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Hameln-Pyrmont: Nur geringe Sturmschäden

Gestern am späten Nachmittag und Abend ist das Sturmtief „Eberhard“ auch durch Hameln Pyrmont gezogen. Allerdings gab es bei uns im Landkreis kaum Schäden. In Bad Pyrmont musste die Feuerwehr einen umgefallenen Baum von der Straße räumen. In der Hamelner Ruthenstraße hatten Sturmböen Dachpappe von einer Lagerhalle für Brennholz gefegt. Heftiger gewütet hat der Sturm im Landkreis Holzminden. Dort sollen nach Auskunft der Polizei auch noch mindestens zwei Straßen durch den Solling gesperrt sein. ( B 241 durch den Solling und B497 Holminden nach Uslar) Ein Auto wurde beschädigt. Wegen des Sturmtiefs hatte die Deutsche Bahn am Sonntag den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen vorübergehend eingestellt. Davon sind auch Verbindungen über Hannover, Osnabrück und Hamburg betroffen. Auch heute rechnet die Bahn mit Beeinträchtigungen. Für heute gültige Fahrkarten behalten Bahn-Angaben zufolge ihre Gültigkeit und können entweder kostenfrei storniert oder bis eine Woche nach Störungsende genutzt werden. Die Zugbindung wurde aufgehoben. Reisende sollten sich im Vorfeld informieren, ob ihre Verbindung klappt.

Lügde/ Hameln-Pyrmont: Klage gegen Länder und Behörde?

Der Hamelner Rechtsanwalt Roman von Alvensleben erwägt eine Klage gegen die Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachen sowie den Landkreis Hameln-Pyrmont. Im Fall des massenhaften Kindesmissbrauchs in Lügde, vertritt der Anwalt eines der mindestens 31 Opfer. Konkret gehe es bei der Klage um einen möglichen Fall von Amtshaftung, sagte von Alvensleben. Die beteiligten Behörden seien einer Anzeige und vielfältigen Hinweisen auf Missbrauch im Jahr 2016 nicht ausreichend nachgegangen. Hätten die Behörden eingegriffen, wäre seine Mandantin, ein zehn Jahre altes Mädchen, 2018 nicht missbraucht worden, so von Alvensleben. Auf einem Campingplatz in Lügde sollen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren eine Vielzahl von Kindern missbraucht worden sein. Inzwischen gibt es sieben Tatverdächtige. Drei sitzen in Untersuchungshaft.

Hameln-Pyrmont: Verkehrswacht fordert mehr Sicherheit für Radfahrer

Nach zwei Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wieder gestiegen. 3285 Tote hat es auf den Straßen im letzten Jahr gegeben. Das sind 3,3 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Darauf hat jetzt die Verkehrswacht Hameln-Pyrmont auf ihrer Jahrestagung in Emmerthal hingewiesen. Das Thema „Sicherheit auf den Straßen“ stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht Hameln Pyrmont. Die Statistik der Verkehrstoten zeige, dass es für Radfahrer auf den Straßen gefährlicher geworden sei, sagte der Vorsitzende der Verkehrswacht, Herbert Seutemann. Daher müsse auch weiter in die Infrastruktur für Radwege investiert werden. Auch Hilfsmittel könnten die Verkehrssicherheit verbessern. So habe sich ein Modellversuch in Emmerthal bewährt. Dort seien gebogene Spiegel an einer Kreuzung angebracht worden, um den toten Winkel von LKWs einzuschränken. Ein weiteres wichtiges Anliegen der heimischen Verkehrswacht sei die Verkehrserziehung. Vor allem Grundschulen und Kindergärten stünden im Fokus, aber auch Jugendliche.

Hameln-Pyrmont: "Cornelius" sorgt für Schäden

Das Sturmtief „Cornelius“ hat gestern auch bei uns in der Region für Schäden gesorgt. In der Bad Pyrmonter Gartenstraße lösten sich an einem Wohnhaus große Teile einer Außenfassade. Die Feuerwehr sägte die losen Teile ab und sicherte die restliche Fassade. Im Bereich Salzhemmendorf-Lauenstein war ein Baum auf die Kreisstraße gestürzt. Verletzt wurde dabei niemand.

Hameln-Pyrmont: Gleiche Arbeit - unterschiedliche Bezahlung bei Männern und Frauen

Im Landkreis Hameln-Pyrmont verdienen Frauen, die in Vollzeit arbeiten, 14 Prozent weniger als Männer. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Internationalen Frauentag am 8. März mitgeteilt. Sie verweist hierbei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach kommen Männer mit einer Vollzeitstelle im Kreis Hameln-Pyrmont auf ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 3.322 Euro pro Monat – Frauen hingegen nur auf 2.858 Euro. In Niedersachsen beträgt der Verdienstunterschied bei Vollzeit zwischen den Geschlechtern 17 Prozent (Männer: 3.249 Euro, Frauen: 2.712 Euro). Dies liege teils an niedrigeren Positionen, die Frauen häufig hätten, insbesondere aber auch an der mangelnden Zahlungsbereitschaft von Unternehmen, so die NGG Hannover.

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