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Emmerthal

Grohnde: Warnstreiks in Atomkraftwerken

Im Tarifstreit mit E.ON und anderen Energieunternehmen haben Beschäftigte des Atomkraftwerks in Grohnde heute die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft ver.di hatte zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Rund 200 Beschäftigte versammelten sich vor dem AKW-Tor in Grohnde, darunter auch Mitarbeiter der Atomkraftwerke Unterweser und Stade. Die Sicherheit in den Anlagen bleibe gewährleistet, hieß es von der Gewerkschaft. Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft Energie hatten bislang Lohnerhöhungen von 2,1 % Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten. Die Gewerkschaft fordert dagegen 5,5% mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Das AKW Grohnde war am Samstagmorgen zur jährlichen Revision vom Netz gegangen.

Emmerthal: FDP will Kompromiß

In der Diskussion um den geplanten Dokumentations- und Lernort auf dem Bückeberg spricht sich der FDP Kreisverband für eine Kompromisslösung aus. Die Mitglieder stimmten bei ihrem Kreisparteitag (am Samstag) einstimmig dafür, vor Ort ein bis zwei Erläuterungstafeln aufzustellen und für weitere Informationen das Hamelner Museum einzubinden, das hierfür Räume zur Verfügung stellen würde. Das sei eine Lösung, die Kritikern und Befürworten des Projekts gerecht werde, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende Klaus-Peter Wennemann: Die Kommunikation über die Pläne für den historischen Lernort sei von Anfang an nicht gut gelaufen. Jetzt müsse es darum gehen eine Lösung zu finden, die die Bürger mitnehme.

Grohnde: Atomkraftwerk geht vom Netz

Das AKW Grohnde wird am frühen Samstagmorgen zum 35. Brennelementwechsel und zur jährlichen Anlagenrevision vom Netz getrennt. Die Revision sei vorwiegend durch routinemäßige Instandhaltungsarbeiten und wiederkehrende Prüfungen gekennzeichnet, teilte das Niedersächsische Umweltministerium mit. Während des Stillstands werden 56 der insgesamt 193 Brennelemente gegen neue ausgetauscht. Die Brennelemente und weitere Kernbauteile werden wie in jedem Jahr umfangreichen Inspektionen unterzogen. Außerdem werden zahlreiche Prüfungen an sicherheitstechnisch wichtigen Rohrleitungen und Komponenten durchgeführt. Alle für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten werden vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und zugezogenen Sachverständigen des TÜV Nord EnSys intensiv kontrolliert und überprüft.

Emmerthal: Ratsmehrheit für Bürgerbefragung

Der Emmerthaler Rat hat mehrheitlich beschlossen, zum geplanten Lern- und Dokumentationsort Bückeberg eine Bürgerbefragung durchzuführen. In einer mehr als drei Stunden andauernden Sitzung ist der Antrag der Alternative für Deutschland mit den Stimmen der AfD, sowie von CDU und FWE mehrheitlich beschlossen worden. Die Gruppe aus SPD und Grünen, sowie Bürgermeister Andreas Grossmann stimmten gegen den AfD-Antrag. Eine Bürgerbefragung zum Bückeberg bringe kein rechtlich bindendes Ergebnis. Entscheidungsträger sei nicht die Gemeinde Emmerthal, sondern der Landkreis und das Land Niedersachsen, hieß es zur Begründung.

Grohnde: AKW Mitarbeiter zu Streik aufgerufen

Im Tarifstreit mit E.ON und anderen Energieunternehmen erhöhen die Gewerkschaften IG BCE und Ver.di den Druck. Auch die Beschäftigten im Atomkraftwerk Grohnde seien am Montag 26.02. zum ganztägigen Streik aufgerufen, teilte die IG BCE heute 22.02. mit. Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft Energie hätten bislang Lohnerhöhungen von 2,1 % Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten. Die Gewerkschaft fordert dagegen 5,5% mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

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