Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Hameln

Hameln: Alkoholisierter Autofahrer versucht zu flüchten

In Hameln hat ein alkoholisierter Autofahrer versucht, sich mit einer Flucht per Pkw und anschließend zu Fuss einer Polizeikontrolle zu entziehen.Der Pkw des Mannes war am frühen Sonntag Morgen einer Streifenwagenbesatzung auf der Münsterbrücke aufgefallen. Als die Beamten ihn auf dem Ostertorwall kontrollieren wollten, erweckte der Fahrer zunächst den Eindruck, dass er anhalten würde. Dann gab er plötzlich Gas und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit davon, verfolgt von der Polizei. Die Flucht endete in einer Sackgasse, dort blieb der Wagen vor einer Wiese stehen. Der Fahrer versuchte zu Fuß zu flüchten, wurde aber von einem Polizisten eingeholt und festgesetzt. Ein Alkoholtest ergab fast 1,3 Promille.

Hameln: Laserpointerattacken im Straßenverkehr

(Polizeibericht): Einem 20-jährigen Mann aus Hameln werden die Straftatbestände der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vorgeworfen. Der 20-Jährige hatte am Samstagabend (06.01.2017) als Beifahrer aus einem fahrenden Pkw heraus andere Autofahrer und Fahrzeuginsassen mit einem Laserpointer attackiert. Glücklicherweise kam es nach jetzigen Erkenntnissen zu keinen Augenverletzungen oder konkreten Gefährdungen im Straßenverkehr. Zunächst war kurz nach 21.00 Uhr ein Autofahrer betroffen, der mit seinem Pkw von Hameln in Richtung Tündern fuhr. Während der Fahrt wurde der 32-jährige Golf-Fahrer aus einem nachfolgenden Pkw heraus von einem grünen Laserstrahl getroffen, der im Rückspiegel reflektiert wurde und den Autofahrer blendete. In Tündern erfolgte die nächste Blendattacke durch einen Laserstrahl, die bis zu 40 Sekunden andauerte. Der 32-Jährige meldete die Vorkommnisse über Notruf der Einsatzleitstelle, konnte aber in der Dunkelheit keine Details vom nachfolgenden Fahrzeug erkennen und weitergeben. Eine Streifenwagenbesatzung fahndete im Bereich Tündersche Straße, wo der gesuchte Pkw letztmalig gesehen wurde. Dabei trafen sie auf einen abgestellten Opel Corsa. Personen befanden sich weder im noch in der Nähe des Opel. Anderthalb Stunden später die nächste gemeldete Laserattacke. Betroffen war ein mit fünf Personen besetzter VW Golf, der auf dem Münsterwall bzw. auf der Münsterbrücke Richtung Brückenkopf fuhr. Auch in diesem Fall wurde der Golf aus einem hinterherfahrenden Pkw durch einen grünen Laserstrahl bestrahlt. Über den Innenspiegel wurde der Laserstrahl in den Pkw-Innenraum gestreut.  Auf der Pyrmonter Straße überholte der Pkw mit dem vermeintlichen Attackierer den Golf, so dass die Betroffenen durch einen Anruf bei der Polizei wichtige Hinweise zum Verursacher geben konnten: es wurde der Opel Corsa beschrieben, der am Abend bereits bei Tündern durch eine Zivilstreifen angetroffen und erfasst wurde. Während einer Fahndung konnte der gesuchte Opel im Bereich Multimarkt festgestellt und kontrolliert werden; diesmal mit Fahrer und Beifahrer im Auto. Das Aussehen des 20-jährige Beifahrers entsprach der Personenbeschreibung, die die Zeugen gegenüber der Polizei machten. Bei ihm konnte auch der benutzte Laserpointer aufgefunden werden. Er gab die Laser-Attacken auf die fahrenden Autos zu, konnte aber keine konkreten Gründe für sein Verhalten abliefern. Die Gefahren, die von Laserstrahl ausgehen, seien ihm angeblich nicht bewusst gewesen. Ein Laserstrahl ist stark konzentriertes Licht, das beim Auftreffen auf das Auge durch die Linse noch weiter gebündelt wird. Bis zum Auftreffen auf die Netzhaut wird die Leistungsdichte bis zu 100.000-fach verstärkt. Dadurch können auch Laserpointer mit geringer Leistung bleibende Schäden am Auge verursachen. Daher: niemals einen Laserstrahl auf andere Personen richten. Falls Laserstrahlung das Gesicht treffen, nach Möglichkeit die Augen schließen und den Kopf aus dem Strahl bewegen.

