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Emmerthal

Emmerthal: Gewerbeflächenpotentialanalyse

Wenn das Atomkraftwerk in Grohnde spätestens Ende 2021 seinen Betrieb einstellen wird, bedeutet das für die Gemeinde Emmerthal einen wirtschaftlichen Einschnitt. Rund 600 Arbeitsplätze sind davon mittelbar und unmittelbar betroffen. Dafür soll Ersatz geschaffen werden.Die Gemeinde Emmerthal will mit einer Gewerbeflächenpotenzialanalyse Alternativen entwickeln. Ziel ist vor allem die Schaffung neuer Arbeitsplätze, sagt Bürgermeister Andreas Grossmann.Mit der Gewerbeflächenanalyse sollen relevante Daten für eine mögliche Erweiterung von Gewerbeflächen gesammelt werden. Die Gemeinde hat damit das Hamburger Unternehmen Georg Consulting beauftragt. Gegenwärtig wird der lokale und regionale Gewerbeflächenmarkt untersucht, sagt Geschäftsführer Achim Georg. Im Februar wird eine Befragung der rund 120 Betriebe in Emmerthal gestartet.Im März sollen Zwischenergebnisse veröffentlicht werden und im Mai sollen dann die Ergebnisse vorliegen. Die Kosten für die Analyse betragen rund 100.000 Euro. 25.000 Euro zahlt die Gemeinde Emmerthal, 25.000 Euro der Landkreis und 50.000 Euro kommen von der EU. Diese Analyse wäre aber auch Grundlage für das Beantragen von Fördergeldern für die Entwicklung möglicher Gewerbeflächen.


Bückeberg: Kein Ende um Diskussionen zum Bückeberg?

Bürgermeister Andreas Großmann rechnet nicht mit einem Ende des Streits um den geplanten Lern- und Dokumentationsort Bückeberg. Die Fronten seien bei den Gegnern zu verhärtet. Allerdings sei es positiv zu bewerten, dass der positive Ratsbeschluss mit großer politischer Mehrheit getroffen worden sei, so Großmann. In der Vergangenheit hätte man zudem eher eine externe Moderation beauftragen sollen, um das Projekt vorzustellen. Dadurch hätte man vielleicht die Bürger eher emotionsfrei informieren können, sagte Großmann.

Emmerthal: Preussen Elektra zieht positive Jahresbilanz für AKW

 

Im vergangenen Jahr standen die von der PreussenElektra GmbH betriebenen Atomkraftwerke rund 91 % im Jahresmittel zur Verfügung, meldet das Unternehmen. Während der heißen und trockenen Sommerwochen erzeugten die drei Anlagen Brokdorf, Isar 2 und Grohnde mehr Strom als geplant: insgesamt über 30 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Davon lieferte Grohnde knapp 11 Milliarden Kilowattstunden (brutto). Die Geschäftsführung kündigte in ihrer Bilanz erneut an, sich mit allen Kräften für die Übertragung von Strommengen einsetzen zu wollen. Um das AKW Grohnde bis zum festgelegten Abschalttermin Ende 2021 weiter betreiben zu dürfen, verhandelt PreussenElektra über Reststrommengen von stillgelegten Kraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden.

 

Emmerthal: Fehler beim Verschicken der Gebührenbescheide!

In Emmerthal hat es eine Panne bei der Versendung der Gebührenbescheide für Wasser und Abwasser gegeben. Vermutlich durch einen Fehler in der Verarbeitungssoftware wurden in bisher 21 Fällen fälschlicherweise Bescheide verschiedener Empfänger in einem Umschlag verschickt. Aus den Bescheiden gehen verschiedene personenbezogene Daten, nicht jedoch die Bankverbindung des Empfängers, hervor. Gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten und dem externen Dienstleister wird nun die Ursache für die fehlerhaften Zusammenführungen ermittelt. Empfänger solcher falsch zusammengefassten Briefe bittet die Gemeinde Emmerthal, die falschen Bescheide unfrei (Gemeinde Emmerthal, Fachbereich Finanzen, Berliner Straße 15, 31860 Emmerthal) zurückzusenden.
Gebührenpflichtige, die bis zum 30. Januar keinen Bescheid erhalten, werden gebeten, sich bei der Gemeinde Emmerthal (Frau Wehner, unter 05155/69-134) zu melden.

Emmerthal: AKW Grohnde läuft mindestens bis Oktober weiter

Das Atomkraftwerk Grohnde wird mindestens bis Oktober dieses Jahres weiter betrieben. Zwar ist die im Atomgesetz zugewiesene maximale Strommenge für das AKW bereits in etwa drei Monaten erreicht, es werden aber Reststrommengen eigener bereits stillgelegter Kernkraftwerke nach Grohnde verlagert. Dafür hat das Unternehmen jetzt die Zustimmung des Mitgesellschafters Stadtwerke Bielefeld erhalten. Für die Zeit darüber hinaus bis zum festgelegten Abschalttermin Ende 2021 gibt es noch Unsicherheiten. PreussenElektra will Reststrommengen von weiteren stillgelegten Kernkraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden, nach Grohnde verlagern. Dafür verhandelt das Unternehmen unter anderem mit Vattenfall als Miteigentümer der bereits stillgelegten Kraftwerke Krümmel und Brunsbüttel.

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