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Emmerthal

Grohnde: Asphaltierungsarbeiten auf der B83

Autofahrer müssen von Donnerstag, 4. Juli bis zum Sonntag, 7. Juli mit erheblichen Beeinträchtigungen auf der Bundesstraße 83 zwischen Emmern und Hehlen rechnen. Grund sind Asphaltierungsarbeiten in der Ortschaft Grohnde. Im Zuge der Baumaßnahme wird die gesamte obere Deckschicht abgefräst und eine neue Asphaltdecke eingebaut. Nach dem Einbau muss die neue Fahrbahn mindestens 24 Stunden auskühlen bis sie belastet werden darf. Die Anliegergrundstücke können in der Zeit nicht mit Kraftfahrzeugen erreicht werden. Die Umleitung für beide Fahrtrichtungen erfolgt ab Hehlen über Ottenstein, Lüntorf, Welsede nach Emmern und umgekehrt. Ortskundigen wird empfohlen diesen Bereich weiträumig zu umfahren.

Emmerthal: Grundsatzbeschluss für neues Feuerwehrhaus angenommen

Vor der großen Sommerpause hat der Rat der Gemeinde Emmerthal dem Grundsatzbeschluss für ein neues Feuerwehrhaus in Amelgatzen mehrheitlich zugestimmt. Demnach sollen auch die Ortswehren Amelgatzen, Hämelschenburg und Welsede zusammengelegt werden. Wo das neue Feuerwehrhaus in Zukunft stehen wird, und welchen Namen die zusammengeschlossene Feuerwehr tragen wird, ist bislang noch unklar. Eine Zusammenlegung der Wehren ist aus Kostengründen notwendig und weil kleinere Wehren in Zukunft nicht mehr ausreichend leistungsfähig sind. Für Diskussionen bei den anwesenden Feuerwehrleuten sorgte ein Absatz, der in der beschlossenen Ratsvorlage nicht mehr enthalten war. Ein Feuerwehrmann wollte wissen, weshalb dieser für die Wehren wichtige Absatz herausgenommen worden ist, da er noch im Zuständigen Ausschuss enthalten war. Er enthielt für die Feuerwehren wichtige Punkte wie zum Beispiel ein Fahrzeugkonzept für den Neubau. Darauf angesprochen erhielt der Feuerwehrmann keine konkrete Antwort von Politik und Verwaltung. Daraufhin ist ein Antrag gestellt worden, der den Passus wiedereinführen sollte. Der ist allerdings mehrheitlich abgelehnt worden. Am Ende verließ die Wehren wütend die Sitzung.

Emmerthal: Keine Bürgerbefragung

Es wird keine Bürgerbefragung zum geplanten Lern- und Dokumentationsort auf dem Bückeberg in Emmerthal geben. Das hat der Rat der Gemeinde mehrheitlich mit zwei Gegenstimmen der AfD beschlossen. Im vergangenen Jahr hatte es noch eine Zustimmung für den Antrag der AfD auf eine Bürgerbefragung gegeben, mit den Stimmen von CDU und Freie-Wähler. Die Kritiker von damals begründen ihre geänderte Meinung mit einem Kompromiss, der mit dem Landkreis geschlossen wurde.

Emmerthal: Es werden Gewerbeflächen benötigt

Im Dezember 2021 geht das AKW in Grohnde endgültig vom Netz. Betroffen davon sind 600 Arbeitsplätze. Deshalb ließ die Gemeinde Emmerthal eine Potenzialanalyse für den Industriestandort Emmerthal erstellen. Diese ist nun im Detail veröffentlicht worden. Die Emmerthaler Unternehmen sind mehrheitlich zufrieden mit ihrem Standort – es fehlt aber an Gewerbeflächen. Das geht aus der jetzt veröffentlichen Gewebepotenzialanalyse hervor. Positiv sei, dass in Emmerthal im Vergleich zum Rest des Landkreises in den letzten 10 Jahren die Zahl der Arbeitsplätze um 12 Prozent gestiegen ist, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann. Allerdings ist die Bevölkerung seit 2011 um 2,6 Prozent zurück gegangen. Ein Problem: der Gemeinde fehlen Gewerbeflächen, die nun schnell bei Hagenohsen erschlossen werden müssten, so die Empfehlung der Fachplaner. Dies dauere aber, so Grossmann. Langfristig müsse auch das bestehende Gewerbegebiet in der Nähe des Kraftwerkes erweitert werden. Für den damit verbundenen zusätzlichen Schwerlastverkehr müssten dann allerdings auch neue Anfahrtswege gebaut werden, so Grossmann weiter.

Hamburg/Grohnde: PreussenElektra streitet vor Gericht um Reststrommengen für AKW

Am Landgericht Hamburg hat heute die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Kraftwerksbetreiber PreussenElektra und dem Energie-Konzern Vattenfall um sogenannte Reststrommengen begonnen - und damit auch um die Laufzeit des Atomkraftwerks Grohnde. PreussenElektra will die Hälfte der Reststrommenge des im Jahr 2011 stillgelegten AKW Krümmel auf das AKW Grohnde übertragen. Nach Unternehmensangaben ist die Reststrommenge für Grohnde voraussichtlich im Oktober dieses Jahres aufgebraucht. Der Konzern Vattenfall, der wie PreussenElektra zu 50 Prozent an Krümmel beteiligt ist, möchte die Reststrommenge von Krümmel am Markt veräußern. Ein Urteil soll am 29. August verkündet werden. Festgelegt wurden die Restrommengen im sogenannten Atomkonsens im Jahr 2000, als die Nutzung der Atomkraftwerke zeitlich begrenzt wurde. Die für das AKW Grohnde festgelegte Laufzeit endet im Jahr 2021.

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