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Alex Henke

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Emmerthal

Niedersachsen: Grüne fordern, Land soll Bückeberg-Projekt mitfinanzieren

Nach Auffassung der Grünen im Landtag sollte sich das Land Niedersachsen an der Einrichtung des Dokumentations- und Lernortes am Bückeberg beteiligen und Geld dafür zur Verfügung stellen. Über einen entsprechenden Antrag wird der Landtag am Donnerstagnachmittag beraten und entscheiden. Die Grünen verweisen auf die Bedeutung des Bückeberges, der einer der größten Versammlungs- und Propagandaorte des Nazi-Regimes gewesen sei. Auf dem Bückeberg wurde von 1933 bis 1937 jährlich das Reichserntedankfest mit bis zu einer Million Teilnehmenden inszeniert. Die heimische Landtagsabgeordnete der Grünen, Fraktionschefin Anja Piel will dem Landtag vorschlagen, zu beschließen: Der Landtag begrüße einen Dokumentations- und Lernort auf dem Platz der sogenannten NS-Reichserntedankfeste und fordere die Landesregierung auf, dafür landeseigene Flächen zur Verfügung zu stellen und zur Finanzierung des Projekts Bückeberg an die Bundesregierung einen Antrag auf Projektförderung zu stellen – außerdem solle das Land seine Bereitschaft zur Übernahme der Hälfte der Kosten erklären, falls die Bundesregierung keine Projektförderung bewillige. Die Grünen begründen ihren Antrag zum Dokumentations- und Lernort Bückeberg: Direkt am Ort des Geschehens sollten die Propagandamechanismen des NS-Regimes bei den Reichserntedankfesten verdeutlicht werden. Die gigantischen räumlichen Ausmaße sollten visualisiert werden und zur Auseinandersetzung mit der Frage führen, wie Menschen Täter und Unterstützer eines Unrechtsregimes werden konnten. Das Vorhaben wird von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten befürwortet, sagt Piel. Es sind rund 450 000 Euro an Kosten veranschlagt. Der Kreistag hatte im März für seine finanzielle Beteiligung einen Sperrvermerk beschlossen. Bevor dieser aufgehoben wird, soll geklärt werden, ob sich Land und Bund beteiligen. Stiftungen und die Klosterkammer wollen die Hälfte der Kosten übernehmen.

Lüntorf: Gegen Mauer gefahren - Autofahrer verunglückt vermutlich krankheitsbedingt

Am Dienstag kam es im Emmerthaler Ortsteil Lüntorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Gegen 14.45 Uhr wurden Zeugen auf den Verkehrsunfall aufmerksam, der sich kurz zuvor auf der Lüntorfer Straße ereignet hatte. Der Fahrer eines schwarzen Honda Civic hatte, vermutlich krankheitsbedingt, die Kontrolle über seinen Pkw verloren und war gegen eine Mauer gefahren. Weitere Unfallbeteiligte gab es nicht. Entgegen der Erstmeldung, dass der Fahrzeugführer in seinem Pkw eingeklemmt war, stellte sich vor Ort heraus, dass dieses nicht zutraf. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte war der 48-jährige durch einen 41-jährigen Ersthelfer aus Garbsen, der mit seinem Lkw auf den Unfall zugekommen war, aus seinem Pkw geborgen und erstversorgt worden. Das Unfallopfer wurde zunächst vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde. Während der Dauer des Einsatzes kam es in und um Lüntorf, aufgrund der derzeitig eingerichteten Umleitung nach Bad Pyrmont, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Emmerthal: Meldepflichtiges Ereignis in Grohnde

Im Atomkraftwerk Grohnde muss einer der vier Notstromdiesel gegen ein Reserveaggregat ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Routineprüfung wurden dort zwei Befunde festgestellt, wie die Betreiberin dem Niedersächsischen Umweltministerium als zuständige atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde mitteilte. Die Meldungen gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) wurden am Dienstag fristgerecht vorgelegt. Die Ereignisse sind in die Kategorie N (Normal) und in INES 0 eingestuft und hatte keine Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage. Für die Notstromversorgung der Anlage sind zwei der vier Notstromdiesel erforderlich.

Grohnde: Revision abgeschlossen - KKW wieder am Netz

Das Kernkraftwerk Grohnde ist nach der Revision heute Morgen wieder ans Netz gegangen. Das teilen sowohl der Betreiber als auch das Niedersächsische Umweltministerium mit. Bei der Revision, die vor dreieinhalb Wochen begonnen hatte, wurden 56 der knapp 193 Brennelemente ausgetauscht. Außerdem wurden neben routinemäßigen Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen größere und zum Teil zeitaufwendigere Instandhaltungsarbeiten an nuklearen und sicherheitstechnisch bedeutsamen Anlagenteilen durchgeführt. Während der Revision wurden dem Ministerium zwei Vorkommnisse der Meldekategorie N (Normal) gemeldet. Dabei handelte es sich um einen „Mangel am elektrischen Antrieb des Frischdampf-Abblaseregelventils“ und um einen „Defekten Brennelement-Zentrierstift“. Beide Mängel wurden behoben, heißt es in den Mitteilungen.

Emmerthal: Weiter Widerstand gegen Windkraftanlagen

Acht Windkraftanlagen mit einer Höhe von 217 Metern sollen im Windpark Grohnde-Kirchohsen entstehen, die der Landkreis bereits genehmigt hat. Das Vorhaben trifft aber weiter auf Widerstand. Der Erste Vorsitzende der Bürgerinitiative „Keine Windkraft in Emmerthal“, Stephan Stallmann, befürchtet, dass der Baugrund in Emmerthal nicht geeignet ist, um die schweren Windkraftanlagen zu tragen. Stallmann kritisiert, dass die Untersuchungen, die durch den Baugrundgutachter vorgenommen worden sind, nicht ausreichten, um zu gewährleisten, dass die Windkraftanlagen sicher stehen. Es habe eine Bodenwiderstandsmessung gegeben, aber keine Bohrung. Der Landkreis Hameln-Pyrmont als Genehmigungsbehörde für den Windpark weist diese Vorwürfe zurück. Nach Auffassung von Karl Holweg vom Umweltamt des Landkreises sind alle notwendigen Gutachten erstellt worden, so dass die Baugenehmigung erteilt werden konnte. Gerade werden die Baugruben für die Windkraftanlagen ausgehoben. Wenn das abgeschlossen ist, werden die Baugruben erneut begutachtet, sagt Holweg. Die Bürgerinitiative fordert aber den sofortigen Baustopp bis der Sachverhalt aus ihrer Sicht geklärt ist.

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