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Polizei warnt vor Ausweichmanövern bei Wildwechsel

Nach dem Verkehrsunfall am Abend auf der B 217 mit sechs Verletzten warnt die Polizei vor den Gefahren von Ausweichmanövern bei Wildwechsel. Aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit könnten Fahrzeuge bei solchen Manövern unkontrollierbar werden, sagt der Verkehrssicherheitsexperte der Inspektion, Andreas Hinz. Wer versuche, einen Zusammenstoß mit dem Tier zu vermeiden, riskiere daher schwerste Verletzungen. Bei dem Unfall gestern zwischen Hachmühlen und Hasperde hatte ein 34jähriger bei dem Versuch einem Wildschwein auszuweichen, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war frontal mit einem nachfolgenden Wagen zusammengestoßen. Dabei zogen sich alle sechs Insassen Verletzungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Über das richtige Verhalten vor und nach einem Wildunfall informieren die Polizei Hameln und die Jägerschaft des Landkreises beim Verkehrssicherheitstag am 15. September von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Hamelner Rathausplatz. Dabei rechnen die Jäger den Besuchern unter anderem vor, wie hoch die Aufprallenergie verschiedener Wildtiere bei einem Zusammenstoß ist.

Gewerkschaften kritisieren Arbeitsmarkt-Entwicklungritik

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastätten NGG üben heftige Kritik an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Hameln-Pyrmont. Nach Angaben des Pestel-Instituts sind lediglich 39 Prozent aller Vollzeitstellen im Landkreis Hameln-Pyrmont mit Frauen besetzt. Bei den Teilzeit- und Mini-Jobs dagegen beträgt der Frauenanteil 75 Prozent. Die Zahl der Mini-Jobs hat in den vergangenen zehn Jahren um 58 Prozent zugenommen. Diese Beschäftigten müssten oft zu Dumpinglöhnen arbeiten, sagte Willi Grewe vom ver.di Bezirk Hannover/Leine -Weser. Zwei von drei Mini-Jobs würden mit weniger als 8,50 Euro pro Stunde bezahlt, oft deutlich weniger. Vordringliche Aufgabe der neuen Bundesregierung müsse es daher sein, einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro einzuführen. NGG und ver.di appellieren an alle Beschäftigten, die einen Niedriglohn von weniger als 8,50 Euro pro Stunde bekommen, diesen online beim Dumpinglohnmelder (www.dumpinglohnmelder.de) anzuzeigen.

Landkreis beteiligt sich an Stromspar-Check Plus

Der Landkreis Hameln-Pyrmont beteiligt sich an der bundesweiten Aktion Stromspar-Check Plus. In Hameln-Pyrmont wird dieses Projekt umgesetzt von der IMPULS gGmbH und der Klimaschutzagentur Weserbergland. Seit Anfang August beraten drei Experten in Sachen Energieeinsparmöglichkeiten, so die Initiatorin des Projekts, Kreisrätin Petra Broistedt. Für eine kleine Familie seien dadurch Einsparungen in Höhe von 100-140 Euro pro Jahr möglich. Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Stromverbrauch in einkommensschwachen Haushalten zu verringern und damit deren Kostenbelastung zu verringern. Die Aktion wird vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen getragen und vom Bundesumweltministerium gefördert. Teilnahmeberechtigt am kostenlosen Stromspar-Check sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

FDP Kreistagsfraktion kritisiert die geplante Gehaltserhöhung für Bürgermeister

Die FDP Kreistagsfraktion kritisiert die von der Rot-Grünen-Landesregierung geplante Gehaltserhöhung für Hauptverwaltungsbeamte. SPD und die Grünen verweigerten Polizisten, Justizangestellten und Lehrern die ihnen zustehende Gehaltserhöhung ab 1.1.2014 durch Verschieben um 6 Monate und würden darüber hinaus dazu auffordern im Rahmen der Armutsdebatte für mehr Gerechtigkeit und bessere finanzielle Ausstattung von Geringverdiener zu sorgen. Andererseits hätten sie kein Problem damit, sich zunächst selbst zu bedienen und die ohnehin schon unverhältnismäßig gut verdienenden Hauptverwaltungsbeamten und deren Vertreter ohne Not und ohne überzeugende Argumente monatlich im Durchschnitt um ca. 400 € besser auszustatten, kritisiert Fraktionsvorsitzender Heinrich Fockenbrock. Vor dem Hintergrund der „desaströsen Finanzlage“ der Kommunen sei das völlig unverständlich.

NST begrüßt höhere Entlohnung von Bürgermeistern

Der Niedersächsische Städtetag, NST, begrüßt den Beschluss der Landesregierung direkt gewählte Bürgermeister höher zu entlohnen. Endlich bildeten die kommunalen Hauptverwaltungsbeamten Niedersachsens nicht mehr das Schlusslicht bei der Besoldung, so der Präsident des NST, Ulrich Mädge. Gestern (3.9.) hatte die Landesregierung angekündigt, die Besoldung für die Bürgermeister und Landräte in Niedersachsen neu zu ordnen. Bürgermeister, Landräte, sowie Regionspräsidenten sollen um eine Besoldungsgruppe oder durch eine entsprechende Amtszulage höher eingestuft werden. Größere Kommunen sollen damit besser in der Lage sein qualifizierte Bewerber für die Leitungsebenen der Kommunen zu gewinnen, begründete die Landesregierung ihren Entschluss. Die Neuregelungen sollen nach Abschluss des vorgeschriebenen Anhörungsverfahrens und der Verkündung der Verordnung zum 1. Januar 2014 in Kraft treten.

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