelt das Unternehmen unter anderem mit Vattenfall als Miteigentümer der bereits stillgelegten Kraftwerke Krümmel und Brunsbüttel.

Grohnde: Betreiber sieht kein vorzeitiges Aus für das AKW

Für den Betreiber des Atomkraftwerks Grohnde steht ein vorzeitiges Aus nicht zur Debatte. Das Atomkraftwerk soll Ende 2021 vom Netz gehen – die im Atomgesetz zugewiesene maximale Strommenge für das AKW ist aber bereits in etwa drei Monaten erreicht. Allerdings können Reststrommengen eigener bereits stillgelegter Kernkraftwerke nach Grohnde verlagert werden. Diese würden bis in den Herbst reichen. Dafür benötigt das Unternehmen aber die Zustimmung der Stadtwerke Bielefeld, die am AKW Grohnde beteiligt sind. Dort wird derzeit der Erwerb zusätzlicher Strommengen geprüft. Für die Zeit ab Herbst setzt PreussenElektra auf Reststrommengen von weiteren stillgelegten Kernkraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden. Hier müssten die Unternehmen sich aber noch über die Modalitäten einigen, so Preussen-Elektra-Pressesprecherin Almut Zyweck.

Grohnde: Zwischenlager an BGZ übertragen

Das Zwischenlager Grohnde wird ab sofort vom Bund verwaltet. Die Verantwortung für das Zwischenlager wurde zum 1. Januar an die Bundesgesellschaft für Zwischenlager (BGZ) übertragen. Das hat Betreiber PreussenElektra mitgeteilt. Hintergrund ist ein Abkommen, demzufolge die Energiekonzerne 24 Milliarden Euro für die Entsorgung ihrer radioaktiven Abfälle zahlen und der Staat die Kosten für End- und Zwischenlager übernimmt. Am Standort Grohnde wechseln mit der Übertragung sieben PreussenElektra-Mitarbeiter zur BGZ. Darüber hinaus werden einige Aufgaben, wie zum Beispiel bereits begonnene Projekte oder wiederkehrende Prüfungen, durch die PreussenElektra als Dienstleistung für die BGZ erbracht. Neuer Leiter des Standortzwischenlagers ist Carsten Harzer, der seit vielen Jahren im KWG tätig ist, zuletzt als Leiter der leit- u. elektrotechnischen Qualitätssicherung. Im Standortzwischenlager Grohnde befinden sich laut Mitteilung derzeit 34 beladene CASTOR®-Transport- und Lagerbehälter.  Das Kernkraftwerk Grohnde soll 2021 vom Netz gehen. Für Stilllegung und Rückbau, sowie die Verpackung der radioaktiven Abfälle bleibt laut Abkommen der Betreiber verantwortlich.

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