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Emmerthal

Emmerthal: CDU-Mitglieder bestätigen Nils Benze als Bürgermeisterkandidaten

Die Mitglieder der CDU Emmerthal haben den Parteilosen Nils Benze gestern Abend zum offiziellen Bürgermeisterkandidaten für Emmerthal gewählt. Benze erhielt 100 Prozent Zustimmung und tritt damit gegen Dominik Petters von der SPD an. Als ein Ziel nannte der 48-Jährige, die Kommunikation zwischen Verwaltung und den Bürgern verbessern zu wollen. Zudem sieht Benze im Bereich der Gewerbeflächen erheblichen Bedarf. Mit dem Rückbau des Kernkraftwerks Grohnde, werde die Gemeinde einen der größten Gewerbesteuerzahler verlieren. Aktuell habe Emmerthal keine Gewerbeflächen, kritisiert der Hagenohsener. Ein weiteres Thema: Das Leben am Fluss. Hier sieht Benze ungenutzte Potentiale.

Grohnde: Unbekannte Täter haben am frühen Morgen erneut einen Zigarettenautomaten gesprengt

Die Täter erbeuteten Tabakwaren und Bargeld in unbekannter Höhe. Gegen 2.30 Uhr wurde die Polizei über eine Automatensprengung in der Rosenbachstraße informiert. Anwohner hatten einen lauten Knall gehört und umgehend den Notruf gewählt. Bis zum Eintreffen der Polizei waren die Täter bereits geflohen. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief erfolglos. Es ist bereits die dritte Sprengung des Automaten in der Rosenbachstraße innerhalb eines Jahres. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hameln entgegen (05151/933-222).

Emmerthal: Infostände zum Glasfaserausbau

Der Ortsrat Emmerthal will heute mit Infoständen für den Glasfaserausbau im Kernort werben. Der Ortsrat, die Gemeinde Emmerthal und viele Firmen und Vereine sind derzeit aktiv dabei, Werbung für den Glasfaserausbau im Kernbereich zu machen. Voremberg hat inzwischen die 40% Marke erreicht. Kirchohsen, Hagenohsen und Emmern liegen erst um die 20%, müssen ab bis zum 10. Juli ebenfalls eine Anschlussquote von 40% erreichen, um kostenlos an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Daher will der Ortsrat mit zwei Infoständen vor dem Edeka Markt und dem Nahkauf die Menschen persönlich auf dieses Angebot aufmerksam machen. Mitglieder des Orts-und Gemeinderates werden zusammen mit htp Mitarbeitenden heute von 10.00 - 13.00 Uhr dort ansprechbar sein. Ohne den Glasfaserausbau werde Emmerthal zukünftig digital abgehängt, sind sich Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer von der CDU und SPD-Ratsfrau Ruth Leunig einig. Die örtlichen Betriebe und die zukünftigen neuen Schulen seien darauf angewiesen schnelles Internet zu haben. Auch Homeoffice und Streaming Dienste seien ohne Glasfaser immer schwieriger zu bewerkstelligen.

Emmerthal: Zukunftskonzept Wasserversorgung

Die Gemeinde Emmerthal erarbeitet ein Zukunftskonzept für eine nachhaltige und klimafreundliche Wasserversorgung. Im Ausschuss für Gemeindewerke hat die Verwaltung jetzt über den aktuellen Stand der Arbeiten informiert. Das Konzept ist Voraussetzung für eine spätere Förderung der notwendigen Investitionen und soll zusammen mit einem externen Partner erarbeitet werden. Die Gemeinde hat dafür eine Begleitkommission eingerichtet. Hintergrund sind Probleme bei der Wasserversorgung in Emmerthal. In der Vergangenheit wurden immer wieder erhöhte Nitratwerte festgestellt, die nur durch Mischung von Brunnen abgeschwächt werden konnte. Einige Brunnen und Hochbehälter müssen auch ersetzt werden.

Aerzen/Emmerthal: Grüne kritisieren zunehmende Bodenversiegelung

Der Ortsverband Aerzen-Emmerthal von Bündnis 90/Die Grünen nimmt die starken Überschwemmungen der letzten Woche im Aerzener Kernort zum Anlass, um auf die überhöhte Bodenversiegelung aufmerksam zu machen. Im Jahr 2020 sind in Deutschland pro Tag 56 Hektar Fläche für Siedlung und Verkehr verbraucht worden, doppelt so viel wie vorgesehen. Das Ziel den täglichen Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, liege in weiter Ferne. Mit dem Verbrauch neuer Flächen für Verkehrs- und Siedlungszwecke und zunehmender Versiegelung gingen vor allem die Lebensfunktion des Bodens, die Fruchtbarkeit und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens verloren. Zu den Folgen zählten unter anderem der Verlust der Bodenfauna, örtliche Überschwemmungen bei starken Regenfällen und niedrige Grundwasservorräte. Letztere Problemlagen seien auch mittlerweile in Aerzen erkennbar, heißt es von den Grünen. Die Politik müsse hier reagieren, jede Versiegelung müsse auf den Prüfstand gestellt und gut durchdacht werden. Auch die heutige Landwirtschaft verlange riesige Felder ohne Hindernis, die Folge sei zunehmende Bodenerosion.

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