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Emmerthal

Emmerthal: Lohmann will Kapazitäten erweitern und investieren

Die Firma Lohmann will an ihrem Standort in Emmerthal knapp 20 Mio Euro investieren. Geplant ist ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum und auch die Sozialräume sollen erweitert werden. Firmenninhaber Jürgen Lohmann rechnet mit bis zu dreißig neuen Arbeitsplätzen. Wann der Bau beginnen kann ist nicht klar. Lohmann geht aber davon aus, dass die notwendigen Genehmigungsverfahren zügig vorankommen werden.

Amelgatzen: Anliegerregelung bleibt bestehen - mit Ausnahmen

Für ein Jahr ist die Landestraße 431 bei Amelgatzen voll gesperrt, weil eine Brücke erneuert werden muss. Es gibt eine offizielle Umleitung und natürlich Schleichwege. Nach Beschwerden von Anwohnern über den vielen Verkehr dürfen der Birkenweg, der Schlesierweg und der Koppelweg in Amelgatzen nur noch von Anliegern benutzt werden. Darüber beschwerten sich wiederum die Pendler. Jetzt gab es einen Erörterungstermin im Kreishaus, um einen Kompromiss zu finden, der die Situation für alle erträglich macht. An den Beratungen unter der Leitung von Landrat Tjark Bartels nahmen der Bürgermeister von Emmerthal sowie Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises teil. Gesucht wird eine Lösung, mit der alle Beteiligten ein Jahr lang klarkommen – und jede Erwartung, die erfüllt wird, enttäuscht eine andere, so der Landrat. Die geforderte Ausweitung des Anliegerverkehrs auf Amelgatzen und die benachbarten Orte wie Hanebülten, Welsede, Hämelschenburg oder Gellersen, die sich Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann vorgestellt hatte, ist rechtlich nicht zulässig und kann daher nicht umgesetzt werden. Jetzt soll es Ausnahmen geben: für den ÖPNV, Taxen und besondere Härtefälle. Die dürfen die ansonsten den Anliegern vorbehaltenden Schleichwege benutzen. Die Härtefälle müssen allerdings schlüssig machen können, dass das Nutzen der offiziellen Umleitung durch diezeitliche Mehrbelastung zu einer konkreten und unmittelbaren Gefährdung erheblicher Rechtsgüter führt. Das soll zu einer gleichen Last für alle Betroffenen dieser Baumaßnahme führen.

Emmerthal: Jusos wollen Gedenkstätte am Bückeberg

Die geplante Gedenkstätte zu den Reichserntedankfesten am Bückeberg hat in der Region eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Die Jusos Hameln-Pyrmont sprechen sich für die Errichtung einer Gedenkstätte aus. Die Reichserntedankfeste gehörten zu den wichtigsten Festakten des Nationalsozialismus und hätten damit eine überregionale Bedeutung. Die geplanten Investitionen seien für politisch-historische Bildung gut angelegt und die Jusos begrüßten besonders die Pläne, hier einen Bildungsort für junge Menschen zu schaffen, sagte die Unterbezirksvorsitzende Sarah Schneider. Der Bückeberg als Ort der Propaganda im Nationalsozialismus habe auch eine aktuelle Bedeutung, da politische Propaganda in den vergangenen Jahren wieder zugenommen habe. Eine Aufklärung über die Propaganda in der Vergangenheit könne auch helfen, heutige Propagandamechanismen zu durchschauen. Eine Gedenkstätte zu diesem Thema sei daher nötig und am Bückeberg am richtigen Ort.

Emmerthal: Diskussionen zu Gedenkstätte Bückeberg dauern an

Die Pläne für die Gestaltung eines Lernortes auf dem Bückeberg sorgen weiter für Diskussionen. Infotafeln, die über ein Wegenetz miteinander verbunden werden, sollen an die Reichserntedankfeste während der Nazizeit zwischen 1933 und 1937 erinnern. Das Vorhaben ist auch innerhalb der Parteien umstritten. Während Landrat Tjark Bartels dahinter steht, sieht sein Parteikollege, der SPD-Kreistagsabgeordnete Werner Sattler, die Pläne kritisch. Er halte es grundsätzlich für sinnvoll, über die Geschehnisse auf dem Bückeberg zu informieren. Neben den veranschlagten Kosten von 450.000 Euro, von denen der Landkreis die Hälfte tragen müsse, seien aber auch die Folgekosten zu bedenken. Jungen Menschen könnten auch besser an heutigen Beispielen die Gefahren von Manipulation und Verführung verdeutlicht werden. Zu seiner ablehnenden Haltung habe auch beigetragen, dass das Vorhaben in seinem persönlichen Umfeld durchgängig auf Ablehnung gestoßen sei, so Sattler. Daher könne er sich durchaus eine Bürgerbefragung zu diesem Thema vorstellen.

Amelgatzen: Neue Verkehrsregelung im Zuge des Brückenbaus

Autofahrer müssen sich in Amgelgatzen auf eine neue Verkehrsregelung einstellen. Der Birkenweg und der Koppelweg sind ab sofort für den Verkehr komplett gesperrt und nur noch für Anlieger freigegeben. Das hat der Landkreis jetzt mitgeteilt. Hintergrund ist die hohe Verkehrsbelastung in den beiden Straßen seit Beginn der Bauarbeiten an der Bahnbrücke Amelgatzen. Anstelle der ausgeschilderten Umleitungen hätten viele Verkehrsteilnehmer den Birkenweg und den Koppelweg als vermeintliche Abkürzung benutzt. Da Nachbesserungen wie Halbschranke, Ampel, Baken oder Absperrschranken keine Besserung gebracht hätten, habe man sich jetzt gemeinsam mit den zuständigen Stellen auf die neue Anwohnerregelung geeinigt. Die Schilder wurden bereits angebracht. Die Polizei hat Kontrollen angekündigt.

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