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Emmerthal

Emmerthal: Unfallflucht - Zeugen gesucht

(Polizeibericht) Am Freitag, dem 22.09.17, um 06:30 Uhr, teilten mehrere Autofahrer mit, dass es in Emmerthal im Bereich der Ab- / Auffahrt zur Bundesstraße 83 in Höhe der Berliner Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen sein müsse, da die dortige Leitplanke beschädigt worden sei. Nach Auswertung der Unfallspuren durch die eingesetzte Funkstreifenbesatzung konnte ermittelt werden, dass ein Fahrzeug von Grohnde kommend die Abfahrt in Richtung Kirchohsen gefahren sei. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit sei das Fahrzeug dann gegen die gegenüberliegende Schutzplanke gefahren. Anschließend sei das Fahrzeug in Rtg. Hauptstraße geflüchtet. Aufgrund der Beschädigungen wird vermutet, dass es sich um ein größeres Fahrzeug, etwa einen Lkw oder Bus, gehandelt haben muss. Der Unfallzeitpunkt könnte kurz vor dem Anrufzeitpunkt gelegen haben. Der Schaden an der Leitplanke wurde auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Wer Hinweise zum Unfallgeschehen / -verursacher geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Hameln, Tel. 05151/933-222, in
Verbindung zu setzen.

Grohnde: Nach tödlichen Unfällen - können Sicherheitsvorkehrungen auf der Platanenallee getroffen werden?

Sie ist wunderschön – die Platanenallee zwischen Grohnde und Hehlen – aber für Autofahrer auch offenbar gefährlich. In den letzten Wochen sind dort zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 21-jähriger Nienburger und eine 68-Jährige aus Hameln sind tödlich verunglückt. Aus Sicherheitsgründen wurde auf der B 83 im Bereich der Platanenallee vor einigen Jahren Tempo 70 angeordnet. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat außerdem schon vor langer Zeit darüber nachgedacht, an der Platanenallee Leit- oder Schutzplanken anbringen zu lassen, sagt der Leiter der Hamelner Außenstelle Markus Brockmann. Allerdings sei das Aufstellen von Leitplanken aufgrund der starken Wurzeln der Bäume nicht möglich. Die Platanen könnten auch nicht einfach gefällt werden, denn sie stehen unter Naturschutz, so Brockmann. Eine Möglichkeit, die Sicherheit für Autofahrer zu erhöhen, wäre eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung, zum Beispiel auf 50 Stundenkilometer, schlägt Brockmann vor. Eine andere Überlegung wäre, eine Ortsumgehung um Grohnde zu bauen. Entscheidend sei aber auch das Verhalten der Autofahrerenden, so Brockmann. Denn die Gründe für die Unfälle seien unterschiedlich und nicht der Straße anzulasten.

Grohnde: Tödlicher Verkehrsunfall

Heute Morgen ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall bei Grohnde. Eine Fahrerin ist aus bislang unbekannten Gründen auf der B 83 gegen Bäume geprallt. Kurz darauf ging das Unfallfahrzeug in Flammen auf. Eine Ersthelferin konnte das Unfallopfer aus dem Wrack ziehen. Jede Hilfe kam jedoch für die Fahrerin zu spät. Die Straße war wegen der anschließenden Bergungsarbeiten voll gesperrt. Vor genau einem Monat ereignete sich auf der gleichen Strecken ebenfalls ein tödlicher Verkehrsunfall. Dabei ist ein junger Mann aus Nienburg in einem Transporter nach einem Unfall verbrannt.

Emmerthal: Kosten für Bildungshaus sollen im November vorgelegt werden

Die Grundschule in Emmerthal und die frühere Altenpflege Schule Emmerthal sollen mit der Haupt- und Realschule zusammengelegt werden. Anfang November sollen die Kosten für ein neues Bildungshaus in Emmerthal/Kirchohsen der Politik vorgestellt werden, hieß es jetzt im Bau – und Schulausschuss des Landkreises. Ein Raumkonzept haben Grund-, Haupt- und Realschule bereits erarbeitet. Was jetzt fehlt, ist eine Wirtschaftlichkeitsstudie, die klären soll ob eine Sanierung mit Anbau, oder ein Neubau billiger ist, sagt die erste Kreisrätin Sabine Meißner. Die Politik muss sich dann für eine Variante entscheiden. Das erarbeitete Konzept für die beiden Schulen in Emmerthal wurde von den Politikern im Bau - und Schulausschuss des Landkreises als zukunftsweisend gelobt.

Grohnde: Informationen über AKW-Rückbau

Der Betreiber des Kernkraftwerks Grohnde Preussen Elektra hat jetzt die Öffentlichkeit darüber informiert, wie der Rückbau der Anlage im Einzelnen vorstatten wird. Spätestens Ende 2021 wird das KKW Grohnde endgültig vom Netz gehen. Dann beginnt die Phase des Abbaus. In zwei Veranstaltungen haben die Betreiber jetzt die Öffentlichkeit über die geplante Vorgehensweise informiert. Einmal geladene Gäste aus der Politik, nachmittags die Bürgerinnen und Bürger. Bis an der Stelle des Atomkraftwerks eine grüne Wiese ist, wird es noch dauern. Nach der Abschaltung des Kernkraftwerks sollen zunächst die Brennelemente in ein Zwischenlager gebracht werden. Dafür werden fünf Jahre einkalkuliert, sagte der Leiter des KKW Michael Bongartz. Die Rückbauarbeiten werden für die Anwohner nicht sofort sichtbar sein, da von innen nach außen gearbeitet wird. 15 Jahre würden die Rückbauarbeiten insgesamt voraussichtlich dauern, so Bongartz.

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