Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Hameln-Pyrmont: Kritik an Volksbegehren Artenvielfalt

Hameln-Pyrmonts Kreislandwirt Karl-Friedrich Meyer sieht das vom Naturschutzbund Nabu gestartete Volksbegehren Artenvielfalt kritisch.Denn Vorwurf des Nabu, dass Naturschützer bei ihrem Einsatz für das Volksbegehren immer wieder massiv von Landwirten gestört werden und versucht würde, Bürger mit falschen Behauptungen vom Unterschreiben des Volksbegehrens abzuhalten, könne er aber nicht bestätigen, so Meyer. Er habe zwar von diesen Vorwürfen gehört, demokratiefeindliche Aktionen durch Landwirte seien ihm aber nicht bekannt. Allerdings habe er kein Verständnis für die Unterschriftenaktion, zumal auch der Nabu das Abkommen über den niedersächsischen Weg unterzeichnet habe, bei dem Politik, Landwirtschaft und Umweltverbände zusammen an Gesetzgebungsverfahren arbeiten wollen. Die Landwirtschaft wolle auf keinen Fall den Unmut der Bevölkerung auf sich ziehen, sondern lediglich zur Aufklärung beitragen, so Meyer.

Hameln-Pyrmont: Weiterhin 157 Corona-Fälle

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Hameln-Pyrmont ist unverändert. Es sind heute, am 27. Juli 2020, weiterhin 157 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt. Davon gelten 145 Personen als geheilt. 10 Personen sind verstorben. Die infizierten Personen, die beide aus Hameln kommen, wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne. Außerdem wurde für drei weitere Personen in Hameln in häusliche Quarantäne angeordnet sowie für eine Person in Bad Pyrmont. Bis zum Ende der letzten Woche wurden im Landkreis Hameln-Pyrmont insgesamt 11 032 Corona-Tests durchgeführt.

Hameln-Pyrmont: unflätiges Benehmen von Landwirten

Die Initiatoren des niedersächsischen Volksbegehrens Artenvielfalt beklagen „unflätiges Benehmen“ von Landwirten. Bei Infoständen des Volksbegehrens gebe es gezielte Eskalation durch Landwirte, die zum Teil mit falschen Behauptungen Menschen vom Unterschreiben des Volksbegehrens abhalten wollten. Auch im Kreis Hameln-Pyrmont habe es entsprechende Begegnungen gegeben, so die Kreisvorsitzende der Grünen Britta Kellermann. Die Durchführung des Volksbegehrens werde durch die Landesverfassung garantiert und sei mit hohen bürokratischen Hürden verbunden. Es jetzt durch Guerilla-Aktionen zu blockieren sei eine demokratische Todsünde, so Kellermann. Alle Beteiligten sollten sich hier an die demokratischen Gepflogenheiten halten. Letztlich gelte es auch auszuhalten, dass andere Menschen andere Ziele verfolgten.“

Hameln-Pyrmont: Weiter Streit um Landratswahl

Im Hameln-Pyrmonter Kreistag gibt es weiter Streit um die Rechtmäßigkeit der Landrats-Stichwahl als ausschließliche Briefwahl. Das Parteienbündnis aus FDP/DU sieht Wahlgrundsätze verletzt, weil die Wahl wegen der Corona-Pandemie ausschließlich per Brief erfolgte und fordert eine Wiederholung. Die Kreisverwaltung, die die Wahl organisiert hat, argumentiert, die Briefwahl sei mit dem Land Niedersachsen abgesprochen und die einzige Möglichkeit gewesen, den Infektionsschutz einzuhalten. 

Doch wie geht es weiter?

In der jüngsten Kreistagssitzung hatte man Dirk Adomat ja wegen der Zweifel und der Wahleinsprüche zweier Einwohner, zum Landrat nicht vereidigt. An seinem Status hat sich zwar nichts geändert, er ist und bleibt erstmal Landrat, aber es ist dadurch ein politischer Schaden entstanden. Die Vereidigung soll jetzt im September nachgeholt werden und die Einsprüche abgelehnt werden. Aus Teilnehmerkreisen der Fraktionsspitzen ist berichtet worden, dass es dafür auch eine Mehrheitsentscheidung geben wird, bis auf die FDP/DU Gruppe und vermutlich auch die AfD. Die werden bei der Kritik an der Rechtmäßigkeit der Wahl bleiben. Adomat wird also dann auch ganz offiziell Landrat, und die Folge wird sein, dass dagegen geklagt wird. Und am Ende werden die Gerichte darüber entscheiden, ob die ausschließliche Stichwahl per Brief wegen Corona rechtens war, oder nicht.

Weserbergland: Immer wieder Verstöße bei Bootstouren

Die Polizei ruft angesichts mehrerer aktueller Verstöße dazu auf, sich vor einer Bootsfahrt über Regeln auf dem Wasser zu informieren. So hätten beispielsweise kürzlich Schlauchbootfahrer auf der Weser bei Holzminden für eine groß angelegte Suchaktion mit fast 40 Feuerwehrleuten und Freiwilligen des THWs, der DLRG sowie Rettungswagen und Polizei gesorgt sagte Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. Mit im Spiel sei reichlich Alkohol gewesen. Für betrunkene Bootsfahrer könnte der feuchtfröhliche Ausflug den Verlust (eines möglicherweise vorhandenen) des Sportbootführerscheins oder den Entzug der allgemeinen Fahrerlaubnis bedeuten, so Bergmann. Auch Kosten für den Rettungseinsatz müssen womöglich übernommen werden. Auch bei Gefährdung anderer Wassersportler durch rüpelhaftes Verhalten müsse mit Strafen gerechnet werden.

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Morgen

es läuft...
radio aktiv aktuell - Nachrichten für das Weserbergland

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv -

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

Bürgerradio für das Weserbergland



©2020 Radio Aktiv