Patientinneninitiative beendet Kampf um freie Arztwahl

Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 11:37

Die Patienteninitiative Hameln-Pyrmont gibt ihren Kampf für eine freie Arztwahl für Brustkrebspatientinnen auf. Das haben die Initiatorinnen jetzt in einem Rundbrief mitgeteilt. Die Initiative hatte bis Ende letzten Jahres 15.000 Unterschriften gesammelt um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Das niedersächische Sozialministerium habe die Liste an den gemeinsamen Bundesausschuss GBA, also das oberste Gremium der Selbstverwaltung der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen weitergereicht. Dieser habe die Verantwortung an die Landesregierung zurückgegeben. Weder GBA noch die mittlerweile neue Landesregierung hätten aber bislang das Gespräch mit der Patienteninititative gesucht. Die Initiative habe ihr Ziel damit nicht erreicht. Der Wunsch nach freier Arztwahl und einer tragfähigen Verknüpfung von ambulanten, stationären und spezialisierten Versorgungsstrukturen für Brutkrebspatientinnen bleibe aber bestehen; ebenso wie die Hoffnung auf einen Fortbestand des Hamelner Brustzentrums, heisst es in der Mitteilung.