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Emmerthal

Grohnde: Revision nur unter bestimmten Auflagen

Die ab dem 12. April geplante Revision im Kernkraftwerk Grohnde wird nur unter bestimmten Auflagen zugelassen. Dafür hat das niedersächsische Sozialministerium dem Landkreis Hameln-Pyrmont die fachaufsichtliche Weisung erteilt. Auf der Grundlage eines von der Betreiberin erarbeiteten Revisionskonzeptes sollen für die Arbeiten für einen Zeitraum von zwei Wochen je Woche rd. 100 zusätzliche Fremdbeschäftigte, danach für die weiteren Wochen durchschnittlich 250 zusätzliche Fremdbeschäftigte je Woche eingesetzt werden. Gleichzeitig wird der Zeitraum der Revision gestreckt. Hierfür wird die Zahl der eingesetzten Fremdbeschäftigten auf das aus technischen und Sicherheitsgründen unerlässliche Maß begrenzt. Daneben soll der Aufenthalt der Fremdbeschäftigten so gestaltet werden, dass ein sozialer Kontakt sowohl untereinander als auch im Rahmen der Beherbergung innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes soweit wie möglich beschränkt wird. Es soll sichergestellt werden, dass es kaum Kontakte mit der Bevölkerung gibt.

Kirchohsen: Spiegel abgefahren - Zeugen gesucht

Polizeibericht: Am Samstag (04.04.2020) kam es in Emmerthal zu einer Verkehrsunfallflucht. Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr wurde der VW Golf eines 56 Jahre alten Mannes aus Emmerthal, in Höhe des Friedhofs Kirchohsen (Hauptstraße), durch Abfahren des linken Außenspiegels, beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei Emmerthal (Tel.: 05155/27938-0) sucht Zeugen zu dem Unfall.

Emmerthal: Weitere Untersuchungen zum Brand in Börry

Nach dem Scheunenbrand in Börry laufen die Ermittlungen zur Brandursache weiter. Heute wollen Spezialisten den Brandort begutachten. Hinweise auf Brandstiftung gibt es bisher nicht. Jetzt wird geprüft, ob eine technische Ursache das Feuer ausgelöst hat. Das Feuer was am Samstagabend ausgebrochen und hatte die als Büro- und Lagerfläche genutzte Scheune fast völlig zerstört.

Grohnde: Anlagenstillstand des Kernkraftwerks über einen längeren Zeitraum gestreckt

Der Anlagenstillstand mit Brennelementwechsel des Kernkraftwerks Grohnde (KWG) wird vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie unter veränderten Rahmenbedingungen stattfinden. Eine entsprechende Entscheidung haben heute die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann und Umweltminister Olaf Lies angekündigt. Demnach wird das Kraftwerk wie geplant am 12. April vom Netz genommen. Die Abfolge der sich anschließenden Arbeiten wird allerdings über einen deutlich längeren Zeitraum gestreckt. Auf Grund der geänderten Arbeitsabläufe wird dabei wesentlich weniger Personal gleichzeitig auf der Anlage zum Einsatz kommen. Nach derzeitigem Stand wird der Brennelementwechsel des Kraftwerks statt der ursprünglich geplanten 19 Tage circa drei Wochen länger in Anspruch nehmen.

Grohnde: Grüne fordern Verschiebung der AKW-Revision

Die niedersächsischen Landtagsgrünen fordern eine Verschiebung der in diesem Monat geplanten Revision des AKW Grohnde. Das gelte auch für die im Mai vorgesehene Revision des Kraftwerkes in Lingen. Die Revisionen müssten verschoben werden, die AKWs dürften ohne Revision nicht weiterlaufen, heißt es von den Grünen. Der Infektionsschutz müsse gerade für Mitarbeiter in kerntechnischen Anlagen höchste Priorität haben. An der Revision seien zahlreiche Sub-Unternehmen beteiligt, die möglicherweise auch an anderen Atomanlagen tätig seien. Es dürfe nicht billigend in Kauf genommen werden, dass sich das Virus in diesen Hochrisikoanlagen weiterverbreite und hochspeziell ausgebildetes Fachpersonal ausfalle.

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