Politische Vorgaben für die Gleichstellungsbeauftragte?

Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2013 08:45

Politische Vorgaben für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten haben im Kreissozialausschuss für Diskussionen gesorgt. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hameln-Pyrmont soll nach dem Willen der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Pirat in den nächsten Jahren bestimmte Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen. So soll sie sich z.B. in 2013 verstärkt um die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kümmern und in 2014 um die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Migrantinnen. Im Kreissozialausschuss traf dieser Antrag auf Unverständnis bei der Opposition. Mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe wurde die Beschlussempfehlung an den Kreistag weiter gegeben.