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Hameln-Pyrmont: Kreishaus setzt auf Digitalisierung

Die Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont setzt für das neue Jahrzehnt einen Schwerpunkt bei der Digitalisierung. Das betreffe sowohl interne Abläufe als auch das Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger, sagt erster Kreisrat Carsten Vetter. Schon in diesem Jahr sollen beispielsweise Terminabsprachen online mögliche sein. Bis 2030 soll das digitale Angebot weiter Ausgebot werden. Das Kreishaus möchte aber auch Städte und Gemeinden dabei unterstützen, digitale Angebote in den Rathäusern einzuführen.

Hameln-Pyrmont: Der ganz "normale Silvesterwahnsinn"

Schlägereien mit Verletzten, ein Autounfall, mehrere kleine Brände und ein großes Feuer in Bad Pyrmont. Das ist das Fazit der Silvesternacht aus Sicht von Polizei und Feuerwehr in Hameln-Pyrmont. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 217 in Hameln ist ein Autofahrer schwer verletzt worden. Ein Wagen, der in Richtung Hannover unterwegs war, war aufgrund des Nebels auf die Gegenfahrbahn geraten. Der entgegenkommende Fahrer konnte zwar rechtzeitig bremsen, der PKW hinter ihm, fuhr aber auf und schob die Autos ineinander. Ein 38-Jähriger und seine 58-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt. Im Rahmen einer Silvesterparty kam es außerdem zu einer Freiheitsberaubung. Drei Jungen und ein Mädchen hatten eine 17-Jährige auf dem Balkon ausgesperrt. Nach ca. einer Stunde rief das Mädchen schließlich mit ihrem Handy die Polizei. Bei der Aufnahme des Sachverhalts, entdeckten die Beamten außerdem noch Betäubungsmittel. Ebenfalls in Zusammenhang mit einer anderen Straftat, fand die Polizei eine Marihuana Indoor Plantage in Hameln. Die Beamten waren zu der Wohnung gefahren, weil eine Nachbarin Schreie und ein Poltern gehört und daraufhin die Beamten gerufen hatte. Es handelte sich um einen Fall von häuslicher Gewalt. Laut Polizei hatte ein Mann seine Lebensgefährtin zu Boden gestoßen.

Bad Pyrmont/Bad Münder: Feuerwehreinsatz und Verdacht auf Drogeneinfluss am Steuer

In Bad Pyrmont ist die Feuerwehr am Montagabend in eine Kleingartenkolonie am Schellenweg gerufen worden. Dort war ein Strandkorb in Brand geraten. Auslöser war vermutlich eine Silvesterrakete, hieß es heute von der Polizei. Die Verursacher konnten vor Ort nicht ausfindig gemacht werden. In Bad Münder hat die Polizei eine Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die vermutlich unter Drogeneinfluss am Steuer saß. Eine Streifenwagenbesatzung hatte die Frau in der Straße „Am Stellwerk“ kontrolliert. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Kokain/bzw. THC. Der 38-Jährigen wurde eine Blutprobe abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.

Lügde/ Hameln-Pyrmont: Fall Lügde - Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Polizisten ein

Die Staatsanwaltschaft in Detmold stellt das Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen Polizeibeamten im Rahmen des Missbrauchsfalls von Lügde ein. Das berichtet die "Lippische Landes-Zeitung". Dem inzwischen pensionierten Polizisten wurde vorgeworfen, einen Hinweis gegen den verurteilten Haupttäter Andreas V., aus dem Jahr 2016 nicht weitergeleitet zu haben.

Der Beamte aus Horn-Bad Meinberg gab an, den Hinweis weitergeleitet zu haben. Dieser sei allerdings wegen einer Computerpanne bei der Polizei, nicht bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Auch eine handschriftliche Anzeige, die der Polizist verfasst haben soll, sei aus unerklärlichen Gründen verschwunden. Weil sich das nicht widerlegen ließ, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt.

Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen Mitarbeiter aus dem Jugendamt Hameln-Pyrmont nach wie vor weiter. Sie haben ein Pflegekind aus Bad Pyrmont, auf Wunsch der Mutter, in die Obhut des Haupttäters gegeben. Zudem sind nach Bekanntwerden des Missbrauchsfalls Akten im Jugendamt manipuliert worden.

Hameln-Pyrmont: Land fördert Rettungsdienst mit 80.000 Euro

Das Land Niedersachsen investiert in den Rettungsdienst in Hameln-Pyrmont. Das Gesundheitsministerium fördert die Anschaffung einer Software, die Krankenhäuser, Rettungsleitstellen, Gesundheitsbehörden und andere medizinische Dienste digital vernetzt. Die Software mit dem Namen „IVENA“ ermöglicht es, sich in Echtzeit über aktuelle Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten der umliegenden Krankenhäuser zu informieren. Damit soll die Zusammenarbeit erleichtert und im Notfall wichtige Zeit gespart werden. Profitieren werden von der Landesförderung das Sana-Klinikum in Hameln, das Bathildiskrankenhaus in Bad Pyrmont, die Deister-Süntel-Klinik in Bad Münder und die BDH-Klinik in Hessisch Oldendorf. Das Land stellt in den nächsten drei Jahren für die vier Krankenhäuser gut 80.000 Euro für die neue Software bereit, das entspricht 80 Prozent der Gesamtkosten.

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