Hameln: Raubüberfall auf Mitarbeiterin eines Pizza-Bringdienstes

Polizeibericht: Mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber fahndeten gestern Abend bzw. bis in die Nacht hinein nach einem unbekannten Räuber, der gegen 23.40 Uhr die Mitarbeiterin eines Pizza-Bringdienstes in der Erichstraße überfallen und ausgeraubt hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die 19-jährige Mitarbeiterin eines Lieferservices an der Erichstraße Ecke Thiewall am Freitagabend nach Ladenschluss die Tageseinnahmen in einen Tresor deponieren, als ein maskierter Mann den Raum betrat. Mit Nachdruck (er schrie die Frau an) und mit leichter Gewaltanwendung (die Mitarbeiterin wurde gegen ein Regal gestoßen) entriss der Täter der Mitarbeiterin die Geldtasche mit den Tageseinnahmen. Unerkannt flüchtete der Maskierte mit der Beute in unbekannte Richtung. Zur Fahndung wurden alle zur Verfügung stehenden Streifenwagen eingesetzt. Die Tätersuche wurde aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber unterstützt, der bis in die Nacht hinein über dem Stadtgebiet kreiste. Die Fahndung verlief jedoch erfolglos. Das Opfer, die durch die leichte Gewalteinwirkung des Täters leicht verletzt wurde, beschrieb den Mann wie folgt: der Täter soll ca. 165 - 170 cm groß gewesen sein. Zum möglichen Alter des Täters liegen keine Angaben vor. Er war schlank und hatte ein südländisches Aussehen. Er trug während der Tat eine dunkelblaue Jacke, einen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und eine Skimütze, die er zur Teilmaskierung seines Gesichtes benutzte. Zeugenhinweise werden von der Polizei Hameln unter der Tel. 05151/933-222 entgegengenommen. Es werden auch Zeugen gesucht, die vor dem Tatzeitpunkt gegen 23.40 Uhr Personen gesehen haben, die sich gegenüber vom Tatort (Thiewall / Kastanienwall / Erichstraße) aufgehalten und möglicherweise vor der Tat das Geschäft beobachtet hatten.

Hameln/Niedersachsen: Antibiotika Einsatz rückläufig?

Patienten in Niedersachsen bekommen offensichtlich weniger Antibiotika verschrieben. Das ergab eine Auswertung der Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse. Demnach erhielten im Jahr 2016 statistisch 432 von 1.000 Versicherten ein Rezept über ein Antibiotikum. Das bedeutet einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber 2008. Das Verordnungsverhalten der Ärzte scheine sich verändert zu haben, sagt Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Es sei eine gute Entwicklung, wenn Antibiotika nicht länger als Allheilmittel bei jeder Erkältung angesehen würden, sondern sorgsamer und zielgerichteter eingesetzt würden. Experten sind besorgt darüber, dass Antibiotika immer schlechter gegen bestimmte Bakterien wirken. Zu den Gründen zählt, dass Antibiotika-Resistenzen zunehmen. Das kommt daher, dass manche Antibiotika zu häufig eingesetzt wurden und dann nicht mehr wirken, wenn sie dringend benötigt werden.

Hameln: Führungswechsel in der Notaufnahme des Sana-Klinikums

Der bisherige Leiter Dr. Wolfgang Müller hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Dr. Ben Schwerdtfeger, hat zum 01. Januar die Position des Chefarztes übernommen. Schwerdtfeger ist seit über 4 Jahren als Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont tätig. Im Jahr 2015 etablierte er in Hameln den Akutschmerzdienst, er absolvierte die Ausbildung zum OP-Manager und durchlief das Sana-Management-Programm für Oberärzte. Zudem ist Schwerdtfeger Leitender Notarzt im Landkreis Hameln-Pyrmont. Mit seinem Amtsantritt solle das Konzept Notaufnahme zukunftsweisend aufgestellt werden, teilte die Klinik mit. Im Rahmen von Umstrukturierungsprozessen soll ein eigenes Ärzteteam in der Notaufnahme tätig sein, das von den Ärzten aus den hauseigenen Fachkliniken unterstützt wird. Rund 28.000 Patienten suchen jährlich die Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont auf.

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