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Emmerthal

Grohnde: Betreiber sieht kein vorzeitiges Aus für das AKW

Für den Betreiber des Atomkraftwerks Grohnde steht ein vorzeitiges Aus nicht zur Debatte. Das Atomkraftwerk soll Ende 2021 vom Netz gehen – die im Atomgesetz zugewiesene maximale Strommenge für das AKW ist aber bereits in etwa drei Monaten erreicht. Allerdings können Reststrommengen eigener bereits stillgelegter Kernkraftwerke nach Grohnde verlagert werden. Diese würden bis in den Herbst reichen. Dafür benötigt das Unternehmen aber die Zustimmung der Stadtwerke Bielefeld, die am AKW Grohnde beteiligt sind. Dort wird derzeit der Erwerb zusätzlicher Strommengen geprüft. Für die Zeit ab Herbst setzt PreussenElektra auf Reststrommengen von weiteren stillgelegten Kernkraftwerken, die gemeinsam mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenfall betrieben wurden. Hier müssten die Unternehmen sich aber noch über die Modalitäten einigen, so Preussen-Elektra-Pressesprecherin Almut Zyweck.

Grohnde: Zwischenlager an BGZ übertragen

Das Zwischenlager Grohnde wird ab sofort vom Bund verwaltet. Die Verantwortung für das Zwischenlager wurde zum 1. Januar an die Bundesgesellschaft für Zwischenlager (BGZ) übertragen. Das hat Betreiber PreussenElektra mitgeteilt. Hintergrund ist ein Abkommen, demzufolge die Energiekonzerne 24 Milliarden Euro für die Entsorgung ihrer radioaktiven Abfälle zahlen und der Staat die Kosten für End- und Zwischenlager übernimmt. Am Standort Grohnde wechseln mit der Übertragung sieben PreussenElektra-Mitarbeiter zur BGZ. Darüber hinaus werden einige Aufgaben, wie zum Beispiel bereits begonnene Projekte oder wiederkehrende Prüfungen, durch die PreussenElektra als Dienstleistung für die BGZ erbracht. Neuer Leiter des Standortzwischenlagers ist Carsten Harzer, der seit vielen Jahren im KWG tätig ist, zuletzt als Leiter der leit- u. elektrotechnischen Qualitätssicherung. Im Standortzwischenlager Grohnde befinden sich laut Mitteilung derzeit 34 beladene CASTOR®-Transport- und Lagerbehälter.  Das Kernkraftwerk Grohnde soll 2021 vom Netz gehen. Für Stilllegung und Rückbau, sowie die Verpackung der radioaktiven Abfälle bleibt laut Abkommen der Betreiber verantwortlich.

Emmerthal: Kunstrasenplatz soll kommen

Emmerthal soll einen Kunstrasenplatz erhalten. Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Sportvereine 10 Prozent der Mittel selbst aufbringen und 40 Prozent durch Landesmittel gefördert werden. Außerdem sollen im Gegenzug mindestens zwei Fußballplätze aufgegeben werden. Bis zur Umsetzung der Auflagen wurden die Mittel mit einem Sperrvermerk versehen. Die Gesamtkosten für einen Kunstrasenplatz belaufen sich auf ca. 600.000 Euro.

Emmerthal: 10 Millionen Euro für den Feuerschutz

10 Millionen Euro müssen in den kommenden Jahren im Bereich Feuerwehr in Emmerthal investiert werden.

Wenn Emmerthal in Zukunft einen guten Brandschutz haben wolle, dann müsse die Gemeinde das Geld in die Hand nehmen, so die SPD Fraktionsvorsitzende Ruth Leunig.  Dazu seien SPD und Grüne bereit. Allerdings müsse man diskutieren, wann wo was investiert werde. Es liege in der Natur der Sache, dass Politik, Verwaltung und Feuerwehren da unterschiedliche Interessenlagen hätten. Einen entsprechenden Sperrvermerk für Fahrzeuge und Planungskosten zog Bürgermeister Andreas Gr0ßmann in der Ratssitzung allerdings zurück. Er habe zu Unruhe in Feuerwehrkreisen geführt, so Großmann. Im Januar soll ein Abstimmungsgespräch zur Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes geführt werden.

Emmerthal: Dorfladen hat sich etabliert

Der Dorfladen in Grohnde ist auch im vierten Jahr seit der Eröffnung gut gelaufen.

Mit großer Unterstützung der Dorfbevölkerung war vor vier Jahren aus einem ehemaligen Schulgebäude ein Dorfladen geworden. Mittlerweile kaufen dort täglich mehr als 120 Menschen ein, vor allem aus der Umgebung.

Hauptgesellschafter und Mitinitiator Hubert Hennig zieht eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.

 

Der Dorfladen habe sich darüber hinaus zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

 

Rund um den Dorfladen und das angeschlossene Café gibt es verschiedene Aktionen. So wurde im Sommer ein Weinfest organsiert, das aufgrund der guten Resonanz im nächsten Jahr wiederholt wird. Unter dem Motto „Kultur im Cafe“ gibt es einen Bücherschrank, außerdem werden Werke verschiedener Künstler ausgestellt. Weitere Aktionen sind geplant, beispielsweise ein Dorfkino.

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