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Emmerthal

Grohnde: Proteste gegen Castortransporte auch am AKW Grohnde geplant

Atomkraftgegner wollen am Sonntag (2.02.) bundesweit gegen die bevorstehenden Castortransporte demonstrieren. Auch am Atomkraftwerk in Grohnde ist eine Aktion geplant. Anlass sind die angekündigten CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken La Hague in Frankreich und Sellafield in England in die vier Zwischenlagerstandorte Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf. Der erste Transport soll im ersten Halbjahr 2020 stattfinden. Mit ihren Protestaktionen wollen die Anti-Atom-Initiativen darauf aufmerksam machen, dass es kein vertretbares Konzept für den vorhandenen Atommüll gebe und die Atomenergie kein Beitrag gegen die Klimakatastrophe sei. In Grohnde ist ab 14 Uhr eine Mahnwache mit Redebeiträgen vor dem AKW vorgesehen.

Emmerthal: Einwohnerzahl gestiegen

In der Gemeinde Emmerthal ist die Einwohnerzahl im Jahr 2019 erstmals seit langem wieder gestiegen. Nach der Statistik des Einwohnermeldeamtes lebten in Emmerthal im letzten Jahr wieder über 10.000 Menschen. Bürgermeister Andreas Grossmann führt die positive Entwicklung auf das neue Baugebiet Distelflecken zurück. Der Abwärtstrend der letzten Jahre konnte somit in 2019 gestoppt oder zumindest unterbrochen werden – und das entgegen offiziellen Prognosen wie der Volkszählung Zensus. Insgesamt gab es im letzten Jahr 81 Geburten, die höchste Geburtenrate seit 4 Jahren. Die Zuzüge lagen über den Abgängen. Allerdings standen den 81 Geburten auch 139 Sterbefälle gegenüber. Das Plus lag vorwiegend in den Ortsteilen Hagenohsen, Kirchohsen und Voremberg.

 

Emmerthal: Neue Regelung der Aufwandsentschädigungen für Feuerwehr

In Emmerthal sollen die Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtliche Feuerwehr angepasst werden. In Zukunft sollen auch Brandschutzerzieher, Kinderfeuerwehrwarte oder Betreuer der Kinderfeuerwehr ebenfalls eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen. Und die Entschädigungen im Bereich Jugendfeuerwehr sollen um 50 Prozent erhöht bzw. verdoppelt werden.Ein Gemeindejugendfeuerwehrwart soll in Zukunft 50 Euro im Monat erhalten, der Kinderfeuerwehrwart soll 20 Euro bekommen. Insgesamt geht die Verwaltung von Mehrkosten von 4400 Euro im Jahr aus. Bei den Verdienstausfällen hat man die Satzung den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst. Bisher hieß es, Ehrenbeamte, die Aufwandsentschädigungen erhalten, bekommen keinen Verdienstausfall. Und bei den anderen bestehen Höchstgrenzen. All das wird schon lange nicht mehr angewandt, so Gemeinderat Elmar Günzel. Jetzt wurde es aber auch in der Satzung umgeschrieben. Denn sonst wäre wohl auch schwer, die Akzeptanz zur Freistellung der Feuerwehrkräfte zu erreichen . Der Ursprungsantrag der Feuerwehr sah Erhöhungen auch in anderen Bereichen vor: z.B. beim Ausbildungsleiter, beim Gerätewart, der bisher gar nichts erhält oder bei den Atemschutzbeauftragten. Auch die erhalten keine Aufwandsentschädigung. Die Begründung hier: es wurden neue Postengeschaffen, wie z.B. der Leiter der Hygienegruppe. Der Posten ist z.B. erforderlich, weil neue Stoffe auch neue Gefahren bedeuten, vor denen sich Feuerwehrleute schützen müssen. Daneben sollte auch die Aufwandsentschädigung des Gemeindebrandmeisters von 225 Euro auf 310 Euro steigen. Bei dieser Position gibt es in Zukunft aber nur eine Fahrtkostenpauschale von 35 Euro pro Monat zusätzlich.

Grohnde: Ehemaliger Schulhof soll Dorfplatz werden

Der ehemalige Schulhof der Grundschule in Grohnde soll neuer Dorfplatz werden. Das hat der zuständige Ordnungsausschuss Emmerthal einstimmig beschlossen. In der ehemaligen Schule befinden sich heute der Dorfladen und ein Cafe. Zur weiteren Attraktivitätssteigerung soll jetzt die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessert werden. Die Kosten für die Umgestaltung sind mit rund 9000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme wird über die regionale Entwicklungskooperation Weserberglandplus mit 60 Prozent bezuschusst. Der Dorfladen übernimmt die Projektsteuerung und wird sich mit Eigenleistungen beteiligen.

Emmerthal: PreussenElektra legt Bilanz vor

Der Betreiber des Kernkraftwerks Grohnde, PreussenElektra, hat eine Bilanz des vergangenen Betriebsjahres gezogen. Die drei Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Isar 2 erzeugten demnach im Jahr 2019 insgesamt knapp 33 Milliarden Kilowattstunden Strom. Rund 10,7 Milliarden Kilowattstunden lieferte das Kernkraftwerk Grohnde. Mit seinen seit Inbetriebnahme erzeugten rund 386 Milliarden Kilowattstunden Strom führe das Kraftwerk nach wie vor die Weltspitze an, heißt es in der Bilanz.  Entsprechend der 13. Novelle des Atomgesetzes geht das Kernkraftwerk Grohnde spätestens zum 31. Dezember 2021 vom Netz.

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