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Emmerthal

Der Widerstand gegen die geplante Stromtrasse SuedLink im Weserbergland nimmt weiter zu. Der Ortsrat Emmerthal hat jetzt die geplante Trassenführung durch die Ortsteile Voremberg und Völkerhausen abgelehnt. Es handele sich um einen einzigen Ort, so dass die Leitung mitten hindurch gehen würde, sagte Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer. Dadurch seien die vorgeschriebenen 400 Meter Mindestabstand nicht eingehalten. Der Ortsrat fordert die Verwaltung auf, den Protest und die Ablehnung weiter zu geben.

Die Ratsfraktionen beraten ihr Vorgehen im Zusammenhang mit der geplanten Güter Bahntrasse durch das Weserbergland jetzt neu. Auf der letzten Sitzung hatten sich die Politiker nicht auf eine Resolution gegen die Bahntrasse einigen können. Die Gruppe aus CDU und Freien Wählern hatte kurzfristig eine Ergänzung eingebracht, die eine mögliche Bahntrasse unter bestimmten Voraussetzungen billigen soll. Bei ausreichend Lärmschutz und einer Untertunnelung der Bahnübergänge wäre ein Streckenausbau vorstellbar. SPD und Grüne lehnten dies ab. Für die Bahn bestehe keine Notwendigkeit, Lärmschutz- oder andere Maßnahmen zu ergreifen, denn die Strecke besteht ja bereits, sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Ruth Leunig. Eigentlich seien die Grünen nicht so weit entfernt von der Position der CDU / Freien Wähler, dennoch hätten sie nicht zustimmen können, sagte der Grüne, Tom Jürgens. Bis zur nächsten Ratssitzung im Dezember wollen die Fraktionen eine gemeinsame Position entwickeln, die auch mit den anderen vom Gütertransit betroffenen Kommunen abgestimmt ist.

Die Schule in Emmerthal will in Zusammenarbeit mit der benachbarten Grundschule ein durchgängiges Angebot von der 1. bis zur 10. Klasse bieten. Der Emmerthaler Grünen Kreistagsabgeordnete Thomas Jürgens sagte, dieses Konzept sei innerhalb der Gemeinde nicht unumstritten. Es gebe Vorbehalte dagegen, dass die Comenius-Schule die Leitung des gesamten Schulbereichs übernehme und auch Einfluss auf den Kindergarten erhalte. Wenn es der Schule nicht gelinge, ein überzeugendes Konzept mit einem Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln, sei mittelfristig eine Schließung zu befürchten.

In der Region gibt es weiter Diskussionen um die geplante Nord-Süd-Stromtrasse. Betroffen wäre auch die Gemeinde Emmerthal. Der erste Gemeinderat Elmar Günzel fordert vom Netzbetreiber Tennet daher jetzt auch für Emmerthal eine Informationsveranstaltung, wie es sie kürzlich für Coppenbrügge und Salzhemmendorf gegeben hat. Die Gemeinde werde mit Tennet Kontakt aufnehmen und den Netzbetreiber nach Emmerthal einladen, sagte Günzel. Vor Ort gebe es große Bedenken gegen die bisher vorgestellte Planung.

Die Gemeinde Emmerthal möchte ihre Kasse wieder auffüllen. Deshalb will die Gemeinde jetzt ihre komplette Infrastruktur auflisten und prüfen, welche Dinge wirklich gebraucht werden. Aufgelistet werden dabei unter anderem: Brücken, Schulen, Kindergärten, gemeindeeigene Straßen und vieles mehr. Die kosten die Gemeinde immer eine Menge Geld – und das hat Emmerthal gerade nicht. Die Auflistung soll jetzt bei der Entscheidung helfen: Was brauchen wir wirklich? Wo kann gespart werden? So hat es die Kommunalaufsicht von der Gemeinde gefordert. In zwei Jahren soll der sogenannte „Infrastrukturaltas“ dann fertig sein – und dann kann die Gemeinde an den daraufhin ausgewählten Stellen den Rotstift ansetzen.

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