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Emmerthal

Grohnde: Nach tödlichen Unfällen - können Sicherheitsvorkehrungen auf der Platanenallee getroffen werden?

Sie ist wunderschön – die Platanenallee zwischen Grohnde und Hehlen – aber für Autofahrer auch offenbar gefährlich. In den letzten Wochen sind dort zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 21-jähriger Nienburger und eine 68-Jährige aus Hameln sind tödlich verunglückt. Aus Sicherheitsgründen wurde auf der B 83 im Bereich der Platanenallee vor einigen Jahren Tempo 70 angeordnet. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat außerdem schon vor langer Zeit darüber nachgedacht, an der Platanenallee Leit- oder Schutzplanken anbringen zu lassen, sagt der Leiter der Hamelner Außenstelle Markus Brockmann. Allerdings sei das Aufstellen von Leitplanken aufgrund der starken Wurzeln der Bäume nicht möglich. Die Platanen könnten auch nicht einfach gefällt werden, denn sie stehen unter Naturschutz, so Brockmann. Eine Möglichkeit, die Sicherheit für Autofahrer zu erhöhen, wäre eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung, zum Beispiel auf 50 Stundenkilometer, schlägt Brockmann vor. Eine andere Überlegung wäre, eine Ortsumgehung um Grohnde zu bauen. Entscheidend sei aber auch das Verhalten der Autofahrerenden, so Brockmann. Denn die Gründe für die Unfälle seien unterschiedlich und nicht der Straße anzulasten.

Grohnde: Tödlicher Verkehrsunfall

Heute Morgen ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall bei Grohnde. Eine Fahrerin ist aus bislang unbekannten Gründen auf der B 83 gegen Bäume geprallt. Kurz darauf ging das Unfallfahrzeug in Flammen auf. Eine Ersthelferin konnte das Unfallopfer aus dem Wrack ziehen. Jede Hilfe kam jedoch für die Fahrerin zu spät. Die Straße war wegen der anschließenden Bergungsarbeiten voll gesperrt. Vor genau einem Monat ereignete sich auf der gleichen Strecken ebenfalls ein tödlicher Verkehrsunfall. Dabei ist ein junger Mann aus Nienburg in einem Transporter nach einem Unfall verbrannt.

Emmerthal: Kosten für Bildungshaus sollen im November vorgelegt werden

Die Grundschule in Emmerthal und die frühere Altenpflege Schule Emmerthal sollen mit der Haupt- und Realschule zusammengelegt werden. Anfang November sollen die Kosten für ein neues Bildungshaus in Emmerthal/Kirchohsen der Politik vorgestellt werden, hieß es jetzt im Bau – und Schulausschuss des Landkreises. Ein Raumkonzept haben Grund-, Haupt- und Realschule bereits erarbeitet. Was jetzt fehlt, ist eine Wirtschaftlichkeitsstudie, die klären soll ob eine Sanierung mit Anbau, oder ein Neubau billiger ist, sagt die erste Kreisrätin Sabine Meißner. Die Politik muss sich dann für eine Variante entscheiden. Das erarbeitete Konzept für die beiden Schulen in Emmerthal wurde von den Politikern im Bau - und Schulausschuss des Landkreises als zukunftsweisend gelobt.

Grohnde: Informationen über AKW-Rückbau

Der Betreiber des Kernkraftwerks Grohnde Preussen Elektra hat jetzt die Öffentlichkeit darüber informiert, wie der Rückbau der Anlage im Einzelnen vorstatten wird. Spätestens Ende 2021 wird das KKW Grohnde endgültig vom Netz gehen. Dann beginnt die Phase des Abbaus. In zwei Veranstaltungen haben die Betreiber jetzt die Öffentlichkeit über die geplante Vorgehensweise informiert. Einmal geladene Gäste aus der Politik, nachmittags die Bürgerinnen und Bürger. Bis an der Stelle des Atomkraftwerks eine grüne Wiese ist, wird es noch dauern. Nach der Abschaltung des Kernkraftwerks sollen zunächst die Brennelemente in ein Zwischenlager gebracht werden. Dafür werden fünf Jahre einkalkuliert, sagte der Leiter des KKW Michael Bongartz. Die Rückbauarbeiten werden für die Anwohner nicht sofort sichtbar sein, da von innen nach außen gearbeitet wird. 15 Jahre würden die Rückbauarbeiten insgesamt voraussichtlich dauern, so Bongartz.

Grohnde: Betreiber informiert über AKW Rückbau

Das Kernkraftwerk in Grohnde soll spätestens Ende 2021 stillgelegt und danach zurückgebaut werden. Beim Betreiber des Atomkraftwerkes in Grohnde, Preussen Elektra, laufen bereits die Vorbereitungen zum Rückbau des AKWs. Dafür sei zunächst die Genehmigung der Atomaufsichtsbehörde erforderlich, sagt der technische Leiter des Kraftwerks, Michael Bongartz. Es sei davon auszugehen, dass für die atomrechtlichen Verfahren ein Zeitaufwand von 4 bis 5 Jahren notwendig sei. Derzeit werde ein Anlagenkataster mit allen Stoffen erstellt, die im AKW verbaut seien. Sicherheit werde beim Rückbau groß geschrieben, vor allem, wenn Radioaktivität eine Rolle spiele. 170908 O-Ton Bongartz radiologische Aspekte Für die Bürger bestehe keine Gefahr durch den Rückbau. Der Rückbau werde ca. eine Milliarde Euro kosten. Die entsprechenden Rückstellungen wurden gebildet. Geplant sei, dass bis spätestens 2040 alle Bauten bis auf das Brennelemente-Zwischenlager verschwunden seien. Der Betreiber informiert morgen am 9. September die Öffentlichkeit über den Rückbau. Von 14 bis 17 Uhr sind alle interessierten Bürger ins Informationszentrum des Kraftwerks eingeladen.

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